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Feuerwehrlexikon der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Buchholz
2m Band Handfunkgeräte für die Kommunikation an Einsatzstellen über geringe Entfernungen
4m Band Festeingebaute Funkgeräte (auch als Handgerät möglich) für die Kommunikation über größere Entfernungen wie z.B. mit der Einsatzleitzentrale
A Als Brandklasse A bezeichnet man Brände fester Stoffe hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Flammen- und Glutbildung verbrennen (z.B. Holz, Stroh, Kohle, Papier)
siehe auch: Brandklassen / B / C / D / F
AB Abrollbehälter welche mit einem Wechselladerfahrzeug an einen beliebigen Ort transportiert werden können
ABC Abkürzung für atomare, biologische oder chemische (Kampf)stoffe.
ABC-Pulver Gängistes Löschmittel in Feuerlöschern
AGT Atemschutzgeräteträger
Alarmierung Zur Alarmierung der Einsatzkräfte durch die Leitstelle wird ein Funkgebundenes Alarmierungssystem eingesetzt. Zur Zeit geschieht dieses noch auf Basis der Analogentechnik wird aber in absehbarer Zeit auf die neue Digitaltechnik umgestellt.
Angriffstrupp Der Angriffstrupp (A-Trupp), oftmals der Atemschutztrupp, rettet, setzt den Verteiler (Lagebestimmung durch Gruppenführer) und nimmt das erste Rohr vor.
Angstreaktion Begriff aus der Gefahrenlehre - Angstreaktionen können sowohl bei Menschen als auch bei Tieren auftreten und zu unüberlegten Handlungen und Schockzuständen führen.
siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle
A-Saugschlauch Der A-Saugschlauch ist ein formstabiler Schlauch der zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern, Löschbrunnen oder Zisternen verwendet wird.
Atemgifte Als Atemgifte werden Stoffe in der Umluft bezeichnet, die über die Atemwege und/ oder die Haut aufgenommen werden können. Diese können fest (Stäube), flüssig (Nebel) oder gasförmig sein.
Atemschutzgerät Gerät welches den Einsatzkräften am Einsatzort ein Umgebungsluft unabhängiges Arbeiten ermöglicht. Die Geräte schützen die Gesundheit der Kameraden vor Rauchgasen und anderen Giftstoffen in der Umgebungsluft
Atemschutzgeräteträger Als Atemschutzgeräteträger (AGT) bezeichnet man Personen, die in der Lage sind sowohl medizinisch als auch ausbildungsmäßig ein Atemschutzgerät zu tragen.
Atemschutzgerätewart Der Atemschutzgerätewart ist mit der sachgerechten Wartung, Instandsetzung sowie der Lagerung von Gerätschaften, die im Atemschutz verwendet werden, betraut.
atomare Stoffe Begriff aus der Gefahrenlehre - Gefährdungen durch atomare Stoffe sind nur messtechnisch festzustellen. Eine Gefährdung ist durch Kontamination, Inkorporation und äußerliche Bestrahlung möglich.
siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle
Ausbreitung Begriff aus der Gefahrenlehre - Ausbreitung bzw. Brandausbreitung ist die räumliche Ausdehnung eines Brandes über die Brandausbruchstelle hinaus in Abhängigkeit von der Zeit.
siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle
B Als Brandklasse B bezeichnet man Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen (z.B. Benzin, Alkohol, Öle, Fette, Lacke, Paraffin, Teer)
siehe auch: Brandklassen / A / C / D / F
B-Druckschlauch Den B-Druckschlauch gibt es in den Ausführungen 5m, 20m, und 35m Länge. Der Innendurchmesser beträgt 75mm.
Bergung Als Bergung bezeichnet man das Sichern von Sachen. Also Dingen die materiellen Wert besitzen. Überlebende eines Unglückes werden gerettet, nicht geborgen dieses wird in den Medien oftmals verwechselt.
Berufsfeuerwehr Eine Berufsfeuerwehr (Abkürzung: BF) ist eine öffentliche Feuerwehr. Sie besteht aus hauptamtlich arbeitenden Einsatzkräften und wird in der Regel in Städten ab 100.000 Einwohnern vorgehalten
Blindkupplungen Blindkupplungen werden zum Luft- und Wasserdichten verschließen von nicht benötigten Geräten/Armaturen benutzt. Ferner sollen sie als Schutz vor Verschmutzungen dienen.
siehe auch: Kupplungen / Kupplungsschlüssel
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BMA Automatische Brandmeldeanlagen welche z.B. in Krankenhäusern, Einkaufszentren und Altenheimen und vielen anderen Gebäuden vorhanden sind.
BOS Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Dazu zählen die Feuerwehren, Polizei, diverse Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk (THW), und die Bundeszollverwaltung. Sie verfügen über Funkeinrichtungen (BOS-Funk), die eine Zusammenarbeit bei Großschadensfällen ermöglicht.
Brandbekämpfung Durchführung geeigneter Maßnahmen zum Löschen eines Brandes mit z.B. Wasser, Schaum oder Pulver
Brandherd Der Brandherd ist jener Punkt, von dem ein Brand ausgeht oder ausgegangen ist. Umso heftiger ein Brand ist, umso schwieriger ist es für Brandermittler den eigentlichen Brandherd (Ausgangspunkt) zu ermitteln.
Brandklasse A Brände fester Stoffe unter Glutbildung wie zum Beispiel Papier oder Holz. Geeignete Löschmittel: Wasser, Schaum oder Pulver
Brandklasse B Brände flüssiger Stoffe wie zum Beispiel Benzin, Diesel oder Öl. Geeignete Löschmittel Schaum, Pulver oder Kohlendioxid
Brandklasse C Brände gasförmiger Stoffe wie zum Beispiel Gas oder Azetylen. Geeignete Löschmittel: Pulver oder Kohlendioxid
Brandklasse D Brände von Metallen bzw. Metallverbindungen wie zum Beispiel Magnesium oder Aluminium. Geeignete Löschmittel: Metalllöschpulver, trockener Sand oder Salz
Brandklasse F Brände von Fetten auf mineralischer sowie synthetischer Basis. Geeignetes Löschmittel: Fettbrandlöscher oder Löschdecke (ersticken)
Brandklassen Als Brandklassen bezeichnet man eine Klassifizierung der Brände nach ihrem brennbaren Stoff. Diese Klassifikation ist vorwiegend notwendig, um die richtige Auswahl entsprechender Löschmittel durch die Feuerwehr zu treffen. Nach der Europäischen Norm EN2 (erschienen im Januar 2005) erfolgt die Einteilung der brennbaren Stoffe in die Brandklassen A, B, C, D und F.
siehe auch: A / B / C / D / F
Brandsicherheitswache Eine Brandsicherheitswache wird auf Anordnung der Stadt/ Gemeinde bei großeren Veranstalltungen gestellt, bei denen eine erhöhte Brandgefahr besteht und eine große Anzahl an Personen gefährdet ist.
Brandstiftung Unter einer Brandstiftung versteht man das fahrlässige oder vorsätzliche Inbrandsetzen einer Sache.
Brandwache Eine Brandwache wird dann gestellt, wenn die Gefahr besteht dass eventuell vorhandene Glutnester wieder aufflammen könnten oder z.B. Strohballen auf einem Feld kontrolliert abbrennen zu lassen.
B-Strahlrohr Strahlrohr mit einer minütlichen Wasserdurchflussmenge von ca. 400- 800l die Minute
C Als Brandklasse C bezeichnet man Brände von Gasen (z.B. Wasserstoff, Methan, Acetylen, Propan)
siehe auch: Brandklassen / A / B / D / F
C-Druckschlauch Den C-Druckschlauch gibt es in 15m oder 30m Länge und hat einen Innendurchmesser von 42mm oder 52mm.
chemische Stoffe Begriff aus der Gefahrenlehre
siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle
CSA Chemikalien Schutz Anzug. Kommt beim Einsatz mit austretenden Chemikalien zum Einsatz und schützt die Einsatzkräfte vor dem Kontakt mit Flüssigkeiten und Dämpfen.
C-Strahlrohr Strahlrohr mit einer minütlichen Wasserdurchflussmenge von ca. 100- 200l die Minute
D Als Brandklasse D bezeichnet man Brände von Metallen (insbesondere brennbare Leichtmetalle wie Magnesium und Aluminium sowie Natrium und Kalium)
siehe auch: Brandklassen / A / B / C / F
D-Druckschlauch Den D-Druckschlauch gibt es in 5m oder 15m Länge und hat einen Innendurchmesser von 25mm.
Defibrillator Ein Defibrillator ist ein medizinisches Gerät zur Defibrillation. Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Defibrillation) beenden.
Dekon-P Fahrzeug zur Dekontaminierung von Personen und Material nach dem Kontakt mit Atomaren-, Biologischen- oder Chemischenstoffen
DFV DFV ist die Abkürzung für Deutscher Feuerwehrverband e.V.
Dienstgrade Bei Feuewehren werden, Länderabhängig, Dienstgrade vergeben. Die Vergabe der Dienstgrade richtet sich nach Dienstalter, Ausbildungsstand und Dienstverwendung.
DIN Abkürzung für Deutsches Institut für Normung
DJF Deutsche Jugendfeuerwehr im DFV
DL Drehleiter oder auch Drehleiter mit Korb (DLK) dient zum Retten von Menschen aus großer Höhe, zum Vortragen eines Löschangriffs und zur Durchführung einer technischen Hilfeleistung.
siehe auch: Fahrzeuge
DL/ DLK Drehleiter/ Drehleiter mit Korb
DLRG Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.
DRK Deutsches Rotes Kreuz
Druckschläuche Druckschläuche sind nicht formbeständig und lassen sich im ungefüllten Zustand flach falten und aufrollen. Zu den wichtigsten Druckschläuchen gehören B, C und D Schläuche. B Schläuche haben einen Durchmesser von 75 mm und eine Länge von 5 m, 20 m oder 35 m. C Schläuche haben einen Durchmesser von 42 mm oder 52 mm und eine Länge von 15 m oder 30 m. D Schläuche haben einen Durchmesser von 25 mm und eine Länge von 5 m oder 15 m.
siehe auch: Schläuche / Saugschläuche
D-Strahlrohr Strahlrohr mit einer minütlichen Wasserdurchflussmenge von ca. 25- 50l die Minute
Ehrenabteilung Abteilung für Freiwillige Feuerwehrangehörige, die das gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter erreicht haben oder nicht mehr am aktiven Dienst (z.B. aus gesundheitlichen Gründen) teilnehmen können.
Einsatzleiter Führungskraft, die den Einsatz an der Einsatzstelle leitet. Ihm können auch Einsatzkräfte anderer Organisationen (z.B. DRK) unterstellt sein.
Einsatzleitfahrzeug Das Einsatzleitfahrzeug (ELF) übernimmt die Einsatzführung und die Kommunikation der einzelnen eingesetzten Komponenten untereinander sowie mit der Einsatzleitzentrale
Einsturz Begriff aus der Gefahrenlehre
siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle
Elektrizität Begriff aus der Gefahrenlehre
siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle
ELW Einsatzleitfahrzeug dient zur Führung taktischer Einheiten.
siehe auch: Fahrzeuge
EN Europäische Norm
Erkrankung Begriff aus der Gefahrenlehre
siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle
Ex Ex = Exitus. Verstorbene Person
Ex-geschützt Einsatzmittel die in Bereichen mit einem z.B. zündfähigem Gas-Luftgemisch benutzt werden dürfen.
Explosion Begriff aus der Gefahrenlehre - Explosionsgefahren bestehen unter anderem, wenn eine explosionsfähige Atmosphäre vorliegt (Gemisch von brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben mit Luft innerhalb der Explosionsgrenzen).
siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle
F Als Brandklasse F bezeichnet man Brände von Speisefetten und -ölen in Frittier- und Fettbackgeräten und anderen Kücheneinrichtungen und -geräten. Hintergrund für die Ausgliederung dieser Stoffe aus der Brandklasse B ist die Tatsache, das die Standardlösch
siehe auch: Brandklassen / A / B / C / D
FAE Funkalarmempfänger
Fahrzeuge Bei der Feuerwehr werden 5 Fahrzeuggruppen unterschieden. Einsatzleitfahrzeuge, Löschfahrzeuge, Hubrettungsfahrzeuge, Rüst- und Gerätewagen und Nachschubfahrzeuge.
siehe auch: Einsatzleitfahrzeuge / Löschfahrzeuge / Hubrettungsfahrzeuge / Rüst- und Gerätewagen / Nachschubfahrzeuge
Fehlalarm Als Fehlalarm bezeichnet man eine falsche Alarmierung von Einsatzkräften. Oft werden Fehlalarme durch defekte Brandmeldeanlagen oder Mutwillig ausgelöst.
FEL Feuerwehreinsatzleitstelle
Feuer Ein Feuer ist eine Art der Verbrennung bei der Wärme und Licht erzeugt wird. Ein Feuer ist stets eine kontrollierte Verbrennung (z.B. Lagerfeuer) Eine unkontrollierte Verbrennung wird als Brand bezeichnet (z.B. Wohnungsbrand)
Feuerlöscher Tragbares, sofort einsatzbereites Löschgerät welches in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist (Wasserlöscher, Pulverlöscher, Schaumlöscher usw.).
Feuerwehr Die Feuerwehr ist eine Hilfsorganisation, deren Aufgabe es ist, bei Bränden, Unfällen und ähnlichen Ereignissen Hilfe zu leisten, d. h., Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen
Feuerwehr Schutzanzug Der Schutzanzug ist aus einem feuerhemmenden Material (beispielsweise Nomex) gefertigt und soll Schutz vor Hitzestrahlung und Flammeinwirkung bieten.
Feuerwehrhelm Ein Helm, der speziell für den Einsatz bei der Feuerwehr gestaltet ist. Früher bestand der Helm aus Aluminium wobei in der heutigen Zeit vermehrt Helme aus verschiedenen Kunststoffzusamensetzungen im Umlauf sind.
Feuerwehrnotruf 112 Europaweite Notrufnummer welche Vorwahl- und Gebührenfrei ist.
FF Abkürzung für Freiwillige Feuerwehr
siehe auch: Freiwillig / Werkfeuerwehr / Berufsfeuerwehr / Feuerwehr
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Flammenschutzhaube Die Flammenschutzhaube wird von Atemschutzgeräteträgern zum Schutz vor plötzlicher Wärmestrahlung über den Kopf getragen und schützt auch den Halsbereich
FLF Flugfeldlöschfahrzeug
Florian Der heilige Sankt Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehren in Deutschland. Außerdem ist Florian ein Bestandteil der Funkrufnamen im 4m Funkbereich
Florientine Ein Teil des Funkrufnamens für Feuerwehren im 2m Funkbereich
Fluchthaube Eine Fluchthaube ist eine Kopfbedekende Maske mit eingebautem Filter welche es im Rauch eingeschlossenen Personen ermöglicht verrauchte Bereiche zu durchqueren. Der Filter filtert Rußpartikel aus der Umgebungsluft heraus.
Fluchtweg Ein Fluchtweg ist ein besonders gekennzeichneter Weg durch Schilder oder ähnlichen Markierungen und führt zum nächstgelegenen Notausgang.
FM Feuerwehrmann, -frau
FM (SB) Feuerwehrmann (Sammelbegriff)
FME Funkmeldeempfänger oder umgangssprachlich auch Pieper, Piepser oder Melder
FMS Funkmeldesystem
FP Feuerlöschpumpe
Freiwillig „Und was kriegst Du dafür?“ Diesen Satz kennen wir alle. Wir Feuerwehrleute ebenso wie der Trainer im Fußballverein oder der Kommunalpolitiker im Ortsrat. Gehört hat ihn jeder der ehrenamtlich arbeitet schon mindestens einmal. Und somit nimmt der Gesprächsverlauf oft die gleiche Wendung: Weg vom eigentlichen Thema des Ehrenamtes hin zur generellen Frage, warum man eigentlich ehrenamtlich arbeitet. „Weil`s Spaß macht und ich mit netten Leuten zusammen bin!“ antworten viele und haben recht damit. Aber ist das alles? Würden dann nicht viel mehr Mitmenschen aufhören sobald Unstimmigkeiten und Konflikte auftauchen? Und so ringt man weiter nach Erklärungen warum man das eigentlich tut. „Weil`s auf dem Dorf dazugehört!“ sagen manche und auch sie haben irgendwie recht. Aber reicht das?
Es reicht natürlich nicht. Und so kommen einem veraltet anmutende Worte wie Gemeinwohl und Kameradschaft in den Sinn. Und auch wenn sie heute in unserem Sprachgebrauch durch vielerlei Neues ersetzt wurden so behalten sie ihre ursprünglichen Werte doch bei: Die ehrenamtliche Arbeit für das Gemeinwohl stützt einen großen und wichtigen Teil unseres gesellschaftlichen Lebens. Ohne Ehrenamt kein Fußballtraining für unsere Kinder, keine kommunale Politik und keiner der kommt wenn’s brennt!
siehe auch: FF
Freiwillige Feuerwehr Eine Freiwillige Feuerwehr (offizielle Abkürzung FF, aber auch FFW) ist eine öffentliche Feuerwehr, die sich hauptsächlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern, mitunter neben einigen hauptamtlichen Kräften (z.B. Gerätewarte), zusammensetzt.
FTZ Feuerwehrtechnische Zentrale. Einrichtung zur Pflege, Wartung und Reinigung von Ausrüstungsgegenständen sowie Forbildungsstätte
FuG Funkgerät
FUK Feuerwehrunfallkasse
FüKW Führungskraftwagen
FW Feuerwehr
FwA Feuerwehranhänger
FwDV Feuerwehr-Dienstvorschriften (FwDV) regeln die Arbeiten der Feuerwehr in Deutschland.
FwK Feuerwehrkran
G 26 Zum Tragen von Atemschutzgeräten ist in Deutschland die von der Berufsgenossenschaft geforderte arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach Grundsatz G26.3-'Arbeiten unter schwerem Atemschutz' nötig. Diese ist für 3 Jahre, bei über 50-jährigen nur 1 Jahr, gültig und muss dementsprechend regelmäßig wiederholt werden.
G/O Gegensprechen / Oberband
G/U Gegensprechen / Unterband
GBefGG Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter
GbV Gefahrgutbeauftragten-Verordnung
Gefahren der Einsatzstelle Als Gefahren der Einsatzstelle bezeichnet man Atemgifte, Angstreaktionen, Ausbreitung, atomare Stoffe, chemische Stoffe, Erkrankung, Explosion, Einsturz und Elektrizität
Gefahrgut Gefahrgut ist ein nach Beförderungsvorschrift klassifizierter Stoff mit Gefahreneigenschaft (z.B. Kraftstoffe)
GefahrgutG Gefahrgutgesetz
GefStoffV Gefahrstoffverordnung
GemBm Gemeindebrandmeister
GemBM Gemeinde Brandmeister
GenTG Gentechnikgesetz
GenTSV Gentechnik-Sicherheitsverordnng
Gerätehaus Im Gerätehaus sind Fahrzeuge, Geräte und Bekleidung untergebracht. Nach einem Alarm fahren die Feuerwehrmitglieder zum Gerätehaus, legen Ihre Schutzkleidung an und fahren zum Einsatzort
Gerätewagen Gefahrgut Der Gerätewagen Gefahrgut (kurz: GW-G) ist ein Feuerwehrfahrzeug für den Einsatz bei Gefahrgutunfällen.
Gerätewart Der Gerätewart ist für die Pflege und Instandhaltung von Geräten sowie Fahrzeugen zuständig. Bei größeren Feuerwehren ist der Gerätewart oftmals hauptamtlich tätig.
GewO Gewerbeordnung
GGAV Gefahrgut-Ausnahmeverordnung
GGKontrollV Verordnung über die Kontrollen von Gefahrguttransporten auf der Straße und in den Unternehmen
GGKostV Gefahrgutkostenverordnung
GGVBinSch Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter auf dem Rhein (ADNR) und über die Ausdehnung dieser Verordnung auf die übrigen Bundeswasserstraßen (Gefahrgutverordnung Binnenschiffahrt)
GGVE Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter mit Eisenbahnen (Gefahrgutverordnung Eisenbahn)
GGVL Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter im Luftverkehr (Gefahrgutverordnung Luft- in Vorbereitung)
GGVS Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf Straßen (Gefahrgutverordnung Straße)
GGVSee Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter mit Seeschiffen
GKW Gerätekraftwagen
GLA Gelenklöscharm
GM Gelenkmast
GruFü Gruppenführer
Gruppe Die Feuerwehrgruppe besteht aus neun Personen (1/8), einem Gruppenführer, dem Maschinisten und einem Melder, sowie den drei Trupps Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp.
Gruppenführer Der Gruppenführer (GF) leitet den Einsatz einer Gruppe und gibt den Angriffsbefehl. Er ist an keinen bestimmten Platz gebunden.
GSA Gefahrgut Schnell-Auskunft
GSG Gerätesicherheitsgesetz
GSZ Gefahrgut- und Strahlenschutzzug
GTLF Grosstanklöschfahrzeug
GÜG Grundstoffüberwachungsgesetz
GükG Güterkraftverkehrsgesetz
GW Gerätewagen
GW-G Gerätewagen - gefahrgut
GW-Wasser Gerätewagen Wasser, Fahrzeug der Feuerwehrtaucher
HBM Hauptbrandmeister
Hebekissen Hebekissen sind aus Gummimatten gefertigte, luftdicht abschliessende Kissen, welche mit Druckluft aufgeblasen werden können. Sie dienen zur Anhebung von Geräten, Fahrzeugen usw.
HFM Hauptfeuerwehrmann
HGB Handelsgesetzbuch ( 4. bis 7. Abschnitt des Vierten Buches )
HIO Hilfsorganisation
HLF Hilfeleistungslöschfahrzeug
HLF Hilfeleistungslöschfahrzeug
HLM Hauptlöschmeister
HVBG Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften
Hydranten Hydranten dienen zur Wasserentnahme aus dem öffentlichen Wasserleitungsnetz und gehören zur zentralen Löschwasserversorgung der Gemeinden und Städte. Es gibt Überflurhydranten welche offensichtlich, meist am Straßenrand sichtbar sind und Unterflurhydranten welche durch ovale Deckel auf Straßen oder Plätzen erkennbar sind.
Hydraulisches Rettungsgerät Hydraulisches Rettungsgerät wird zur Rettung und Bergung bei Unfällen auf der Straße oder der Schiene und bei sonstigen Unglücksfällen eingesetzt.
IAEA International Atomic Energy Agency - Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO)
IATA International Air Transport Association - Internationaler Verband der Luftfahrtgesellschaften
IATA-DGR Dangerous Goods Regulations der IATA - Vorschriften für die Beförderung gefährlicher Güter der IATA
ICAO International Civil Aviation Organization - Internationale Zivilluftfahrt-Organisation
ICAO-TI Technical lnstructions for the Safe Transport of Dangerous Goods by Air - Technische Anweisungen für die sichere Beförderung gefährlicher Güter im Luftverkehr der ICAO
ICE International Chemical Environment (Hilfeleistungssystem)
ILO Internationale Arbeitsorganisation
IMDG-Code International Maritime Dangerous Goods Code - Internationaler Code für die Beförderung gefährlicher Güter mit Seeschiffen
IMO International Maritime Organization - Internationale Seeschiffahrts-Organisation
Innenangriff Wenn möglich wird bei einem Brand ein Innenangriff durchgeführt. Diese Methode erlaubt es ein Feuer direkt im Gebäude von Atemschutzgeräteträgern zu bekämpfen und den Schaden durch Löschmittel gering zu halten.
ISO Internationale Normungsorganisation
ITC Inland Transport Committee - Binnenverkehrsausschuß
JArbSchG Jugendarbeitschutzgesetz
JF Jugendfeuerwehr
siehe auch: JFW / Jfw
JFW Abkürzung für Jugendfeuerwehr
siehe auch: Jugendfeuerwehr / Jfw
Jfw Jugendfeuerwehrwart
Jugendfeuerwehr Die Jugendfeuerwehr (Abkürzung: JF) ist die Jugendabteilung in einer Freiwilligen Feuerwehr. Kinder und Jugendliche von 10 bis18 Jahren können Mitglied einer JF werden. Ab dem 16. Lebensjahr besteht die Möglichkeit in die aktive Einsatzabteilung übernommen zu werden.
Jugendflamme Die Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis welche in drei Stufen verliehen wird.
JUH Johanniterunfallhilfe
JW Die Abkürzung JW steht für den oder die Jugendwart, -wärtin.
Kats Katastrophenschutz
KBM Kreisbrandmeister
Kdow Kommandowagen
KFV Kreisfeuerwehrverband e.V.
Kleinlöschgeräte Kleinlöschgeräte sind Löschgeräte zum bekämpfen von Klein- und Entstehungsbränden. Zu ihnen gehören z.B. Feuerlöscher, Kübelspritze und Löschdecke.
Kontamination Verschmutzung von Mannschaft oder Gerät mit atomaren, biologischen oder chemischen Stoffen
Kübelspritze Die Kübelspritze ist ein Stahlbehälter mit 10 Litern Wasser Inhalt, verfügt über eine Kolbenpumpe welche das Wasser über einen angeschlossenen D-Druckschlauch samt D-Strahlrohr verspritzt.
Kupplungen Kupplungen dienen zum Verbinden von Armaturen und Geräten der Feuerwehr.
Es gibt unter anderem A, B, C42, C52 und D Kupplungen.
siehe auch: Blindkupplungen / Kupplungsschlüssel
Kupplungsschlüssel Kupplungsschlüssel dienen zum kuppeln und lösen von Saug- und Druckschläuchen bzw. Armaturen der Feuerwehr.
siehe auch: Kupplungen / Blindkupplungen
Leistungsspange Höchste Auszeichnung die in der Jugendfeuerwehr erreicht werden kann.
LF Löschgruppenfahrzeug dient zur Brandbekämpfung und zur Durchführung einfacher technischer Hilfeleistungen.
siehe auch: Fahrzeuge
LFS LFS ist die Abkürzung für Landesfeuerwehrschule. In Niedersachsen gibt es zwei Landesfeuerwehrschulen in Celle und Loy
Löschdecke Die Löschdecke ist ein flexibles, textiles Löschgerät zum Ersticken von Feuern.
Löschen Löschen im Sinne der Feuerwehr ist die Bekämpfung eines Schadenfeuers
Löschgruppenfahrzeug (LF) Das Löschgruppenfahrzeug (LF) ist das Standardfahrzeug der Ortsfeuerwehr. Die Besatzung ist eine Gruppe. Löschgruppenfahrzeuge unterscheiden sich in der Leistung ihrer eingebauten Pumpe, dem Inhalt des Löschwassertanks und weiterer zusätzlicher technischer Geräte. Leistung der Pumpe und Inhalt des Tanks sind an der Typbezeichnung zu erkennen: Ein LF 8/6 beispielsweise hat eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 800 l / Minute bei 10 bar und einen 600 l Wassertank an Bord. Die Pumpe kann also mindestens 800 l Wasser pro Minute bei einem Druck von 10 bar fördern. Außerdem sind LFs mit mobilen Tragkraftspritzen (TS) ausgestattet, die unabhängig vom Fahrzeug eingesetzt werden können. Die TS 8/8 kann 800 l/ Minute bei einem Druck von 8 bar fördern. Schere und Spreizer auf hydraulischer Basis, Hebekissen, Stromerzeuger und Lichtmast sind nur einige weitere Werkzeuge.
siehe auch: LF
Löschgruppenfahrzeuge Löschgruppenfahrzeuge werden für die Brandbekämpfung bzw. technische Hilfeleistung eingesetzt. Sie nehmen in der Regel eine Feuerwehrgruppe (1/8) auf. Löschgruppenfahrzeuge verfügen in der heutigen Zeit oftmals über einen eingebauten Löschwassertank mit einem Fassungsvermögen von 600 - 1600 Litern Wasser.
Löschmittel Loschmittel sind Stoffe, die durch eine bestimmte Löschwirkung eine Verbrennung unterbinden.
Mannschaftstransportwagen Sie dienen dem reinen Transport von Personal. Zusätzlich kann Absperrmaterial, Kettensäge, etc. verlastet sein.
siehe auch: MTW
Maschinist Der Maschinist (Ma) bedient die Feuerlöschpumpe sowie Sonderaggregate und ist Fahrzeugfahrer.
Mehrzweckfahrzeug Mannschaftstransportwagen mit Zusatzausrüstung, beispielsweise einem Schlauchcontainer oder einer Tragkraftspritze (TS).
siehe auch: MZF / TS
Melder Der Melder (Me) übermittelt Nachrichten (Befehle, Rückmeldungen usw.) und übernimmt besondere Aufgaben (z. B. zweiter Maschinist).
Menschenrettung Die Menschenrettung ist die vorrangigste Aufgabe der Feuerwehren bei Einsätzen mit entsprechenden Gefährdungen für Leib und Leben.
MTF Das MTF ist ein primär auf den Mannschaftstransport ausgelegtes Fahrzeug, das dementsprechend hoch besetzt ist (bis 1/8), dafür ist die Ausrüstung minimalistisch (Verkehrsleitkegel, Lampen, Feuerlöscher).
Mundstück Als Mundstück bezeichnet man das abschraubbare Reduzierstück von Mehrzweckstrahlrohren
Nachlöscharbeiten Unter Nachlöscharbeiten sind Löscharbeiten zu verstehen, die sich nicht mehr direkt auf den eigentlichen Brand beziehen sondern auf die Suche und das Ablöschen von Glutnestern.
NEF Notarzteinsatzfahrzeug
Notstromagregat Ein Notstromagregat ist ein kleines, mit einem Verbrennungsmotor ausgestattetes Kraftwerk für die unabhängige Stromversorgung an Einsatzstellen
ÖEL Örtliche Einsatzleitung. Wird gebildet auf Orts- bzw. Stadtebene im falle eines Großschadensergeignisses (Sturm, Regen o.ä.) und entlastet dadurch die Feuerwehreinsatzleitstelle (FEL)
Ortsbrandmeister Ortsbrandmeister ist die Bezeichnung für die Leiter von Freiwilligen Feuerwehren in Niedersachsen.
Pflichtfeuerwehr Eine Pflichtfeuerwehr ist eine öffentliche Feuerwehr. Sie wird dann eingerichtet, wenn eine Freiwillige Feuerwehr nicht zustande kommt und deshalb der Brandschutz nicht gewährleistet werden kann.
Pressluftatmer Pressluftatmer sind umluftunabhängige Atemgeräte. Sie Arbeiten mit einem Überdruck und verhindern dadurch das Rauchgase in die Atemluft kommt.
PSA Persönliche Schutzausrüstung
Pumpen Zur Wasserförderung benötigt die Feuerwehr Pumpen, die das Löschmittel ansaugen und weiterfördern wie zum Beispiel Tragkraftspritzen
Rauchgasdurchzündung Eine Rauchgasdurchzündung (auch Flashover genannt), ist eine plötzliche, explosionsartige Durchzündung von angesammelten Rauchgasen. Dieses geschieht durch plötzliche Zufuhr von sauerstoffreicher Frischluft in einen, ansonsten abgeschlossenen Brandraum.
Rauchmelder Rauchmelder sind Geräte, die helfen einen Brand rechtzeitig zu erkennen und warnen mit einem schrillen Piep- oder Pfeifton davor.
RTW Rettungswagen
Rüstwagen Ein Rüstwagen (RW) ist ein Feuerwehrfahrzeug, das bei der technischen Hilfeleistung größeren Umfangs eingesetzt wird (z.B. Verkehrsunfälle).
Rüstwagen Diese Fahrzeuge sind mit Werkzeug und Ausrüstung zur Bewältigung von Hilfeleistungseinsätzen versehen. Darunter verstehen wir die Hilfe bei Verkehrsunfällen, umgestürzten Bäumen, etc. Rüstwagen sind u. a. mit hydraulischen Schneidewerkzeug, Hebekissen und Lichtmasten zur Ausleuchtung ausgerüstet. Besetzt sind sie mit drei Feuerwehrleuten.
siehe auch: RW
RW Rüstwagen dient zur Durchführung von technischen Hilfeleistungen und zur Bereitstellung von Geräten für die technische Hilfeleistung.
siehe auch: Fahrzeuge
Sammelstück Ein Sammelstück dient zur Zusammenführung zweier Löschwasserzuleitungen.
Saugschläuche Saugschläuche sind bauartbedingt formbeständig, damit sie bei Unterdruck (Saugvorgang), ihren freien Querschnitt behalten. Die wichtigsten Saugschläuche sind A und D Saugschläuche. A Saugschläuche haben einen Innendurchmesser von 110 mm und eine Länge von 1,6 m oder 2,5 m und werden zum Ansaugen von Wasser aus Teichen, Löschbehältern, etc. benutzt. D Saugschläuche haben einen Innendruchmesser von 25 mm und eine Länge von 1,5 m bzw. 3 m. Sie werden als Ansaugschläuche f. Löschmittelzusätze oder andere Chemikalien (z.B. Bindemittel) benutzt.
siehe auch: Schläuche / Druckschläuche
Schaummittel Das Schaummittelkonzentrat wird mit einem Zumischer ins Löschwasser gegeben um Löschschaum zu erzeugen. Zum Löschangriff unter Verwendung von Löschschaum werden an Stelle von Strahlrohren Schaumrohre eingesetzt.
Schläuche Bei der Feuerwehr unterscheiden wir zwei Arten von Schläuchen: Saugschläuche und Druckschläuche. Diese gibt es in verschiedenen Größen (Innendurchmesser A 110 mm, B 75 mm, C 42 mm oder 52 mm , D 25 mm) und diversen Längen (je nach Schlauch zwischen 1,5 m
siehe auch: Saugschläuche / Druckschläuche
Schläuche Feuerwehrschläuche unterteilt man in Druck- und Saugschläuche. Diese sind in unterschiedliche Durchmesser unterteilt wie z.B. D-Druckschlauch (25mm), C-Druckschlauch (42mm oder 52mm), B-Druckschlauch (75mm)
Schlauchtrupp Der Schlauchtrupp (S-Trupp) rettet und stellt die Wasserversorgung zwischen den Rohren und dem Verteiler her.
SEG Schnelleinsatzgruppe
Sirene Im ländlichen Bereich noch weit verbreitet sind Sirenen hier oft noch das Hauptalarmierungsmittel für Freiwillige Feuerwehren.
Staffel Die Löschstaffel besteht aus sechs Personen (1/5), einem Staffelführer (Qualifikation Gruppenführer), einem Maschinisten, sowie den zwei Trupps, Angriffstrupp und Wassertrupp.
Standrohr Das Standrohr ist eine Wasserführende Armatur und wird zur Wasserentnahme aus Unterflurhydranten benötigt.
StBM Stadtbrandmeister
Steckleiter Eine Steckleiter besteht aus max. vier zusammengesteckten Teilen und erreicht eine Gesamtlänge von 8,40m was dem 2. Obergeschoss entspricht.
Strahlrohre Strahlrohre sind zur Wasserabgabe bestimmte, Wasserführende Armaturen. Auf Grund der vielfältigen Einsatzgebiete gibt es mehrere Arten von Strahlrohren (z.B. Hohlstrahlrohr, Mehrzweckstrahlrohre der Größe D, C oder B usw.)
SW Schlauchwagen
Tanklöschfahrzeug Mit großen Wassertanks ausgerüstete Fahrzeuge deren Hauptaufgabe die Erstversorgung mit Wasser bis zum Aufbau einer Wasserversorgung aus Hydranten oder Gewässern ist. Ist dies nicht möglich wie auf Autobahnen oder in entlegenen Waldgebieten so können TLFs im Pendelverkehr von Hydranten oder Gewässern zur Einsatzstelle genutzt werden. Bei Wasserversorgung über lange Streckenkann der Wassertank als Ausgleichsbehälter am Ende der Förderstrecke dienen. Bei kleineren Einsätzen wie Müllcontainern kann ein TLF schon ausreichen.
siehe auch: TLF
Tanklöschfahrzeuge Tanklöschfahrzeuge werden für die Überbrückung der Zeit eingesetzt bis eine Wasserversorgung aufgebaut wurde oder in Gegenden mit einer sehr schlechten Wasserversorgung (Wald- und Heideflächen, Autobahnen usw.) vorgehalten.
THL Unter Technischen Hilfeleistungen zählt man zum Beispiel Einsätze wie Verkehrsunfälle, ausgelaufene Betriebsmittel, umgestürzte Bäume, eingeklemmte Personen usw.
THW Technisches Hilfs Werk
TLF Tanklöschfahrzeug dient zur Brandbekämpfung und zur Durchführung einfacher technischer Hilfeleistungen.
siehe auch: Fahrzeuge
TrFü Truppführer
Trupp Ein Trupp besteht aus mindestens 2 Personen, dem Truppführer und dem Truppmann. Sie gehen in der Regel gemeinsam vor. Bei einem Einsatz unter Atemschutz muss ein Trupp laut UVV aus mindestens zwei Mann bestehen.
TS Tragkraftspritze
TSF Tragkraftspritzenfahrzeug dient zur Brandbekämpfung und zur Durchführung einfacher technischer Hilfeleistungen.
siehe auch: Fahrzeuge
TSF-W Das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (Abkürzung: TSF-W) ist das kleinste Feuerwehrfahrzeug mit Löschwassertank. Es verfügt über eine feuerwehrtechnische Beladung für eine Gruppe und eine tragbare Pumpe, ist jedoch nur mit einer Staffel besetzt.
Überdruckbelüfter Mit einem Überdruckbelüfter konnen verrauchte Gebäude innerhalb kürzester Zeit entraucht werden.
Verteiler Der Verteiler zählt zu den Wasserführenden Armaturen und dient zur Verteilung des Löschwassers.
Wassertrupp Der Wassertrupp (W-Trupp) rettet und stellt die Wasserversorgung bis zum Verteiler her. Er sollte zuerst dafür sorgen, dass Wasser vom Fahrzeug zum Verteiler gelangt und danach die Wasserversorgung vom Hydrant zum Fahrzeug hergestellt wird.
Wasserwerfer Ein Wasserwerfer ist meist fest auf einem Fahrzeug oder Anhänger montiert. Mit dem Wasserwerfer können Wasser oder Schaum auch über größerer Entfernungen ausgebracht werden.
Wehrführer Als Wehrführer wird der Leiter einer Feuerwehr bezeichnet. Als anderer Begriff für den Wehrführer wird häufig auch der Ausdruck Ortsbrandmeister verwendet.
Werkfeuerwehr Eine Werkfeuerwehr ist keine öffentliche Feuerwehr. Sie sind zwar staatlich anerkannte Feuerwehren, jedoch besteht ihre Aufgabe in die Sicherung des Brandschutzes in großen Industirebetrieben.
X Ein X in Verbindung mit Kennzeichnungen bei Gefahrgüter bedeutet das das transportierte Medium heftig mit Wasser reagiert.
Ziehfix Vorrichtung zum ziehen von Schließzylindern um im Notfall schnell in Wohnungen zu gelangen.
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