Feuerwehrlexikon der
Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Buchholz

2m Band
Handfunkgeräte für die Kommunikation an Einsatzstellen über geringe Entfernungen

    
 

4m Band
Festeingebaute Funkgeräte (auch als Handgerät möglich) für die Kommunikation über größere Entfernungen wie z.B. mit der Einsatzleitzentrale

    
 

A
Als Brandklasse A bezeichnet man Brände fester Stoffe hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Flammen- und Glutbildung verbrennen (z.B. Holz, Stroh, Kohle, Papier)

siehe auch: Brandklassen  / B  / C  / D  / F
 

AB
Abrollbehälter welche mit einem Wechselladerfahrzeug an einen beliebigen Ort transportiert werden können

    
 

ABC
Abkürzung für atomare, biologische oder chemische (Kampf)stoffe.

    
 

ABC-Pulver
Gängistes Löschmittel in Feuerlöschern

    
 

AGT
Atemschutzgeräteträger

    
 

Alarmierung
Zur Alarmierung der Einsatzkräfte durch die Leitstelle wird ein Funkgebundenes Alarmierungssystem eingesetzt. Zur Zeit geschieht dieses noch auf Basis der Analogentechnik wird aber in absehbarer Zeit auf die neue Digitaltechnik umgestellt.

    
 

Angriffstrupp
Der Angriffstrupp (A-Trupp), oftmals der Atemschutztrupp, rettet, setzt den Verteiler (Lagebestimmung durch Gruppenführer) und nimmt das erste Rohr vor.

    
 

Angstreaktion
Begriff aus der Gefahrenlehre - Angstreaktionen können sowohl bei Menschen als auch bei Tieren auftreten und zu unüberlegten Handlungen und Schockzuständen führen.

siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle    
 

A-Saugschlauch
Der A-Saugschlauch ist ein formstabiler Schlauch der zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern, Löschbrunnen oder Zisternen verwendet wird.

    
 

Atemgifte
Als Atemgifte werden Stoffe in der Umluft bezeichnet, die über die Atemwege und/ oder die Haut aufgenommen werden können. Diese können fest (Stäube), flüssig (Nebel) oder gasförmig sein.

    
 

Atemschutzgerät
Gerät welches den Einsatzkräften am Einsatzort ein Umgebungsluft unabhängiges Arbeiten ermöglicht. Die Geräte schützen die Gesundheit der Kameraden vor Rauchgasen und anderen Giftstoffen in der Umgebungsluft

    
 

Atemschutzgeräteträger
Als Atemschutzgeräteträger (AGT) bezeichnet man Personen, die in der Lage sind sowohl medizinisch als auch ausbildungsmäßig ein Atemschutzgerät zu tragen.

    
 

Atemschutzgerätewart
Der Atemschutzgerätewart ist mit der sachgerechten Wartung, Instandsetzung sowie der Lagerung von Gerätschaften, die im Atemschutz verwendet werden, betraut.

    
 

atomare Stoffe
Begriff aus der Gefahrenlehre - Gefährdungen durch atomare Stoffe sind nur messtechnisch festzustellen. Eine Gefährdung ist durch Kontamination, Inkorporation und äußerliche Bestrahlung möglich.

siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle    
 

Ausbreitung
Begriff aus der Gefahrenlehre - Ausbreitung bzw. Brandausbreitung ist die räumliche Ausdehnung eines Brandes über die Brandausbruchstelle hinaus in Abhängigkeit von der Zeit.

siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle    
 

B
Als Brandklasse B bezeichnet man Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen (z.B. Benzin, Alkohol, Öle, Fette, Lacke, Paraffin, Teer)

siehe auch: Brandklassen  / A  / C  / D  / F
 

B-Druckschlauch
Den B-Druckschlauch gibt es in den Ausführungen 5m, 20m, und 35m Länge. Der Innendurchmesser beträgt 75mm.

    
 

Bergung
Als Bergung bezeichnet man das Sichern von Sachen. Also Dingen die materiellen Wert besitzen. Überlebende eines Unglückes werden gerettet, nicht geborgen dieses wird in den Medien oftmals verwechselt.

    
 

Berufsfeuerwehr
Eine Berufsfeuerwehr (Abkürzung: BF) ist eine öffentliche Feuerwehr. Sie besteht aus hauptamtlich arbeitenden Einsatzkräften und wird in der Regel in Städten ab 100.000 Einwohnern vorgehalten

    
 

Blindkupplungen
Blindkupplungen werden zum Luft- und Wasserdichten verschließen von nicht benötigten Geräten/Armaturen benutzt. Ferner sollen sie als Schutz vor Verschmutzungen dienen.

siehe auch: Kupplungen  / Kupplungsschlüssel   
Mit Bild anzeigen 

BMA
Automatische Brandmeldeanlagen welche z.B. in Krankenhäusern, Einkaufszentren und Altenheimen und vielen anderen Gebäuden vorhanden sind.

    
 

BOS
Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Dazu zählen die Feuerwehren, Polizei, diverse Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk (THW), und die Bundeszollverwaltung. Sie verfügen über Funkeinrichtungen (BOS-Funk), die eine Zusammenarbeit bei Großschadensfällen ermöglicht.

    
 

Brandbekämpfung
Durchführung geeigneter Maßnahmen zum Löschen eines Brandes mit z.B. Wasser, Schaum oder Pulver

    
 

Brandherd
Der Brandherd ist jener Punkt, von dem ein Brand ausgeht oder ausgegangen ist. Umso heftiger ein Brand ist, umso schwieriger ist es für Brandermittler den eigentlichen Brandherd (Ausgangspunkt) zu ermitteln.

    
 

Brandklasse A
Brände fester Stoffe unter Glutbildung wie zum Beispiel Papier oder Holz. Geeignete Löschmittel: Wasser, Schaum oder Pulver

    
 

Brandklasse B
Brände flüssiger Stoffe wie zum Beispiel Benzin, Diesel oder Öl. Geeignete Löschmittel Schaum, Pulver oder Kohlendioxid

    
 

Brandklasse C
Brände gasförmiger Stoffe wie zum Beispiel Gas oder Azetylen. Geeignete Löschmittel: Pulver oder Kohlendioxid

    
 

Brandklasse D
Brände von Metallen bzw. Metallverbindungen wie zum Beispiel Magnesium oder Aluminium. Geeignete Löschmittel: Metalllöschpulver, trockener Sand oder Salz

    
 

Brandklasse F
Brände von Fetten auf mineralischer sowie synthetischer Basis. Geeignetes Löschmittel: Fettbrandlöscher oder Löschdecke (ersticken)

    
 

Brandklassen
Als Brandklassen bezeichnet man eine Klassifizierung der Brände nach ihrem brennbaren Stoff. Diese Klassifikation ist vorwiegend notwendig, um die richtige Auswahl entsprechender Löschmittel durch die Feuerwehr zu treffen. Nach der Europäischen Norm EN2 (erschienen im Januar 2005) erfolgt die Einteilung der brennbaren Stoffe in die Brandklassen A, B, C, D und F.

siehe auch: A  / B  / C  / D  / F
 

Brandsicherheitswache
Eine Brandsicherheitswache wird auf Anordnung der Stadt/ Gemeinde bei großeren Veranstalltungen gestellt, bei denen eine erhöhte Brandgefahr besteht und eine große Anzahl an Personen gefährdet ist.

    
 

Brandstiftung
Unter einer Brandstiftung versteht man das fahrlässige oder vorsätzliche Inbrandsetzen einer Sache.

    
 

Brandwache
Eine Brandwache wird dann gestellt, wenn die Gefahr besteht dass eventuell vorhandene Glutnester wieder aufflammen könnten oder z.B. Strohballen auf einem Feld kontrolliert abbrennen zu lassen.

    
 

B-Strahlrohr
Strahlrohr mit einer minütlichen Wasserdurchflussmenge von ca. 400- 800l die Minute

    
 

C
Als Brandklasse C bezeichnet man Brände von Gasen (z.B. Wasserstoff, Methan, Acetylen, Propan)

siehe auch: Brandklassen  / A  / B  / D  / F
 

C-Druckschlauch
Den C-Druckschlauch gibt es in 15m oder 30m Länge und hat einen Innendurchmesser von 42mm oder 52mm.

    
 

chemische Stoffe
Begriff aus der Gefahrenlehre

siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle    
 

CSA
Chemikalien Schutz Anzug. Kommt beim Einsatz mit austretenden Chemikalien zum Einsatz und schützt die Einsatzkräfte vor dem Kontakt mit Flüssigkeiten und Dämpfen.

    
 

C-Strahlrohr
Strahlrohr mit einer minütlichen Wasserdurchflussmenge von ca. 100- 200l die Minute

    
 

D
Als Brandklasse D bezeichnet man Brände von Metallen (insbesondere brennbare Leichtmetalle wie Magnesium und Aluminium sowie Natrium und Kalium)

siehe auch: Brandklassen  / A  / B  / C  / F
 

D-Druckschlauch
Den D-Druckschlauch gibt es in 5m oder 15m Länge und hat einen Innendurchmesser von 25mm.

    
 

Defibrillator
Ein Defibrillator ist ein medizinisches Gerät zur Defibrillation. Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Defibrillation) beenden.

    
 

Dekon-P
Fahrzeug zur Dekontaminierung von Personen und Material nach dem Kontakt mit Atomaren-, Biologischen- oder Chemischenstoffen

    
 

DFV
DFV ist die Abkürzung für Deutscher Feuerwehrverband e.V.

    
 

Dienstgrade
Bei Feuewehren werden, Länderabhängig, Dienstgrade vergeben. Die Vergabe der Dienstgrade richtet sich nach Dienstalter, Ausbildungsstand und Dienstverwendung.

    
 

DIN
Abkürzung für Deutsches Institut für Normung

    
 

DJF
Deutsche Jugendfeuerwehr im DFV

    
 

DL
Drehleiter oder auch Drehleiter mit Korb (DLK) dient zum Retten von Menschen aus großer Höhe, zum Vortragen eines Löschangriffs und zur Durchführung einer technischen Hilfeleistung.

siehe auch: Fahrzeuge    
 

DL/ DLK
Drehleiter/ Drehleiter mit Korb

    
 

DLRG
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.

    
 

DRK
Deutsches Rotes Kreuz

    
 

Druckschläuche
Druckschläuche sind nicht formbeständig und lassen sich im ungefüllten Zustand flach falten und aufrollen. Zu den wichtigsten Druckschläuchen gehören B, C und D Schläuche. B Schläuche haben einen Durchmesser von 75 mm und eine Länge von 5 m, 20 m oder 35 m. C Schläuche haben einen Durchmesser von 42 mm oder 52 mm und eine Länge von 15 m oder 30 m. D Schläuche haben einen Durchmesser von 25 mm und eine Länge von 5 m oder 15 m.

siehe auch: Schläuche  / Saugschläuche   
 

D-Strahlrohr
Strahlrohr mit einer minütlichen Wasserdurchflussmenge von ca. 25- 50l die Minute

    
 

Ehrenabteilung
Abteilung für Freiwillige Feuerwehrangehörige, die das gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter erreicht haben oder nicht mehr am aktiven Dienst (z.B. aus gesundheitlichen Gründen) teilnehmen können.

    
 

Einsatzleiter
Führungskraft, die den Einsatz an der Einsatzstelle leitet. Ihm können auch Einsatzkräfte anderer Organisationen (z.B. DRK) unterstellt sein.

    
 

Einsatzleitfahrzeug
Das Einsatzleitfahrzeug (ELF) übernimmt die Einsatzführung und die Kommunikation der einzelnen eingesetzten Komponenten untereinander sowie mit der Einsatzleitzentrale

    
 

Einsturz
Begriff aus der Gefahrenlehre

siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle    
 

Elektrizität
Begriff aus der Gefahrenlehre

siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle    
 

ELW
Einsatzleitfahrzeug dient zur Führung taktischer Einheiten.

siehe auch: Fahrzeuge    
 

EN
Europäische Norm

    
 

Erkrankung
Begriff aus der Gefahrenlehre

siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle    
 

Ex
Ex = Exitus. Verstorbene Person

    
 

Ex-geschützt
Einsatzmittel die in Bereichen mit einem z.B. zündfähigem Gas-Luftgemisch benutzt werden dürfen.

    
 

Explosion
Begriff aus der Gefahrenlehre - Explosionsgefahren bestehen unter anderem, wenn eine explosionsfähige Atmosphäre vorliegt (Gemisch von brennbaren Gasen, Dämpfen oder Stäuben mit Luft innerhalb der Explosionsgrenzen).

siehe auch: Gefahren der Einsatzstelle    
 

F
Als Brandklasse F bezeichnet man Brände von Speisefetten und -ölen in Frittier- und Fettbackgeräten und anderen Kücheneinrichtungen und -geräten. Hintergrund für die Ausgliederung dieser Stoffe aus der Brandklasse B ist die Tatsache, das die Standardlösch

siehe auch: Brandklassen  / A  / B  / C  / D
 

FAE
Funkalarmempfänger

    
 

Fahrzeuge
Bei der Feuerwehr werden 5 Fahrzeuggruppen unterschieden. Einsatzleitfahrzeuge, Löschfahrzeuge, Hubrettungsfahrzeuge, Rüst- und Gerätewagen und Nachschubfahrzeuge.

siehe auch: Einsatzleitfahrzeuge  / Löschfahrzeuge  / Hubrettungsfahrzeuge  / Rüst- und Gerätewagen  / Nachschubfahrzeuge
 

Fehlalarm
Als Fehlalarm bezeichnet man eine falsche Alarmierung von Einsatzkräften. Oft werden Fehlalarme durch defekte Brandmeldeanlagen oder Mutwillig ausgelöst.

    
 

FEL
Feuerwehreinsatzleitstelle

    
 

Feuer
Ein Feuer ist eine Art der Verbrennung bei der Wärme und Licht erzeugt wird. Ein Feuer ist stets eine kontrollierte Verbrennung (z.B. Lagerfeuer) Eine unkontrollierte Verbrennung wird als Brand bezeichnet (z.B. Wohnungsbrand)

    
 

Feuerlöscher
Tragbares, sofort einsatzbereites Löschgerät welches in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist (Wasserlöscher, Pulverlöscher, Schaumlöscher usw.).

    
 

Feuerwehr
Die Feuerwehr ist eine Hilfsorganisation, deren Aufgabe es ist, bei Bränden, Unfällen und ähnlichen Ereignissen Hilfe zu leisten, d. h., Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen

    
 

Feuerwehr Schutzanzug
Der Schutzanzug ist aus einem feuerhemmenden Material (beispielsweise Nomex) gefertigt und soll Schutz vor Hitzestrahlung und Flammeinwirkung bieten.

    
 

Feuerwehrhelm
Ein Helm, der speziell für den Einsatz bei der Feuerwehr gestaltet ist. Früher bestand der Helm aus Aluminium wobei in der heutigen Zeit vermehrt Helme aus verschiedenen Kunststoffzusamensetzungen im Umlauf sind.

    
 

Feuerwehrnotruf 112
Europaweite Notrufnummer welche Vorwahl- und Gebührenfrei ist.

    
 

FF
Abkürzung für Freiwillige Feuerwehr

siehe auch: Freiwillig  / Werkfeuerwehr  / Berufsfeuerwehr  / Feuerwehr 
Mit Bild anzeigen 

Flammenschutzhaube
Die Flammenschutzhaube wird von Atemschutzgeräteträgern zum Schutz vor plötzlicher Wärmestrahlung über den Kopf getragen und schützt auch den Halsbereich

    
 

FLF
Flugfeldlöschfahrzeug

    
 

Florian
Der heilige Sankt Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehren in Deutschland. Außerdem ist Florian ein Bestandteil der Funkrufnamen im 4m Funkbereich

    
 

Florientine
Ein Teil des Funkrufnamens für Feuerwehren im 2m Funkbereich

    
 

Fluchthaube
Eine Fluchthaube ist eine Kopfbedekende Maske mit eingebautem Filter welche es im Rauch eingeschlossenen Personen ermöglicht verrauchte Bereiche zu durchqueren. Der Filter filtert Rußpartikel aus der Umgebungsluft heraus.

    
 

Fluchtweg
Ein Fluchtweg ist ein besonders gekennzeichneter Weg durch Schilder oder ähnlichen Markierungen und führt zum nächstgelegenen Notausgang.

    
 

FM
Feuerwehrmann, -frau

    
 

FM (SB)
Feuerwehrmann (Sammelbegriff)

    
 

FME
Funkmeldeempfänger oder umgangssprachlich auch Pieper, Piepser oder Melder

    
 

FMS
Funkmeldesystem

    
 

FP
Feuerlöschpumpe

    
 

Freiwillig
„Und was kriegst Du dafür?“ Diesen Satz kennen wir alle. Wir Feuerwehrleute ebenso wie der Trainer im Fußballverein oder der Kommunalpolitiker im Ortsrat. Gehört hat ihn jeder der ehrenamtlich arbeitet schon mindestens einmal. Und somit nimmt der Gesprächsverlauf oft die gleiche Wendung: Weg vom eigentlichen Thema des Ehrenamtes hin zur generellen Frage, warum man eigentlich ehrenamtlich arbeitet. „Weil`s Spaß macht und ich mit netten Leuten zusammen bin!“ antworten viele und haben recht damit. Aber ist das alles? Würden dann nicht viel mehr Mitmenschen aufhören sobald Unstimmigkeiten und Konflikte auftauchen? Und so ringt man weiter nach Erklärungen warum man das eigentlich tut. „Weil`s auf dem Dorf dazugehört!“ sagen manche und auch sie haben irgendwie recht. Aber reicht das? Es reicht natürlich nicht. Und so kommen einem veraltet anmutende Worte wie Gemeinwohl und Kameradschaft in den Sinn. Und auch wenn sie heute in unserem Sprachgebrauch durch vielerlei Neues ersetzt wurden so behalten sie ihre ursprünglichen Werte doch bei: Die ehrenamtliche Arbeit für das Gemeinwohl stützt einen großen und wichtigen Teil unseres gesellschaftlichen Lebens. Ohne Ehrenamt kein Fußballtraining für unsere Kinder, keine kommunale Politik und keiner der kommt wenn’s brennt!

siehe auch: FF    
 

Freiwillige Feuerwehr
Eine Freiwillige Feuerwehr (offizielle Abkürzung FF, aber auch FFW) ist eine öffentliche Feuerwehr, die sich hauptsächlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern, mitunter neben einigen hauptamtlichen Kräften (z.B. Gerätewarte), zusammensetzt.

    
 

FTZ
Feuerwehrtechnische Zentrale. Einrichtung zur Pflege, Wartung und Reinigung von Ausrüstungsgegenständen sowie Forbildungsstätte

    
 

FuG
Funkgerät

    
 

FUK
Feuerwehrunfallkasse

    
 

FüKW
Führungskraftwagen

    
 

FW
Feuerwehr

    
 

FwA
Feuerwehranhänger

    
 

FwDV
Feuerwehr-Dienstvorschriften (FwDV) regeln die Arbeiten der Feuerwehr in Deutschland.

    
 

FwK
Feuerwehrkran

    
 

G 26
Zum Tragen von Atemschutzgeräten ist in Deutschland die von der Berufsgenossenschaft geforderte arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach Grundsatz G26.3-'Arbeiten unter schwerem Atemschutz' nötig. Diese ist für 3 Jahre, bei über 50-jährigen nur 1 Jahr, gültig und muss dementsprechend regelmäßig wiederholt werden.

    
 

G/O
Gegensprechen / Oberband

    
 

G/U
Gegensprechen / Unterband

    
 

GBefGG
Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter

    
 

GbV
Gefahrgutbeauftragten-Verordnung

    
 

Gefahren der Einsatzstelle
Als Gefahren der Einsatzstelle bezeichnet man Atemgifte, Angstreaktionen, Ausbreitung, atomare Stoffe, chemische Stoffe, Erkrankung, Explosion, Einsturz und Elektrizität

    
 

Gefahrgut
Gefahrgut ist ein nach Beförderungsvorschrift klassifizierter Stoff mit Gefahreneigenschaft (z.B. Kraftstoffe)

    
 

GefahrgutG 
Gefahrgutgesetz

    
 

GefStoffV
Gefahrstoffverordnung

    
 

GemBm
Gemeindebrandmeister

    
 

GemBM
Gemeinde Brandmeister

    
 

GenTG
Gentechnikgesetz

    
 

GenTSV
Gentechnik-Sicherheitsverordnng

    
 

Gerätehaus
Im Gerätehaus sind Fahrzeuge, Geräte und Bekleidung untergebracht. Nach einem Alarm fahren die Feuerwehrmitglieder zum Gerätehaus, legen Ihre Schutzkleidung an und fahren zum Einsatzort

    
 

Gerätewagen Gefahrgut
Der Gerätewagen Gefahrgut (kurz: GW-G) ist ein Feuerwehrfahrzeug für den Einsatz bei Gefahrgutunfällen.

    
 

Gerätewart
Der Gerätewart ist für die Pflege und Instandhaltung von Geräten sowie Fahrzeugen zuständig. Bei größeren Feuerwehren ist der Gerätewart oftmals hauptamtlich tätig.

    
 

GewO
Gewerbeordnung

    
 

GGAV
Gefahrgut-Ausnahmeverordnung

    
 

GGKontrollV
Verordnung über die Kontrollen von Gefahrguttransporten auf der Straße und in den Unternehmen

    
 

GGKostV
Gefahrgutkostenverordnung

    
 

GGVBinSch
Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter auf dem Rhein (ADNR) und über die Ausdehnung dieser Verordnung auf die übrigen Bundeswasserstraßen (Gefahrgutverordnung Binnenschiffahrt)

    
 

GGVE
Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter mit Eisenbahnen (Gefahrgutverordnung Eisenbahn)

    
 

GGVL
Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter im Luftverkehr (Gefahrgutverordnung Luft- in Vorbereitung)

    
 

GGVS
Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf Straßen (Gefahrgutverordnung Straße)

    
 

GGVSee
Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter mit Seeschiffen

    
 

GKW
Gerätekraftwagen

    
 

GLA
Gelenklöscharm

    
 

GM
Gelenkmast

    
 

GruFü
Gruppenführer

    
 

Gruppe
Die Feuerwehrgruppe besteht aus neun Personen (1/8), einem Gruppenführer, dem Maschinisten und einem Melder, sowie den drei Trupps Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp.

    
 

Gruppenführer
Der Gruppenführer (GF) leitet den Einsatz einer Gruppe und gibt den Angriffsbefehl. Er ist an keinen bestimmten Platz gebunden.

    
 

GSA
Gefahrgut Schnell-Auskunft

    
 

GSG 
Gerätesicherheitsgesetz

    
 

GSZ
Gefahrgut- und Strahlenschutzzug

    
 

GTLF
Grosstanklöschfahrzeug

    
 

GÜG 
Grundstoffüberwachungsgesetz

    
 

GükG
Güterkraftverkehrsgesetz

    
 

GW
Gerätewagen

    
 

GW-G
Gerätewagen - gefahrgut

    
 

GW-Wasser
Gerätewagen Wasser, Fahrzeug der Feuerwehrtaucher

    
 

HBM
Hauptbrandmeister

    
 

Hebekissen
Hebekissen sind aus Gummimatten gefertigte, luftdicht abschliessende Kissen, welche mit Druckluft aufgeblasen werden können. Sie dienen zur Anhebung von Geräten, Fahrzeugen usw.

    
 

HFM
Hauptfeuerwehrmann

    
 

HGB
Handelsgesetzbuch ( 4. bis 7. Abschnitt des Vierten Buches )

    
 

HIO
Hilfsorganisation

    
 

HLF
Hilfeleistungslöschfahrzeug

    
 

HLF
Hilfeleistungslöschfahrzeug

    
 

HLM
Hauptlöschmeister

    
 

HVBG 
Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

    
 

Hydranten
Hydranten dienen zur Wasserentnahme aus dem öffentlichen Wasserleitungsnetz und gehören zur zentralen Löschwasserversorgung der Gemeinden und Städte. Es gibt Überflurhydranten welche offensichtlich, meist am Straßenrand sichtbar sind und Unterflurhydranten welche durch ovale Deckel auf Straßen oder Plätzen erkennbar sind.

    
 

Hydraulisches Rettungsgerät
Hydraulisches Rettungsgerät wird zur Rettung und Bergung bei Unfällen auf der Straße oder der Schiene und bei sonstigen Unglücksfällen eingesetzt.

    
 

IAEA
International Atomic Energy Agency - Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO)

    
 

IATA
International Air Transport Association - Internationaler Verband der Luftfahrtgesellschaften

    
 

IATA-DGR
Dangerous Goods Regulations der IATA - Vorschriften für die Beförderung gefährlicher Güter der IATA

    
 

ICAO
International Civil Aviation Organization - Internationale Zivilluftfahrt-Organisation

    
 

ICAO-TI
Technical lnstructions for the Safe Transport of Dangerous Goods by Air - Technische Anweisungen für die sichere Beförderung gefährlicher Güter im Luftverkehr der ICAO

    
 

ICE
International Chemical Environment (Hilfeleistungssystem)

    
 

ILO
Internationale Arbeitsorganisation

    
 

IMDG-Code
International Maritime Dangerous Goods Code - Internationaler Code für die Beförderung gefährlicher Güter mit Seeschiffen

    
 

IMO
International Maritime Organization - Internationale Seeschiffahrts-Organisation

    
 

Innenangriff
Wenn möglich wird bei einem Brand ein Innenangriff durchgeführt. Diese Methode erlaubt es ein Feuer direkt im Gebäude von Atemschutzgeräteträgern zu bekämpfen und den Schaden durch Löschmittel gering zu halten.

    
 

ISO
Internationale Normungsorganisation

    
 

ITC
Inland Transport Committee - Binnenverkehrsausschuß

    
 

JArbSchG
Jugendarbeitschutzgesetz

    
 

JF
Jugendfeuerwehr

siehe auch: JFW  / Jfw   
 

JFW
Abkürzung für Jugendfeuerwehr

siehe auch: Jugendfeuerwehr  / Jfw   
 

Jfw
Jugendfeuerwehrwart

    
 

Jugendfeuerwehr
Die Jugendfeuerwehr (Abkürzung: JF) ist die Jugendabteilung in einer Freiwilligen Feuerwehr. Kinder und Jugendliche von 10 bis18 Jahren können Mitglied einer JF werden. Ab dem 16. Lebensjahr besteht die Möglichkeit in die aktive Einsatzabteilung übernommen zu werden.

    
 

Jugendflamme
Die Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis welche in drei Stufen verliehen wird.

    
 

JUH
Johanniterunfallhilfe

    
 

JW
Die Abkürzung JW steht für den oder die Jugendwart, -wärtin.

    
 

Kats
Katastrophenschutz

    
 

KBM
Kreisbrandmeister

    
 

Kdow
Kommandowagen

    
 

KFV
Kreisfeuerwehrverband e.V.

    
 

Kleinlöschgeräte
Kleinlöschgeräte sind Löschgeräte zum bekämpfen von Klein- und Entstehungsbränden. Zu ihnen gehören z.B. Feuerlöscher, Kübelspritze und Löschdecke.

    
 

Kontamination
Verschmutzung von Mannschaft oder Gerät mit atomaren, biologischen oder chemischen Stoffen

    
 

Kübelspritze
Die Kübelspritze ist ein Stahlbehälter mit 10 Litern Wasser Inhalt, verfügt über eine Kolbenpumpe welche das Wasser über einen angeschlossenen D-Druckschlauch samt D-Strahlrohr verspritzt.

    
 

Kupplungen
Kupplungen dienen zum Verbinden von Armaturen und Geräten der Feuerwehr. Es gibt unter anderem A, B, C42, C52 und D Kupplungen.

siehe auch: Blindkupplungen  / Kupplungsschlüssel   
 

Kupplungsschlüssel
Kupplungsschlüssel dienen zum kuppeln und lösen von Saug- und Druckschläuchen bzw. Armaturen der Feuerwehr.

siehe auch: Kupplungen  / Blindkupplungen   
 

Leistungsspange
Höchste Auszeichnung die in der Jugendfeuerwehr erreicht werden kann.

    
 

LF
Löschgruppenfahrzeug dient zur Brandbekämpfung und zur Durchführung einfacher technischer Hilfeleistungen.

siehe auch: Fahrzeuge    
 

LFS
LFS ist die Abkürzung für Landesfeuerwehrschule. In Niedersachsen gibt es zwei Landesfeuerwehrschulen in Celle und Loy

    
 

Löschdecke
Die Löschdecke ist ein flexibles, textiles Löschgerät zum Ersticken von Feuern.

    
 

Löschen
Löschen im Sinne der Feuerwehr ist die Bekämpfung eines Schadenfeuers

    
 

Löschgruppenfahrzeug (LF)
Das Löschgruppenfahrzeug (LF) ist das Standardfahrzeug der Ortsfeuerwehr. Die Besatzung ist eine Gruppe. Löschgruppenfahrzeuge unterscheiden sich in der Leistung ihrer eingebauten Pumpe, dem Inhalt des Löschwassertanks und weiterer zusätzlicher technischer Geräte. Leistung der Pumpe und Inhalt des Tanks sind an der Typbezeichnung zu erkennen: Ein LF 8/6 beispielsweise hat eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 800 l / Minute bei 10 bar und einen 600 l Wassertank an Bord. Die Pumpe kann also mindestens 800 l Wasser pro Minute bei einem Druck von 10 bar fördern. Außerdem sind LFs mit mobilen Tragkraftspritzen (TS) ausgestattet, die unabhängig vom Fahrzeug eingesetzt werden können. Die TS 8/8 kann 800 l/ Minute bei einem Druck von 8 bar fördern. Schere und Spreizer auf hydraulischer Basis, Hebekissen, Stromerzeuger und Lichtmast sind nur einige weitere Werkzeuge.

siehe auch: LF    
 

Löschgruppenfahrzeuge
Löschgruppenfahrzeuge werden für die Brandbekämpfung bzw. technische Hilfeleistung eingesetzt. Sie nehmen in der Regel eine Feuerwehrgruppe (1/8) auf. Löschgruppenfahrzeuge verfügen in der heutigen Zeit oftmals über einen eingebauten Löschwassertank mit einem Fassungsvermögen von 600 - 1600 Litern Wasser.

    
 

Löschmittel
Loschmittel sind Stoffe, die durch eine bestimmte Löschwirkung eine Verbrennung unterbinden.

    
 

Mannschaftstransportwagen
Sie dienen dem reinen Transport von Personal. Zusätzlich kann Absperrmaterial, Kettensäge, etc. verlastet sein.

siehe auch: MTW    
 

Maschinist
Der Maschinist (Ma) bedient die Feuerlöschpumpe sowie Sonderaggregate und ist Fahrzeugfahrer.

    
 

Mehrzweckfahrzeug
Mannschaftstransportwagen mit Zusatzausrüstung, beispielsweise einem Schlauchcontainer oder einer Tragkraftspritze (TS).

siehe auch: MZF  / TS   
 

Melder
Der Melder (Me) übermittelt Nachrichten (Befehle, Rückmeldungen usw.) und übernimmt besondere Aufgaben (z. B. zweiter Maschinist).

    
 

Menschenrettung
Die Menschenrettung ist die vorrangigste Aufgabe der Feuerwehren bei Einsätzen mit entsprechenden Gefährdungen für Leib und Leben.

    
 

MTF
Das MTF ist ein primär auf den Mannschaftstransport ausgelegtes Fahrzeug, das dementsprechend hoch besetzt ist (bis 1/8), dafür ist die Ausrüstung minimalistisch (Verkehrsleitkegel, Lampen, Feuerlöscher).

    
 

Mundstück
Als Mundstück bezeichnet man das abschraubbare Reduzierstück von Mehrzweckstrahlrohren

    
 

Nachlöscharbeiten
Unter Nachlöscharbeiten sind Löscharbeiten zu verstehen, die sich nicht mehr direkt auf den eigentlichen Brand beziehen sondern auf die Suche und das Ablöschen von Glutnestern.

    
 

NEF
Notarzteinsatzfahrzeug

    
 

Notstromagregat
Ein Notstromagregat ist ein kleines, mit einem Verbrennungsmotor ausgestattetes Kraftwerk für die unabhängige Stromversorgung an Einsatzstellen

    
 

ÖEL
Örtliche Einsatzleitung. Wird gebildet auf Orts- bzw. Stadtebene im falle eines Großschadensergeignisses (Sturm, Regen o.ä.) und entlastet dadurch die Feuerwehreinsatzleitstelle (FEL)

    
 

Ortsbrandmeister
Ortsbrandmeister ist die Bezeichnung für die Leiter von Freiwilligen Feuerwehren in Niedersachsen.

    
 

Pflichtfeuerwehr
Eine Pflichtfeuerwehr ist eine öffentliche Feuerwehr. Sie wird dann eingerichtet, wenn eine Freiwillige Feuerwehr nicht zustande kommt und deshalb der Brandschutz nicht gewährleistet werden kann.

    
 

Pressluftatmer
Pressluftatmer sind umluftunabhängige Atemgeräte. Sie Arbeiten mit einem Überdruck und verhindern dadurch das Rauchgase in die Atemluft kommt.

    
 

PSA
Persönliche Schutzausrüstung

    
 

Pumpen
Zur Wasserförderung benötigt die Feuerwehr Pumpen, die das Löschmittel ansaugen und weiterfördern wie zum Beispiel Tragkraftspritzen

    
 

Rauchgasdurchzündung
Eine Rauchgasdurchzündung (auch Flashover genannt), ist eine plötzliche, explosionsartige Durchzündung von angesammelten Rauchgasen. Dieses geschieht durch plötzliche Zufuhr von sauerstoffreicher Frischluft in einen, ansonsten abgeschlossenen Brandraum.

    
 

Rauchmelder
Rauchmelder sind Geräte, die helfen einen Brand rechtzeitig zu erkennen und warnen mit einem schrillen Piep- oder Pfeifton davor.

    
 

RTW
Rettungswagen

    
 

Rüstwagen
Ein Rüstwagen (RW) ist ein Feuerwehrfahrzeug, das bei der technischen Hilfeleistung größeren Umfangs eingesetzt wird (z.B. Verkehrsunfälle).

    
 

Rüstwagen
Diese Fahrzeuge sind mit Werkzeug und Ausrüstung zur Bewältigung von Hilfeleistungseinsätzen versehen. Darunter verstehen wir die Hilfe bei Verkehrsunfällen, umgestürzten Bäumen, etc. Rüstwagen sind u. a. mit hydraulischen Schneidewerkzeug, Hebekissen und Lichtmasten zur Ausleuchtung ausgerüstet. Besetzt sind sie mit drei Feuerwehrleuten.

siehe auch: RW    
 

RW
Rüstwagen dient zur Durchführung von technischen Hilfeleistungen und zur Bereitstellung von Geräten für die technische Hilfeleistung.

siehe auch: Fahrzeuge    
 

Sammelstück
Ein Sammelstück dient zur Zusammenführung zweier Löschwasserzuleitungen.

    
 

Saugschläuche
Saugschläuche sind bauartbedingt formbeständig, damit sie bei Unterdruck (Saugvorgang), ihren freien Querschnitt behalten. Die wichtigsten Saugschläuche sind A und D Saugschläuche. A Saugschläuche haben einen Innendurchmesser von 110 mm und eine Länge von 1,6 m oder 2,5 m und werden zum Ansaugen von Wasser aus Teichen, Löschbehältern, etc. benutzt. D Saugschläuche haben einen Innendruchmesser von 25 mm und eine Länge von 1,5 m bzw. 3 m. Sie werden als Ansaugschläuche f. Löschmittelzusätze oder andere Chemikalien (z.B. Bindemittel) benutzt.

siehe auch: Schläuche  / Druckschläuche   
 

Schaummittel
Das Schaummittelkonzentrat wird mit einem Zumischer ins Löschwasser gegeben um Löschschaum zu erzeugen. Zum Löschangriff unter Verwendung von Löschschaum werden an Stelle von Strahlrohren Schaumrohre eingesetzt.

    
 

Schläuche
Bei der Feuerwehr unterscheiden wir zwei Arten von Schläuchen: Saugschläuche und Druckschläuche. Diese gibt es in verschiedenen Größen (Innendurchmesser A 110 mm, B 75 mm, C 42 mm oder 52 mm , D 25 mm) und diversen Längen (je nach Schlauch zwischen 1,5 m

siehe auch: Saugschläuche  / Druckschläuche   
 

Schläuche
Feuerwehrschläuche unterteilt man in Druck- und Saugschläuche. Diese sind in unterschiedliche Durchmesser unterteilt wie z.B. D-Druckschlauch (25mm), C-Druckschlauch (42mm oder 52mm), B-Druckschlauch (75mm)

    
 

Schlauchtrupp
Der Schlauchtrupp (S-Trupp) rettet und stellt die Wasserversorgung zwischen den Rohren und dem Verteiler her.

    
 

SEG
Schnelleinsatzgruppe

    
 

Sirene
Im ländlichen Bereich noch weit verbreitet sind Sirenen hier oft noch das Hauptalarmierungsmittel für Freiwillige Feuerwehren.

    
 

Staffel
Die Löschstaffel besteht aus sechs Personen (1/5), einem Staffelführer (Qualifikation Gruppenführer), einem Maschinisten, sowie den zwei Trupps, Angriffstrupp und Wassertrupp.

    
 

Standrohr
Das Standrohr ist eine Wasserführende Armatur und wird zur Wasserentnahme aus Unterflurhydranten benötigt.

    
 

StBM
Stadtbrandmeister

    
 

Steckleiter
Eine Steckleiter besteht aus max. vier zusammengesteckten Teilen und erreicht eine Gesamtlänge von 8,40m was dem 2. Obergeschoss entspricht.

    
 

Strahlrohre
Strahlrohre sind zur Wasserabgabe bestimmte, Wasserführende Armaturen. Auf Grund der vielfältigen Einsatzgebiete gibt es mehrere Arten von Strahlrohren (z.B. Hohlstrahlrohr, Mehrzweckstrahlrohre der Größe D, C oder B usw.)

    
 

SW
Schlauchwagen

    
 

Tanklöschfahrzeug
Mit großen Wassertanks ausgerüstete Fahrzeuge deren Hauptaufgabe die Erstversorgung mit Wasser bis zum Aufbau einer Wasserversorgung aus Hydranten oder Gewässern ist. Ist dies nicht möglich wie auf Autobahnen oder in entlegenen Waldgebieten so können TLFs im Pendelverkehr von Hydranten oder Gewässern zur Einsatzstelle genutzt werden. Bei Wasserversorgung über lange Streckenkann der Wassertank als Ausgleichsbehälter am Ende der Förderstrecke dienen. Bei kleineren Einsätzen wie Müllcontainern kann ein TLF schon ausreichen.

siehe auch: TLF    
 

Tanklöschfahrzeuge
Tanklöschfahrzeuge werden für die Überbrückung der Zeit eingesetzt bis eine Wasserversorgung aufgebaut wurde oder in Gegenden mit einer sehr schlechten Wasserversorgung (Wald- und Heideflächen, Autobahnen usw.) vorgehalten.

    
 

THL
Unter Technischen Hilfeleistungen zählt man zum Beispiel Einsätze wie Verkehrsunfälle, ausgelaufene Betriebsmittel, umgestürzte Bäume, eingeklemmte Personen usw.

    
 

THW
Technisches Hilfs Werk

    
 

TLF
Tanklöschfahrzeug dient zur Brandbekämpfung und zur Durchführung einfacher technischer Hilfeleistungen.

siehe auch: Fahrzeuge    
 

TrFü
Truppführer

    
 

Trupp
Ein Trupp besteht aus mindestens 2 Personen, dem Truppführer und dem Truppmann. Sie gehen in der Regel gemeinsam vor. Bei einem Einsatz unter Atemschutz muss ein Trupp laut UVV aus mindestens zwei Mann bestehen.

    
 

TS
Tragkraftspritze

    
 

TSF
Tragkraftspritzenfahrzeug dient zur Brandbekämpfung und zur Durchführung einfacher technischer Hilfeleistungen.

siehe auch: Fahrzeuge    
 

TSF-W
Das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (Abkürzung: TSF-W) ist das kleinste Feuerwehrfahrzeug mit Löschwassertank. Es verfügt über eine feuerwehrtechnische Beladung für eine Gruppe und eine tragbare Pumpe, ist jedoch nur mit einer Staffel besetzt.

    
 

Überdruckbelüfter
Mit einem Überdruckbelüfter konnen verrauchte Gebäude innerhalb kürzester Zeit entraucht werden.

    
 

Verteiler
Der Verteiler zählt zu den Wasserführenden Armaturen und dient zur Verteilung des Löschwassers.

    
 

Wassertrupp
Der Wassertrupp (W-Trupp) rettet und stellt die Wasserversorgung bis zum Verteiler her. Er sollte zuerst dafür sorgen, dass Wasser vom Fahrzeug zum Verteiler gelangt und danach die Wasserversorgung vom Hydrant zum Fahrzeug hergestellt wird.

    
 

Wasserwerfer
Ein Wasserwerfer ist meist fest auf einem Fahrzeug oder Anhänger montiert. Mit dem Wasserwerfer können Wasser oder Schaum auch über größerer Entfernungen ausgebracht werden.

    
 

Wehrführer
Als Wehrführer wird der Leiter einer Feuerwehr bezeichnet. Als anderer Begriff für den Wehrführer wird häufig auch der Ausdruck Ortsbrandmeister verwendet.

    
 

Werkfeuerwehr
Eine Werkfeuerwehr ist keine öffentliche Feuerwehr. Sie sind zwar staatlich anerkannte Feuerwehren, jedoch besteht ihre Aufgabe in die Sicherung des Brandschutzes in großen Industirebetrieben.

    
 

X
Ein X in Verbindung mit Kennzeichnungen bei Gefahrgüter bedeutet das das transportierte Medium heftig mit Wasser reagiert.

    
 

Ziehfix
Vorrichtung zum ziehen von Schließzylindern um im Notfall schnell in Wohnungen zu gelangen.

    
 

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