Am 20. April erfolgte die Alarmierung der freiwilligen Helfer aus Dibbersen um 21.01 Uhr. Einige der engagierten Einsatzkräfte hatten gerade erst ihren Ausbildungsdienst für die Jugendfeuerwehr beendet und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht, da schrillte der Melder mit der Alarmierung „Person eingeklemmt, PKW überschlagen“.
In Windeseile waren die Helfer am Gerätehaus und besetzten die Fahrzeuge. Über Funk folgte schnell die Gewissheit, dass die Alarmierung korrekt war und tatsächlich eine Person in einem verunfallten Kleinlaster eingeklemmt war. Das erstausrückende neue Einsatzfahrzeug, das HLF, bahnte sich seinen Weg durch die nur schleppend entstehende Rettungsgasse.
An dieser Stelle ein großes Lob an unseren Maschinisten, der das neue Fahrzeug dank erstklassiger Fahrweise samt Besatzung sicher und behände zur Einsatzstelle lenkte.
Hier zeigte sich in beeindruckender Weise, wie gut das viele Training mit dem neuen Gerät und Fahrzeug gefruchtet hatte. Innerhalb kürzester Zeit wurde das auf der Seite liegende Unfallfahrzeug mit dem neuen „Stab-Fast“-System gesichert und anschließend eine Zugangsöffnung zum verunfallten Fahrer über die Windschutzscheibe geschaffen. Als dieser Rettungsweg frei war, konnte sich der Fahrer glücklicherweise selbst befreien, das Fahrzeug verlassen und anschließend an den Rettungsdienst übergeben werden. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle für die Polizei ausgeleuchtet, das verunfallte Fahrzeug an den Fahrbahnrand verbracht und die ausgelaufenen Betriebsstoffe gebunden. Nach gut einer Stunde war der Einsatz für die Helfer beendet.
Am 03.01. erfolgte die Alarmierung der Dibberser
Ortswehr um 19.17 Uhr mit dem Alarmstichwort
„Hilfeleistung nch Verkehrsunfall“.
Auf der A261 war ein LKW wegen der sehr glatten
Fahrbahn ins Schlingern geratern und in die Leitplanke
gekracht. Glücklicherweise wurde hierbei weder Fahrer
noch andere Beteiligte verletzt. Durch das Abgleiten des
Sattelschleppers in den Straßengraben wurde der
Dieseltank des LKWs aufgeschlitzt, sodass
Dieselkraftstoff unkontrolliert austrat.
Durch das schnelle Eintreffen der freiwilligen Helfer
konnte dies gücklicherweise gestoppt werden und die
Leckage gestopft werden. Um den verbleibenden
Treibstoff sicher aus dem Tank zu entfernen wurde der
Gerätewagen „Gefahrgut“ aus Trelde nachalarmiert. Die
hier nun nachgeforderten Kräfte konnten den Tank schnell
leerpumpen und den Treibstoff sichern. Nach rund einer
Stunde konnte die EInsatzstelle verlassen werden.
Um 3.11. Uhr erfolgte am Montag Morgen des 31. März die Alarmierung der Dibberser KameradInnen zur Einsatzstelle auf der BAB 1.
Die Polizei hatte um Unterstützung gebeten. Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Sattelzug von der Autobahn abgekommen und gegen einen am Rand stehenden Baum geprallt. Aufgrund der massiven Krafteinwirkung auf die Fahrgastzelle war es dem Fahrer nicht mehr selbstständig möglich, das Fahrzeug zu verlassen. Glücklicherweise war er selbst aber nicht eingeklemmt, sondern nur die Türen waren so verklemmt, das ein Verlassen nicht möglich war.
Mit hydraulischem Rettungsgerät konnte hier schnell Abhilfe geschaffen und die Fahrertür geöffnet werden. Der Fahrer verließ eigenständig das Fahrzeug und wurde dann sicherheitshalber von den wartenden Sanitätern für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.
Im Anschluss dichteten die HelferInnen noch den leckgeschlagenen Dieseltank des Zugfahrzeugs ab. Zuvor verlorener Kraftstoff war entsprechend aufgefangen worden.
Nach rund einer Stunde wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.



