Der Dienst bei der Feuerwehr kann ihre Mitglieder körperlich in kürzester Zeit an ihre Grenzen bringen. Bei einem Einsatz müssen Feuerwehrleute innerhalb von Minuten aus körperlicher Ruhe in einen Modus physischer und psychischer Schwerstarbeit umschalten. Speziell die Atemschutzgeräteträger, die an vorderster Front das Feuer bekämpfen, müssen nicht nur ihre eigene Ausrüstung, den schweren Wasserschlauch und eventuell verletzte Personen in einer lebensfeindlichen Umgebung (Feuer, Rauch, Einsturzgefahr, etc.) bewegen, sie kämpfen dabei gegen enorme Hitze und den ureigenen Fluchtinstinkt an.

Grund genug, zumindest die körperliche Belastung durch regelmäßiges, gezieltes Training zu simulieren. Dafür darf die Ortsfeuerwehr Buchholz regelmäßig die Sporthalle der Heideschule nutzen. Interessierte können hier an den Punkten Kraft und Ausdauer arbeiten, sowie die Belastungen im Einsatzdienst in kontrollierter Umgebung und unter fachkundiger Anleitung nachzubilden.

Schon gewusst: Die körperliche Belastung bei der Feuerwehr ist genau so speziell und individuell wie bei anderen körperlichen Tätigkeiten. Das bedeutet, es müssen ganz spezielle Muskelgruppen und Bewegungsabläufe trainiert werden, um das Verletzungsrisiko möglichst gering zu halten. Dazu gehört auch, die teilweise unhandlichen Arbeitsgeräte in das Training einzubinden.

Sowohl mit als auch ohne Atemschutzgerät wurden hier alle Teilnehmenden an ihre Belastungsgrenze geführt. Trotzdem lautete das Feedback einhellig: „Gerne wieder und gerne mehr!“.