Am 29. Mai wurden die Kameraden der Ortswehr Dibbersen um 02:39 Uhr aus dem wohlverdienten Schlaf gerissen mit dem Alarmstichwort „Brennt LKW auf der A1“.
Schnell waren die Fahrzeuge besetzt und auf dem Weg zur Einsatzstelle.
Hier wurde deutlich, dass die Einsatzlage ernst war, denn es war ein LKW mit landwirtschaftlichen Abfällen in Brand geraten.
Gemeinsam mit den Wehren aus Buchholz, Maschen und Hittfeld galt es nun, den brennenden LKW zu löschen. Unter außenluftunabhängiger Atemluftversorgung gingen die Kameraden beherzt vor, um den Brand zu bekämpfen. Durch das entschlossene gemeinsame Vorgehen klappte das auch schnell und gut. Nach rund einer Stunde konnte die Einsatzstelle wieder verlassen werden.

Am Mittwoch, dem 13. Mai 2026 um 18.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Dibbersen zu einem brennenden PKW alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Motorraum des Fahrzeugs bereits in Vollbrand.
Unverzüglich gingen zwei Atemschutzgeräteträger mit dem Schnellangriff (S-Rohr) des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) zur Brandbekämpfung vor. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig gelöscht werden.
Im Verlauf des Brandes hatte die Dieselleitung des Fahrzeugs durch die Hitzeeinwirkung ein Leck bekommen. Diese wurde nach der Brandbekämpfung abgedichtet, um ein weiteres Austreten von Kraftstoff zu verhindern.
Besonders positiv hervorzuheben ist das vorbildliche Verhalten der Verkehrsteilnehmer an der Einsatzstelle. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr hielten sowohl Autofahrer als auch LKW-Fahrer umsichtig an und ermöglichten den Einsatzkräften ein sicheres Arbeiten.
Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Einsatzstelle nach Abschluss der Maßnahmen zügig wurde an die Polizei übergeben werden.

Die Ortsfeuerwehr Dibbersen hat am 30. April ihr neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) offiziell in Dienst gestellt. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes übergab der Erste Stadtrat Dirk Hirsch das moderne Einsatzfahrzeug an Ortsbrandmeister Volker Kleeblatt. Der Veranstaltung wohnten zahlreiche Gäste bei, darunter Mitglieder der Einsatz- und Ehrenabteilung, Abordnungen weiterer Buchholzer und benachbarter Ortswehren sowie Vertreterinnen und Vertreter des Ortsrates Dibbersen mit Ortsbürgermeisterin Birgit Albers.
In seiner Ansprache blickte Volker Kleeblatt auf den Weg von den ersten Planungen über die Bestellung bis hin zur Produktion und Übergabe des Fahrzeugs zurück. Viele Kameradinnen und Kameraden hätten diesen Prozess mit großem Engagement begleitet und mit ihrem Fachwissen unterstützt. Das neue HLF 20 basiert auf einem Mercedes-Fahrgestell und wurde bei der Firma Schlingmann in Dissen gefertigt. Kleeblatt berichtete, dass selbst die Mitarbeitenden des Herstellers vom Know-how der Dibberser Feuerwehr beeindruckt gewesen seien. Besonders die platzsparende Verlastung der LKW-Rettungsplattform habe für Aufmerksamkeit gesorgt und sei schließlich sogar in die Optimierung des Aufbaus eingeflossen.
Das Fahrzeug verfügt über modernste Technik für Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung. Dazu gehören eine leistungsstarke Feuerlöschkreiselpumpe, ein 2400 Liter fassender Wassertank, eine LED-Umfeldbeleuchtung sowie umfangreiche Gerätschaften für die Unfallrettung. Aufgrund seiner Ausstattung ist das HLF 20 insbesondere für Einsätze auf der Bundesautobahn A1 ausgelegt, die einen Schwerpunkt der Dibberser Feuerwehrarbeit bildet.
Im Rahmen des Festaktes konnte Volker Kleeblatt, unterstützt vom Kreisbrandmeister Jörn Petersen auch einige langjährig engagierte Feuerwehrkameraden ehren. So erhielten Philipp Reupke für 25 Jahre und Mathias Dühring für 40 Jahre ehrenamtliches Engagement Auszeichnungen. Werner Albers erhielt für seine langjährige Tätigkeit, in der er Funktionen wie zum Beispiel das Amt des Sicherheitsbeauftragten übernahm, das Feuerwehrehrenabzeichen am Bande. Christian Westermann als stellvertretender Ortsbrandmeister wurde für sein Engagement mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber am Bande geehrt.
Seit der Abholung des Fahrzeugs in Dissen trainiert die Einsatzabteilung intensiv mit dem neuen Gerät und der erweiterten Beladung. Dieses Training zeigte schnell Wirkung: Bereits bei den ersten Einsätzen konnte die Mannschaft die neuen Möglichkeiten des HLF 20 erfolgreich unter Beweis stellen.

Ortsbrandmeister Oliver Kluth begrüßte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung die Gäste Frau Neumann, Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse, Ortsbrügermeisterin Heidi Micheel, Stadtbrandmeister und Abschnittsleiter Heide André Emme, Ratsmitglied Philip Schlumbohm, Ehrenortsbrandmeister Peter Kröger und die Ehrenstadtbrandmeister Karsten Cohrs und Joachim Behnke sowie die Kameradinnen und Kameraden der aktiven Abteilung und der Alters- und Ehrenabteilung.

In seinem Jahresrückblick erinnerte er an zwei Einsätze, die ihm im Jahr 2025 besonders in Erinnerung geblieben sind. Zum einen der Dachstuhlbrand in der Gemeinde Hollenstedt am 16.08., zu dem die Ortsfeuerwehr Sprötze alarmiert wurde, um die Einsatzkräfte vor Ort mit Atemschutzgeräteträgern zu unterstützen.

Der zweite besondere Einsatz fand am 01.11. um 15:55 Uhr statt. Der Umzug in das neue Feuerwehrhaus. Zu diesem Zeitpunkt standen alle Einsatzkräfte, die Alters- und Ehrenabteilung, die Jugendfeuerwehr sowie die Kinderfeuerwehr gemeinsam auf dem Hof des alten Feuerwehrhauses. Auf den Meldern erschien der Schriftzug „Umzug Feuerwehr Sprötze“. Die drei Züge der Sirene ertönten, und alle warteten gespannt. Es herrschte eine echte Gänsehautstimmung, jeder hatte seine eigenen Gedanken beim Abschied vom alten Feuerwehrhaus. Anschließend zogen alle Mitglieder, begleitet von den Fahrzeugen zur Absicherung, gemeinsam durch den Ort zum neuen Feuerwehrhaus.

Zwei Tage lang hatten die Kameradinnen und Kameraden den Umzug vorbereitet. Es waren anstrengende Tage, da auch Einsätze hinzukamen doch es wurde alles erfolgreich gemeistert.

Bei der Wahl zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde Jörgfried Stapel gewählt. Die Ortsfeuerwehr Sprötze wird bereits seit einigen Jahren durch drei Ortsbrandmeister Oliver Kluth, Jens Meyer und Jörgfried Stapel erfolgreich geleitet.

Befördert wurden:

  • André Heinrich, Christoph Michiels und Benjamin Reich zu Feuerwehrmännern
  • Julie Fitschen zur Hauptfeuerwehrfrau
  • Dorothee Kröger und Sven Weickert zu Brandmeistern

André Böttcher wurde vom Landkreis Harburg für seine Tätigkeit als Kreisausbilder zum Hauptbrandmeister befördert.

Jona Drewes, Johanna Heinze, Oliver Kluth, Daniel Kröger, Nico Kröger, Martin Stapel und Paul Steffen wurden ebenfalls vom Landkreis Harburg für ihren Einsatz als Helfer beim Hochwasser im Heidekreis ausgezeichnet.

Zum Abschluss blickte die Ortsfeuerwehr gemeinsam nach vorn.
Wir freuen uns darauf, das neue Feuerwehrhaus mit Leben zu füllen.

 

Am 27. September 2025 stellten sich die Kameraden Marco Reinmüller und Oliver Krohn einer besonderen Herausforderung: Im Lüneburger Hafen am Elbe-Seitenkanal traten sie gemeinsam mit drei weiteren Feuerwehrkameraden aus Lüneburg und Stade zur Prüfung an. Während Marco Reinmüller erfolgreich die Qualifikation zum Feuerwehrtaucher Stufe 2 erreichte, bestand Oliver Krohn die Prüfung zum Feuerwehr-Lehrtaucher Stufe 2.

Die Ausbildung für diese Qualifikationen ist sehr anspruchsvoll. So musste Marco Reinmüller neben einem umfassenden Theorieteil mindestens 50 Tauchgänge unter einsatznahen Bedingungen nachweisen. Dazu gehört das sichere Beherrschen der kompletten Ausrüstung ebenso wie das Arbeiten mit technischer Ausrüstung wie Hebesäcken und Bandschlaufen sowie Einsätze in Gewässern mit Strömung, an wasserbautechnischen Anlagen oder an Schiffen. Für die Qualifikation zum Lehrtaucher musste Oliver Krohn mindestens 150 Tauchgänge absolvieren, Ausbildungskonzepte und Notfallpläne erarbeiten sowie Unterrichtseinheiten vorbereiten und durchführen.

Die Ausbildung, die mindestens zwei Jahre dauert, wurde überwiegend im Landkreis Harburg durchgeführt, fand jedoch auch in Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Lüneburg und Stade statt. Damit gehört die Tauchausbildung zu den zeitintensivsten Lehrgängen innerhalb der Feuerwehr.

Die Prüfung selbst wurde von den Lehrtauchern Bernd Hauke und Timo Rosenthal gemeinsam mit Kameraden aus Lüneburg und Stade abgenommen. Unter den kritischen Blicken der Prüfungskommission entging den Prüfern nichts, doch am Ende hatten sie nur wenig zu beanstanden. Unter den Gästen befanden sich neben dem neuen Kreisbrandmeister des Landkreises Harburg, Jörn Peters, auch Kreisbereitschaftsführer Stephan Schick, der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Buchholz, Thomas Müller, sowie Jan-Christian Simon stellvertretender Zugführer des Gewässerschutzzugdes Landkreises Lüneburg.

Alle Prüflinge meisterten ihre Aufgaben mit Bravour und konnten abschließend ihre Urkunden aus den Händen des Leiters Tauchdienst Buchholz, Andreas Pohle, entgegennehmen. Um die Prüfung durchführen zu können, waren zudem 16 weitere Kameraden aus den beteiligten Feuerwehren im Einsatz, denen für ihre großartige Unterstützung ein besonderer Dank ausgesprochen wurde.

Die Feuerwehr Buchholz gratuliert den neuen Einsatztauchern und Lehrtauchern herzlich zu ihrem Erfolg und wünscht ihnen für ihre zukünftigen Einsätze stets viel Erfolg und eine gesunde Rückkehr.

Verkehrssicherheit und Nachwuchsgewinnung – Neue Aktion der Feuerwehr Holm

Eine erste aufregende Schulwoche endete für die neuen Schülerinnen und Schüler der Mühlenschule in Holm-Seppensen mit einem Besuch der Feuerwehr. Die 64 Kinder der drei Klassen bekamen zum Schulstart den „Leuchtenden Feuerwehr-Turnbeutel“ überreicht.

„Der leuchtende Feuerwehr-Turnbeutel ist für die Schulanfänger der ideale Begleiter in der nun nahenden dunklen Jahreszeit. Durch die neongelbe Leuchtfarbe erhöht er die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr. Zudem ist er ein echter Hingucker!“, sagt Stefan Buschendorf, Schulklassenbetreuer der Ortsfeuerwehr Holm, der den Schulanfängern ihr Einschulungspräsent überreichen durfte. Bei den Kindern stieß der Leuchtende Feuerwehrturnbeutel umgehend auf großes Interesse, und sein Inhalt wurde von ihnen sofort neugierig in Augenschein genommen.

Neben kurzen Verhaltenstipps für den Brandfall und Hinweisen zum Absetzen eines Notrufs erhielten die Kinder auch eine kurze Erläuterung zum Inhalt des Feuerwehr-Turnbeutels, der den Kindern und ihren Familien zur Brandschutzaufklärung dienen soll. Neben einem ausmalbaren Feuerwehr-Stundenplan, Luftballons und dem (Vor-)Lesebuch „Philip und sein Rauchengel“ beinhaltet der leuchtende Feuerwehr-Turnbeutel auch einen sogenannten Kinderfinder. Hierbei handelt es sich um neongelbe Aufkleber, die – an der Kinderzimmertür angebracht – der Feuerwehr als wichtige Orientierung bei der Rettung von Kindern aus Brandwohnungen dienen.

Diese von der Feuerwehr Holm finanzierte und vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen in Kooperation mit der VGH unterstützte Aktion soll sich zu einem festen Termin bei Neueinschulungen in Holm-Seppensen entwickeln. Stefan Buschendorf zeigt sich optimistisch: „Durch diese Aktion hoffen wir einerseits, die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr und auch bei einem Brand im häuslichen Umfeld erhöhen zu können, und den Kindern andererseits einen praktischen und schicken Begleiter an die Hand gegeben zu haben, der hoffentlich bald unser Ortsbild prägen wird.“

Am 02. Februar 2024 fand wieder die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz , Ortsfeuerwehr Dibbersen statt. Ortsbrandmeister Volker Kleeblatt führte die versammelten Kameraden im Rahmen seiner Rede durch ein aufregendes Jahr 2023.
Volker Kleeblatt schildert hier auszugsweise die Einsatzlagen, mit denen die ehrenamtlichen HelferInnen im letzten Jahr konfrontiert waren.
Anders als in den letzten Jahren waren es in diesem Jahr vor allem Brandeinsätze, zu denen die Ortswehr alarmiert wurde. Nicht nur die Aktivitäten eines vermuteten Feuerteufels auch der sehr trockene Sommer schafften hier zahlreiche Einsätze. Im vergangenen Jahr rückte die Ortswehr zu insgesamt 43 Einsätzen aus, sodass die Ortswehr Dibbersen auf insgesamt 1.036 Einsatzstunden aller Feuerwehrleute kommt. Hinzu kommen außerdem 402 Lehrgangsstunden und 1.174 Ausbildungsstunden. Auch die anwesenden Gäste, Herr Bürgermeister Röhse, Frau Anja Seefeldt für die erkrankte Ortsbürgermeisterin Birgit Albers und Herr Philipp Schlumbohm als Stadtratsmitglied Buchholz dankten den Einsatzkräften für die geleisteten Arbeiten und die investierte Zeit.
Da Funktionsträger alle drei Jahre neu gewählt werden müssen und der bisherige Atemschutzgerätewart Fabian Wendland sein Amt zeitlich bedingt nicht weiter fortführen kann, wählte die Versammlung Marvin Giesecke einstimmig zum neuen Atemschutzgerätewart. Volker Kleeblatt dankte dem scheidenden Fabian für sein geleistete Arbeit und wünschte dem neu gewählten Marvin alles Gute für die künftige Tätigkeit.
Derzeit sind 42 Männer und Frauen bei der Feuerwehr aktiv, 18 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr sowie 13 Kameraden in der Altersabteilung.
Im feierlichen Rahmen wurden anschließend Jakob Tams für 25 Jahre und Werner Albers für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt. Für 50-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Gerhard Warnecke geehrt und Hans-Christoph Frommann wurde sogar für 70-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt Ortsbrandmeister Volker Kleeblatt für seine jahrzehntelange Arbeit für die Feuerwehr, die er in verschiedenen Ämtern für die Ortswehr Dibbersen ausübte. Ihm wurde das silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande des Landes Niedersachsen verliehen.
Abschließend wurden noch Annika Köbernick und Philipp Henke zu Feuerwehrmännern /-frauen, Malte Peters und Marvin Giesecke zu Oberfeuerwehrmännern, Sabrina Jankowski zur Ersten Hauptfeuerwehrfrau und Ronny Christiansen zum Hauptlöschmeister befördert.

Am 25.03.2023, nahmen einige Feuerwehrkameraden der Feuerwehr Buchholz an der Übung „Menschenrettung aus dem Wasser“ in Grömitz teil. Die Übung wurde gemeinsam mit der Feuerwehr und dem DGZRS- Seenotrettern Grömitz durchgeführt. Nach einem Theorievortrag im Gerätehaus ging es zur praktischen Übung in den Yachthafen. Um die Übung realitätsnah zu gestalten, wurden mehrere Bojen und eine Person zu Wasser gelassen. Mithilfe zweier Drohnen wurden die Boote der Feuerwehr und der DGZRS Grömitz schnell zum Ziel geführt.
Wir danken den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Grömitz für tolle Location und kameradschaftliche Gastfreundschaft 😉