Neuer Anhänger mit dem Spender Steffen Lücking, stell. Ortsbrandmeister Bastian Schramm und Ortsbrandmeister Thomas Meschkat

Am Mittwoch, den 18. November 2020 hat Ortsfeuerwehr Sprötze einen neuen drei Meter langen Doppelachseranhänger von Steffen Lücking offiziell übergeben bekommen.

Bei der Übergabe waren unser Spender des Anhängers, Steffen Lücking, sowie Ortsbrandmeister Thomas Meschkat und der stellvertretende Ortsbrandmeister Bastian Schramm vor Ort.

Thomas Meschkat und Bastian Schramm bedankten sich herzlich im Namen der gesamten Ortsfeuerwehr Sprötze. Diese besondere Form der Unterstützung unserer ehrenamtlichen Tätigkeit  eröffnet viele neue Möglichkeiten.

Der neue Anhänger wird in Zukunft eine tragende Rolle bei der Jugendarbeit erhalten. Ob es um den Transport von Zeltmaterialien, Ausrüstungsgegenständen oder sonstigen großen, sperrigen Objekten geht, wird der Anhänger eine spürbare Erleichterung bringen.

Auch die Einsatzabteilung der Feuerwehr wird von dem Anhänger profitieren. Er dient sowohl zum Rücktransport von gebrauchten und verschmutzten Einsatzmaterialien bei Einsätzen, als auch zu Ausbildungszwecken bei Übungsdiensten.

Ein separater Bereich für den Anhänger wurde bereits in der Planung des neuen Feuerwehrhauses der Ortsfeuerwehr Sprötze berücksichtigt.

Am Montag hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Buchholz den Dienstbetrieb erneut eingestellt.

Das bedeutet, dass der reguläre Dienst, sämtliche Übungen, sowie Veranstaltungen der Feuerwehr abgesagt wird. Durch diese Maßnahme soll die Einsatzfähigkeit der einzelnen Ortsfeuerwehren aufrechterhalten und eine Verschleppung des Coronavirus in die Feuerwehrhäuser vermieden werden.

Der Einsatzbetrieb ist hiervon nicht betroffen!

Unter dem Titel ‘Wann steigst Du ein?’ wurde gemeinsam mit dem Unternehmen Höfemann Fotografie & Videografie aus Buchholz ein Video über das Thema Tageseinsatzbereitschaft unserer Feuerwehr entwickelt.

Warum dieses Thema so brisant ist und weshalb wir eure Unterstützung benötigen, erfahrt ihr in unserem Video!

Unser Dank gilt Markus Höfemann, welcher das Video als pro bono Projekt umgesetzt hat.

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Das Ehrenamt ist in der Feuerwehr nicht mehr wegzudenken. Ohne die freiwilligen Mitglieder wäre die Sicherstellung des Brandschutzes mit erheblichen Kosten verbunden und das Bild in der Gesellschaft ein gänzlich anderes. Leider haben wir ein Defizit in der Tageseinsatzbereitschaft. Das bedeutet, dass tagsüber nicht ausreichend Einsatzkräfte zur Verfügung stehen und dadurch Hilfsfristen nur schwierig einzuhalten sind. Um dieses Defizit auszugleichen benötigen wir dringend Unterstützung von Personen, welche tagsüber in Buchholz arbeiten oder sich in Buchholz aufhalten.

Du wohnst oder arbeitest hier?

Im Unterschied zu vielen anderen Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland herrscht in der Feuerwehr der Stadt Buchholz kein Mitgliedermangel. Der 2017 erstellte Feuerwehrbedarfsplan, sowie die Erfahrungswerte aus den einzelnen Ortsfeuerwehren machen jedoch deutlich, dass die Tageseinsatzbereitschaft oftmals nicht ausreichend ist. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Unter anderem arbeitet der Großteil unserer Mitglieder außerhalb von Buchholz und kann dadurch nicht zu Einsätzen ausrücken. Die Einhaltung von Hilfsfristen und die damit verbundene Sicherstellung des Brandschutzes, sowie der technischen Hilfeleistung, wird hierdurch erheblich erschwert.

Wir suchen explizit Personen, die sich tagsüber in und um Buchholz aufhalten und für Einsätze zur Verfügung stehen können. Werde ein wichtiger Teil unserer Feuerwehr und sei ehrenamtlich für die Sicherstellung des Brandschutzes in der Stadt Buchholz aktiv!

Wir bieten Dir …

  • starke Kameradschaft und engen Zusammenhalt
  • gemeinsame Aktivitäten
  • moderne Fahrzeuge und Technik
  • Anerkennung für Dein Engagement für die Gesellschaft

Welcher Zeitaufwand steckt wirklich dahinter?

Neben den Einsätzen finden regelmäßig Übungsdienste statt, welche nach Möglichkeit besucht werden sollten. Die Übungsdienste finden in der Regel alle zwei Wochen statt.

Ich bin bereits Feuerwehrmitglied in einer anderen Gemeinde –

Kann ich euch trotzdem unterstützen?

Sogenannte Doppelmitgliedschaften sind heutzutage kein Problem mehr. Das bedeutet, dass Du uns mit Deiner Leistung und Deinem Wissen unterstützen kannst, Deine Hauptmitgliedschaft jedoch in Deiner eigentlichen Feuerwehr bleibt. 

Wie werde ich überhaupt Feuerwehrmann oder -frau?

Solltest Du noch keine Erfahrung in der Feuerwehr gesammelt haben, so wirst Du vorerst von uns ausgebildet. Diese Grundausbildung dauert fünf Wochen, wobei die Lehreinheiten auf mehrere Abende und Samstage aufgeteilt werden.

Einsatzbereitschaft und Job – wie passt das?

Muss ich für Einsätze meine Überstunden nutzen oder gar auf mein Gehalt verzichten?

Für Dich als Arbeitnehmer darf kein Nachteil entstehen, wenn Du zu einem Einsatz ausrückst. Dir dürfen keine Stunden abgezogen werden und Du erhältst weiterhin Dein reguläres Gehalt.

Und was ist mit meinem Arbeitgeber?

Während Du für die Zeit im Einsatz weiterhin Deinen Lohn erhältst und Dir auch keine Stunden abgezogen werden dürfen, kann Dein Arbeitgeber den Arbeitsausfall von der Stadt erstatten lassen. Ein finanzieller Nachteil ist also ausgeschlossen.

Vergangenen Samstag holte die Kirchengemeinde St. Paulus ihre coronabedingt ausgefallene Konfirmation nach. Das dazu ausgearbeitete Hygienekonzept sah vor, dass die Kirche während des Gottesdienstes konsequent gut belüftet wird. Doch wie schafft man das in einem solchen Gemäuer?
So fragte man uns, ob wir für solch einen besonderen Gottesdienst behilflich sein können. Mit unseren leisen Elektro-Druckbelüftern war das natürlich gar kein Problem. In der Vorbereitung wurde einmal das Innere der Kirche vernebelt. So konnten wir die Position der Druckbelüfter und Intensität der Belüftung testen und verbessern. Am Tag des Konfirmationsgottesdienstes waren acht Kameraden der Ortsfeuerwehr Buchholz vor Ort und haben alle Anwesenden mit zwei Druckbelüftern mit ausreichend frischer Luft versorgt.

SG JESTEBURG. Am Samstag, den 12.09.2020 fand die Verpflichtung der Feuerwehranwärter der Stadt Buchholz  sowie  der  Samtgemeinde  Jesteburg  statt.  Eigentlich  wird  diese  im  Rahmen  des  Kreisfeuerwehrtages durchgeführt, doch durch Corona ist dieses Jahr alles anders. Die Verpflichtung ist das  offizielle  Bekenntnis  eines  jeden  Feuerwehrmannes  und  Feuerwehrfrau  zur  Feuerwehr.  Zur  Anerkennung für die Feuerwehranwärter wird dieses im LK-Harburg normalerweise in einem großen und öffentlichen  Rahmen  durchgeführt.  Bedingt  durch  die  aktuellen  Covid-19-Auflagen  findet  der  Kreisfeuerwehrtag in diesem Jahr leider nicht statt. Daher haben wir nach Möglichkeiten gesucht, dennoch den Anwärtern die Form des Respektes zu zeigen. Unter dem Motto “Gemeinsam mit Abstand” und unter dem Ausschluß der Öffentlichkeit und der Einhaltung aller Auflagen, fand die Verpflichtung für 26 Feuerwehranwärter am Feuerwehrhaus in Jesteburg statt.

Gemeinsam  haben  die  Anwärter  im  vergangenen  bzw.  in  diesem  Jahr  die  Truppmannausbildung  erfolgreich abgeschlossen (wir berichteten hier). Neben dem Gemeindebrandmeister Martin Ohl aus Jesteburg sprach auch Kreisbrandmeister Volker Bellmann zu den Anwärtern, bevor er die Verpflichtung durchführte.  Mit  Mundschutz  und  Abstand  und  in  Vertretung  für  die  anderen  Teilnehmer  haben  vier  Feuerwehranwärter auf die Fahnen aus Buchholz und Jesteburg ihren Feuerwehr Verpflichtungseid gesprochen.

Lobende  Worte  fand  auch  die  stv.  Bürgermeisterin  Frau  Sigrid  Spieker  aus Buchholz. ​“Der Dienst am  nächsten ist eines der wichtigsten Ämter für die Gesellschaft. Die Not von Anderen vor dem eigenen Wohl  zu ​ stellen  und  zu  jeder  Zeit  Einsatzbereit  zu sein, ist eine Aufgabe die man als Gemeinschaft nur  schätzen und anerkennen kann, zumal es auch bedeutet, die eigene Gesundheit für Andere zu riskieren.”  Auf diesem Wege gratulieren wir allen verpflichteten Feuerwehrleuten, wünschen alles Gute und kommt immer heil von allen Einsätzen zurück.

Illustration: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ISF Bund-Länder-Projekt Warnung der Bevölkerung

Alle Informationen auf: https://warnung-der-bevoelkerung.de

Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11:00 Uhr werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in allen Ländern mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen ausgelöst.

Was passiert am bundesweiten Warntag?

Um 11:00 Uhr wird eine Probewarnung an alle Warnmultiplikatoren (z. B. Rundfunksender, App-Server) geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossenen sind. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung in ihren Systemen bzw. Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps (z. B. die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes)) und die Warnapp BIWAPP (Bürger-Informations- und Warn-App), auf denen Sie die Warnung lesen, hören oder wahrnehmen. Parallel werden auf Ebene der Länder, in den Landkreisen und in den Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (z. B. Sirenen).

Wichtig: die in den Medien angegebene Sirenenentwarnung (durchgehender einminütiger Heulton) um 11:20 Uhr wird im Landkreis Harburg nicht erfolgen.

Was sind die Ziele des bundesweiten Warntags?

Der bundesweite Warntag und die Probewarnung haben zum Ziel,

  • Sie für das Thema Warnung der Bevölkerung zu sensibilisieren,
  • Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen und
  • auf die verfügbaren Warnmittel (z. B. Sirenen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen) aufmerksam zu machen.

Der bundesweite Warntag will dazu beitragen, Ihr Wissen um die Warnung in Notlagen zu erhöhen und damit Ihre Selbstschutzfähigkeit zu unterstützen. Auch die nun bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden.

Wer ist verantwortlich für den bundesweiten Warntag?

Bund und Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern gemeinsam vor. Zuständig sind auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), auf der Ebene der Länder die jeweiligen Innenministerien und auf der Ebene der Kommunen in der Regel die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden.

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In den letzten Wochen ist Regen größtenteils ausgeblieben. Aufgrund der damit einhergehenden Trockenheit steigt auch wieder die Gefahr von Bränden in Wald- und Grasflächen.

Was bedeutet das genau? 

Bei langanhaltender Trockenheit können besonders leicht Brände in der Vegetation entstehen, sodass hier besondere Vorsicht gilt.

  • Insbesondere glühende Zigaretten dürfen nicht in der Landschaft entsorgt, sondern müssen besonders sorgfältig ausgemacht werden
  • Im Wald selbst ist das Rauchen, sowie das Grillen und entzünden von Feuer im Zeitraum vom 01. März – 31. Oktober gänzlich verboten
  • Glühende Kohlen nach dem Grillen müssen sorgfältig abgelöscht werden und sollten anschließend ausreichend lange abkühlen, bevor diese entsorgt werden können
  • Kohle- bzw. Feuerschalen sollten niemals im direkten Kontakt mit dem Boden stehen.
  • Autos sollten nicht auf trockenem Gras abgestellt werden, da heiße Fahrzeugteile ebenfalls einen Brand verursachen können.

Insgesamt gebietet es der gesunde Menschenverstand, dass besonders umsichtig umgegangen wird, um das Risiko einen Vegetationsbrandes zu minimieren.

Ich habe einen Waldbrand entdeckt – was muss ich tun?

Alarmieren Sie möglichst zeitnah die Feuerwehr. Hier ist eine detaillierte Lagebeschreibung, bzw. Anfahrtsbeschreibung besonders hilfreich. Im besten Fall begeben Sie sich zur nächst gelegenen Straße und weisen die Einsatzkräfte ein. Wenn kein Ansprechpartner vor Ort ist, ist eine Lokalisierung des Brandes oftmals sehr zeitaufwändig.

Wenn die Situation es zulässt – das heißt, wenn die Anfahrt geklärt wurde, die Flammen sehr klein sind und Windstille herrscht, dann können Sie mit Löschmaßnahmen beginnen, solange Sie sich selbst nicht in Gefahr bringen. Beispielsweise können Sie Sand nutzen, um die Flammen zu ersticken. Ebenso können Sie mit Ästen auf die Flammen schlagen. Hierdurch werden die Flammen verdrängt. Bleiben Sie hierbei stets hinter oder seitlich vom Feuer. Achten Sie dabei auf etwaige Windwechsel.

Begeben Sie sich niemals selbst in Gefahr! Sind die Flammen zu hoch, der Wind zu stark oder fühlen Sie sich unsicher, unternehmen Sie keine eigenen Löschversuche. Begeben Sie sich entgegen der Windrichtung in Sicherheit.

Vor rund drei Monaten wurde der Dienstbetrieb der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Buchholz stillgelegt, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr aufrecht zu erhalten.

Diese Maßnahme wurde getroffen, um eine mögliche Verschleppung des Corona-Virus während der Dienste zu verhindern. So konnte erfolgreich verhindert werden, dass sich das Virus innerhalb der Einsatzabteilung ausbreiten konnte.

Seit Anfang Juni wird der Dienstbetrieb langsam wieder gestartet. Zukünftig müssen sich unsere Mitglieder jedoch auf einige Einschränkungen einstellen.

  • In erster Linie wird derzeit auf theoretische Inhalte zurückgegriffen und der praktische Anteil der Ausbildung wird stark reduziert. Zeitgleich findet die Ausbildung ausschließlich innerhalb der jeweiligen Ortsfeuerwehren statt. Übergreifende Einsatzübungen sind somit nicht möglich.
  • Die theoretischen Dienste werden in Kleingruppen von je maximal 15 Personen durchgeführt, welche nicht durchmischt werden dürfen.
  • Während der Dienste muss stets ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zwischen den Beteiligten sichergestellt sein. Ist dies nicht möglich, so muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Sofern möglich, sollte der Dienst in gut gelüfteten Räumen und/oder sogar draußen stattfinden.
  • Ein Aufenthalt vor und nach den Diensten ist nicht zugelassen, die sonst übliche gesellige Runde nach den Diensten ist derzeit untersagt.
  • Jegliches genutztes Material, sowie sonstige Oberflächen (wie beispielsweise Tische) müssen nach jeder Nutzung desinfiziert werden.
  • Für alle Beteiligten kommt somit zukünftig ein deutlicher Mehraufwand zur Dienstvor-, sowie Nachbereitung hinzu.

Erst kürzlich fand in der Ortsfeuerwehr Buchholz ein Dienst zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung statt.

Alle Teilnehmer erhielten vorab eine Hygieneunterweisung, mussten sich an festgelegte Wege und Regeln halten, trugen während der Stationswechsel stets Mund-Nasen-Schutz und hielten an den jeweiligen Stationen einen Sicherheitsabstand von mind. 1,5 Metern ein. Schnell wurde ersichtlich: Insbesondere die Vorbereitung der Dienste ist zwar aufwändiger, ein Dienstbetrieb kann jedoch unter Beachtung der Vorschriften umgesetzt werden.

 

Wie lange diese Phase andauern wird, ist derzeit nicht bekannt. Klar ist jedoch, dass es nach wie vor gilt, Vorsicht walten zu lassen, um die Einsatzbereitschaft nicht zu gefährden.

Einige Monate lang stand die Ortsfeuerwehr Sprötze ohne stellvertretenden Ortsbrandmeister dar. Nachdem der ehemalige Amtsinhaber sein Amt aufgeben musste, stellte sich die Suche nach einer Neubesetzung als schwierig heraus.

Auf der Jahreshauptversammlung am 24. Januar 2020 dann das positive Ergebnis: Bastian Schramm wurde von den anwesenden Mitgliedern zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt.

Nachdem dieser das Amt seit nunmehr vier Monaten kommissarisch ausgeführt hat, sollte die Ernennung zum Ehrenbeamten durch die Stadt Buchholz am 24. März stattfinden. Der Stadtrat sprach sich zwar einstimmig für die Ernennung zum Ehrenbeamten aus, diese musste jedoch aufgrund die Corona Pandemie verschoben werden.

Am 18. Mai war es dann so weit: In Kleinstbesetzung – gemeinsam mit dem Ortsbrandmeister Thomas Meschkat und dem Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse – konnte die Ernennung endlich stattfinden, sodass zukünftig das Amt als stellvertretender Ortsbrandmeister nicht nur kommissarisch, sondern ganz offiziell ausgeführt werden kann.

Nach sechs Jahren im Amt werden die Kameraden der Ortsfeuerwehr Sprötze Resümee ziehen müssen – dann findet die nächste Wahl zum stv. Ortsbrandmeister statt. Kurzfristig steht bereits ein Großprojekt vor der Tür: Die Planungen für den Neubau des Feuerwehrhauses in Sprötze haben begonnen und müssen nun fortgeführt werden.

Seit 20 Jahren sorgt die Feuerwehr Trelde für eine erfolgreiche  Jugendarbeit in der Stadt Buchholz. Die Jugendfeuerwehr der Ortsfeuerwehr Trelde kann in diesem Jahr auf ihr 20-jähriges Bestehen zurückblicken.  Am 06. Mai 2000 wurde die Nachwuchsabteilung als 5. Jugendwehr innerhalb der Stadt Buchholz ins Leben gerufen.  Gerne hätten die Verantwortlichen und die derzeit 16 aktiven Mädchen und Jungen das Jubiläum zum Anlass genommen, um diesen Tag mit einer kleinen Feier einen angemessenen Rahmen zu verleihen. Die aktuelle Corona  Lage lässt dieses aber natürlich nicht zu.

Seit Bestehen der Jugendfeuerwehr Trelde haben 73 Mitglieder Ihre Ausbildung in der Jugendfeuerwehr  durchlaufen. 18 Mitglieder davon sind bis heute in der Einsatzabteilung aktiv. Diese überwältigende Zahl lässt auf eine tolle Jugendarbeit schließen. Seit nunmehr 20 Jahren treffen sich die Jugendlichen in einem Alter zwischen 10 und 18 Jahren wöchentlich an jedem Freitag um sich in Sachen Feuerwehr fortzubilden. Neben dem feuerwehrtechnischem Wissen stehen Spiel und Spaß ganz oben auf der Agenda. So gehören neben den Wettkämpfen auf Stadt- und Gemeindeebene, der Teilnahme am Hermann-Witthöft Pokal und dem Hanstedter Marsch auch die jährlichen Zeltlager oder Ausfahrten zum Pflichtprogramm.  Gerade letztere sind bei den Jugendlichen sehr beliebt,  kann es hier auch schon mal eine Segeltour auf der Ostsee, ein Zeltplatz im Dänemark oder ein Surfkurs sein.

Auch im Namen der Wehrführung möchten wir allen Jugendwarten und Betreuern  für die auf Jahre geleistete Arbeit ganz herzlich danken und zum Jubiläum herzlichst gratulieren, so Ortsbrandmeister Matzat.