Um kurz vor 13:00 Uhr am 25.08.2026 wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem Brandeinsatz „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ in die Mittelstraße alarmiert. Der zuerst eintreffende BvD (Brandmeister vom Dienst) konnte die Bewohner vor dem Gebäude antreffen und eine massive Rauchentwicklung bestätigen. Durch die umgehend eingeleitete Brandbekämpfung mit 3 C-Rohren in dem ca. 60m2 großen Anbau im rückseitigen Teil des Gebäudes, konnte die Ausbreitung des Feuers auf das Haupthaus verhindert werden. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der hohen Temperaturen im Brandobjekt als herausfordernd, was den Einsatz von mehreren Trupps unter Atemschutz nötig machte. Da frühzeitig weitere Feuerwehrkräfte aus den anderen Ortsfeuerwehren nachalarmiert wurden, konnten die körperlich fordernden Löscharbeiten auf insgesamt 8 Atemschutz-Trupps aufgeteilt werden. Durch die massive Rauchentwicklung und dem warmen Wetter breitete sich der Brandrauch immer wieder über die gesamte Einsatzstelle aus, was auch die übrigen Kräfte belastete.

Da sich das Feuer bereits in das niedrige Dach des Anbaus ausgebreitet hatte, musste die Dachfläche mit Hilfe der Drehleiter großflächig aufgenommen werden, um Glutnester abzulöschen. Hierfür wurde die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Buchholz kurzerhand direkt in die Auffahrt des Grundstücks gestellt, um hinter das Brandobjekt zu kommen. Die Feuerwehr Buchholz war mit den Ortsfeuerwehren Buchholz, Sprötze, Trelde und Dibbersen, sowie den benachbarten Feuerwehren Nenndorf und Emsen mit insgesamt über 70 Kräften, für ca. 3 Stunden im Einsatz. Die Mittelstraße musste für die Löscharbeiten auf ca. 300m voll gesperrt werden, um alle Fahrzeuge hintereinander aufstellen zu können und unter anderem auch eine Dekontaminationsstrecke für die eingesetzten Atemschutz-Trupps einzurichten. Die Bewohner wurden für die Dauer der Löscharbeiten durch den Rettungsdienst betreut. Das Brandobjekt wurde im Anschluss an die Polizei übergeben.

Am Donnerstag, 13. August 2026, hat ein größerer Böschungsbrand an der A1 zwischen Dibbersen und Rade einen umfangreichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Schon auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung zu erkennen, während eine nur unzureichend gebildete Rettungsgasse den Einsatzkräften das Vorankommen erschwerte.
Auf einer Länge von rund 100 Metern brannte der Seitenstreifen, wobei die Flammen bereits auf angrenzende Vegetation und ein Waldstück übergegriffen hatten. Zunächst waren Wehren aus der Samtgemeinde Hollenstedt alarmiert worden, aufgrund der massiven Entwicklung dann aber auch Wehren aus der Samtgemeinde Rosengarten und der Stadt Buchholz. Die Freiwillige Feuerwehr Dibbersen erreichte die Einsatzstelle als erste Einheit und begann sofort mit der Brandbekämpfung. Wegen der drohenden weiteren Ausbreitung wurden zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung nachalarmiert, darunter auch die Freiwillige Feuerwehr Nenndorf, die in der ursprünglichen Auflistung des Einsatzberichts fehlt. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung kamen unter anderem zwei Abrollbehälter mit jeweils 10.000 Litern Wasser zum Einsatz. Die A1 musste in Fahrtrichtung vollständig gesperrt werden, wodurch sich ein rund 25 Kilometer langer Rückstau bildete.
Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad waren die Löscharbeiten für die Feuerwehrleute besonders kräftezehrend. Mit einer Drohne und Wärmebildkamera wurde die rund 5.000 Quadratmeter große Brandfläche kontrolliert und nach versteckten Glutnestern gesucht. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen konnte schließlich verhindert werden, dass sich das Feuer weiter in das Waldgebiet ausbreitete. Insgesamt waren 145 Einsatzkräfte sowie Polizei, Rettungsdienst, Autobahnmeisterei und weitere Kräfte beteiligt.
Bemerkenswert ist dabei, dass die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren diesen wichtigen Dienst ehrenamtlich in ihrer Freizeit leisten. Umso wichtiger ist es, dass Autofahrer bei stockendem Verkehr unverzüglich eine Rettungsgasse bilden und diese konsequent freihalten. Denn gerade bei Bränden und anderen Notfällen auf der Autobahn kann jede Minute darüber entscheiden, ob die Einsatzkräfte eine weitere Ausbreitung verhindern und Menschen schützen können.

Am Dienstag Abend gegen 19:15 erreichte die Ortsfeuerwehr Buchholz ein auf den ersten Blick normaler Einsatz: „TH1 Baum auf Straße“.

Da sich die Ortsfeuerwehr Buchholz ohnehin grade an der Feuerwache zum Übungsdienst eingefunden hatte, wurde schnell eine Mannschaft zusammengestellt um das Hindernis zu beseitigen. Durch den BvD vor Ort wussten wir auch schon, dass hier etwas mehr Arbeit auf uns wartete.

Von einem Privatgrundstück aus hatte ein massiver, sehr verwinkelt gewachsener Baum einen großen Ast verloren. Dieser war quer über die Straße und auf die Halle eines Nachbarn gefallen. Aufgrund der Größe und der Lage des Astes, sowie der in Mitleidenschaft gezogenen Halle auf dem zweiten Privatgrundstück, musste die Zerlegung wohlüberlegt geplant werden. Die Feuerwehr Buchholz unterstütze die Aufräumarbeiten der Nachbarn mit dem Rüstwagen und der Drehleiter der Ortsfeuerwehr Buchholz und konnte die Gefahr durch den sehr großen Ast schließlich beseitigen.

Nach 1,5 Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehr erfolgreich beendet werden und die jeweiligen Teile der Einsatzstelle an die Besitzer übergeben werden.

Am 22.06. wurde die Ortsfeuerwehr Sprötze zu einer Tierrettung in die Neue Brückenstraße alarmiert.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen ausgebüxten Papagei vor. Nach der Erkundung stellte sich jedoch heraus, dass ein Eingreifen der Feuerwehr in diesem Fall nicht zielführend war. Nicht jede Tierrettung fällt in den Aufgabenbereich der Feuerwehr oder kann durch die Einsatzkräfte erfolgreich durchgeführt werden.
Die Besitzer kümmern sich nun selbst um den gefiederten Ausreißer und versuchen, ihn mit Futter anzulocken und so zur Rückkehr nach Hause zu bewegen.

Wir wünschen dabei viel Erfolg und hoffen, dass der Papagei schon bald wohlbehalten zurückkehrt.

Am 29. Mai wurden die Kameraden der Ortswehr Dibbersen um 02:39 Uhr aus dem wohlverdienten Schlaf gerissen mit dem Alarmstichwort „Brennt LKW auf der A1“.
Schnell waren die Fahrzeuge besetzt und auf dem Weg zur Einsatzstelle.
Hier wurde deutlich, dass die Einsatzlage ernst war, denn es war ein LKW mit landwirtschaftlichen Abfällen in Brand geraten.
Gemeinsam mit den Wehren aus Buchholz, Maschen und Hittfeld galt es nun, den brennenden LKW zu löschen. Unter außenluftunabhängiger Atemluftversorgung gingen die Kameraden beherzt vor, um den Brand zu bekämpfen. Durch das entschlossene gemeinsame Vorgehen klappte das auch schnell und gut. Nach rund einer Stunde konnte die Einsatzstelle wieder verlassen werden.

Zu einem größeren Einsatz wurden die Ortsfeuerwehr Sprötze am Wochenende an die Bahnstrecke im Bereich Sprötze alarmiert.
Aufgrund einer gerissenen Oberleitung war es dort zu einem Brand im Böschungsbereich gekommen, während gleichzeitig ein Metronom-Zug auf freier Strecke zum Halten kam.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand zunächst die Erkundung der Lage sowie die Sicherheit der zahlreichen Fahrgäste im Mittelpunkt.
Da sich der Zug in unmittelbarer Nähe zum Brandbereich befand und die Situation an der Bahnstrecke zunächst unklar war, wurde die Evakuierung sorgfältig vorbereitet und in enger Abstimmung mit Bahnmitarbeitern durchgeführt.

Die Einsatzkräfte begleiteten die Fahrgäste anschließend geordnet aus dem Zug und führten sie über den Gleisbereich zu einem sicheren Sammelpunkt. Besonders die große Anzahl an Reisenden stellte die Feuerwehr und die beteiligten Organisationen vor logistische Herausforderungen. Durch das koordinierte Vorgehen aller Beteiligten konnte die Evakuierung jedoch ruhig und ohne größere Probleme durchgeführt werden.

Parallel dazu wurde der Böschungsbrand durch die Feuerwehr bekämpft, um eine weitere Ausbreitung entlang der Strecke zu verhindern.

Die Johanniter unterstützten die Maßnahmen mit einem Shuttle-Service und kümmerten sich um die Betreuung der betroffenen Reisenden. Zusätzlich stellte EDEKA Schreiber kurzfristig Getränke und weitere Unterstützung für die Versorgung der Fahrgäste und Einsatzkräfte bereit.

Die Ortsfeuerwehr Sprötze bedankt sich ausdrücklich bei allen eingesetzten Kräften, den Hilfsorganisationen sowie bei dem EDEKA-Team für die gute und reibungslose Zusammenarbeit während des Einsatzes.

Am Mittwoch, dem 13. Mai 2026 um 18.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Dibbersen zu einem brennenden PKW alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Motorraum des Fahrzeugs bereits in Vollbrand.
Unverzüglich gingen zwei Atemschutzgeräteträger mit dem Schnellangriff (S-Rohr) des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) zur Brandbekämpfung vor. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig gelöscht werden.
Im Verlauf des Brandes hatte die Dieselleitung des Fahrzeugs durch die Hitzeeinwirkung ein Leck bekommen. Diese wurde nach der Brandbekämpfung abgedichtet, um ein weiteres Austreten von Kraftstoff zu verhindern.
Besonders positiv hervorzuheben ist das vorbildliche Verhalten der Verkehrsteilnehmer an der Einsatzstelle. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr hielten sowohl Autofahrer als auch LKW-Fahrer umsichtig an und ermöglichten den Einsatzkräften ein sicheres Arbeiten.
Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Einsatzstelle nach Abschluss der Maßnahmen zügig wurde an die Polizei übergeben werden.

Am 20. April erfolgte die Alarmierung der freiwilligen Helfer aus Dibbersen um 21.01 Uhr. Einige der engagierten Einsatzkräfte hatten gerade erst ihren Ausbildungsdienst für die Jugendfeuerwehr beendet und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht, da schrillte der Melder mit der Alarmierung „Person eingeklemmt, PKW überschlagen“.
In Windeseile waren die Helfer am Gerätehaus und besetzten die Fahrzeuge. Über Funk folgte schnell die Gewissheit, dass die Alarmierung korrekt war und tatsächlich eine Person in einem verunfallten Kleinlaster eingeklemmt war. Das erstausrückende neue Einsatzfahrzeug, das HLF, bahnte sich seinen Weg durch die nur schleppend entstehende Rettungsgasse.
An dieser Stelle ein großes Lob an unseren Maschinisten, der das neue Fahrzeug dank erstklassiger Fahrweise samt Besatzung sicher und behände zur Einsatzstelle lenkte.
Hier zeigte sich in beeindruckender Weise, wie gut das viele Training mit dem neuen Gerät und Fahrzeug gefruchtet hatte. Innerhalb kürzester Zeit wurde das auf der Seite liegende Unfallfahrzeug mit dem neuen „Stab-Fast“-System gesichert und anschließend eine Zugangsöffnung zum verunfallten Fahrer über die Windschutzscheibe geschaffen. Als dieser Rettungsweg frei war, konnte sich der Fahrer glücklicherweise selbst befreien, das Fahrzeug verlassen und anschließend an den Rettungsdienst übergeben werden. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle für die Polizei ausgeleuchtet, das verunfallte Fahrzeug an den Fahrbahnrand verbracht und die ausgelaufenen Betriebsstoffe gebunden. Nach gut einer Stunde war der Einsatz für die Helfer beendet.

Am Samstagnachmittag, den 14. März, wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz gegen 15:00 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in den Reiherstieg alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung schnell: Der Brand hatte sich bereits ausgebreitet, sodass umgehend weitere Kräfte nachalarmiert wurden. Zur Unterstützung rückten zunächst die Ortsfeuerwehr Holm sowie die Ortsfeuerwehr Trelde an. Im weiteren Verlauf wurde zusätzlich die Ortsfeuerwehr Sprötze zur Einsatzstelle alarmiert.

Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr befanden sich keine Personen mehr im Gebäude, sodass sich die Einsatzkräfte vollständig auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten.
Die Einsatzstelle war aufgrund der örtlichen Gegebenheiten zunächst etwas unübersichtlich. Der Brandort lag in einem Bereich mit mehreren verwinkelten Wegen, sodass sich zunächst ein Überblick über die Zugangsmöglichkeiten verschafft werden musste. Um eine bessere Erreichbarkeit sicherzustellen, wurde im hinteren Bereich zusätzlich ein weiterer Einsatzabschnitt von einer parallel verlaufenden Straße aus gebildet.

Zusätzlich gestaltete sich das Auffinden der Glutnester im Dachbereich schwierig. Um alle Brandstellen erreichen und ablöschen zu können, musste das Dach großflächig abgedeckt werden.

Nach umfangreichen Löscharbeiten konnten die Einsatzkräfte den Brand vollständig unter Kontrolle bringen. Gegen 18:30 Uhr konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.

 

Am 03.01. erfolgte die Alarmierung der Dibberser
Ortswehr um 19.17 Uhr mit dem Alarmstichwort
„Hilfeleistung nch Verkehrsunfall“.
Auf der A261 war ein LKW wegen der sehr glatten
Fahrbahn ins Schlingern geratern und in die Leitplanke
gekracht. Glücklicherweise wurde hierbei weder Fahrer
noch andere Beteiligte verletzt. Durch das Abgleiten des
Sattelschleppers in den Straßengraben wurde der
Dieseltank des LKWs aufgeschlitzt, sodass
Dieselkraftstoff unkontrolliert austrat.
Durch das schnelle Eintreffen der freiwilligen Helfer
konnte dies gücklicherweise gestoppt werden und die
Leckage gestopft werden. Um den verbleibenden
Treibstoff sicher aus dem Tank zu entfernen wurde der
Gerätewagen „Gefahrgut“ aus Trelde nachalarmiert. Die
hier nun nachgeforderten Kräfte konnten den Tank schnell
leerpumpen und den Treibstoff sichern. Nach rund einer
Stunde konnte die EInsatzstelle verlassen werden.