In der vergangenen Nacht wurde der Polizei ein umgefallener Baum im Seppensener Mühlenweg gemeldet. Da jedoch alle Fahrzeuge der Polizei im Einsatz waren, wurde der BvD der Ortsfeuerwehr Buchholz gebeten, sich die Lage einmal vor Ort anzuschauen.
Schnell stand fest, dass der Baum weg muss. Er hing noch in anderen Bäumen und drohte weiter auf die Straße zu fallen.
Die dann alarmierte Bereitschaftsgruppe sägte aus dem Korb der Drehleiter den Baum vorsichtig zurück, bis von dem Baum keine Gefahr mehr ausging.
Nach guten zwei Stunden war es dann geschafft und alle konnten wieder nach Hause fahren.

Nach bereits drei Einsätzen in den letzten 24 Stunden wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz um 3 Uhr nachts zu einem Verkehrsunfall auf der Hamburger Straße gerufen.
Ein Pkw mit zwei erwachsenen Personen, einem Kleinkind und einem Säugling sind von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann konnte das Auto selbstständig verlassen und half gemeinsam mit einer Ersthelferin den beiden Kindern aus dem Auto. Die Frau war ebenfalls nicht eingeklemmt. Sie wurde jedoch vom Rettungsdienst mit Unterstützung der Feuerwehr patientengerecht aus dem Fahrzeug gehoben.

Die Besonderheit an dem Fahrzeug war jedoch, dass es sich um ein Hybridfahrzeug handelte. Zum Glück waren die Batterien jedoch nicht beschädigt worden.
Nachdem uns über ein spezielles Tablet die passende Rettungskarte anhand des Kennzeichens vorlag, konnten alle Batterien sicher abgeklemmt werden.

Nachdem die Ortsfeuerwehr Buchholz am Sonntagvormittag bereits zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage zum Krankenhaus Buchholz alarmiert wurde, wurde es am Abend dann noch mal richtig brenzlich.

Gegen 20:30 Uhr alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr.
In einen Küchenmülleimer entsorgte Zigarettenstummel hatten diesen in Brand gesetzt und die Wohnung verraucht. Die Bewohnerin wurde von uns dem Rettungsdienst übergeben und ein Trupp unter umluftunabhängigem, schwerem Atemschutz löschte den Mülleimer. Nachdem auch keine weiteren Glutnester gefunden wurden, konnten alle Einsatzkräfte wieder nach Hause fahren.

Doch für unsere Bereitschaft ging es bereits um 21:30 Uhr zum nächsten Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Hanstedt hatte die Drehleiter zur Unterstützung bei einem Dachstuhlbrand alarmieren lassen.

Und es sollte nicht der letzte Einsatz in dieser Nacht bleiben.

Schon bei der Nachbesprechung des gerade erst abgearbeiteten Rettungseinsatzes kam es um 12.34 Uhr bereits zur nächsten Alarmierung der Kameraden. Dieses Mal wurden sie zu einer Einsatzstelle auf die Autobahn A1 Richtung Hamburg gerufen, da bei einem Unfall der Fahrer eines PKWs einklemmt worden war. Der Fahrer eines PKW war ins Schlingern geraten und nach der Kollision mit mehreren Fahrzeugen so unglücklich an der Leitplanke zum Stehen gekommen, dass ein Verlassen des Fahrzeugs nicht mehr möglich war. Während die ebenfalls am Einsatzort angekommenen Rettungssanitäter den Fahrer mit seinem offenen Schädelbruch versorgten, zogen die Kameraden der Feuerwehr das Fahrzeug mit Hilfe eines Mehrzweckzuges von der Leitplanke fort, sodass ein Zugang zum Fahrer geschaffen werden konnte. Anschließend konnte der Fahrer aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Aufgrund der Schwere der Verletzung wurde er ebenfalls per Hubschrauber nach Hamburg in ein Krankenhaus geflogen.

 

Am 07.10.2021 erfolgte die Alarmierung für die Kameraden der Ortswehr Dibbersen um 08:07 Uhr mit dem Alarmhinweis „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“. Die Anfahrt erfolgte zu einer Einsatzstelle auf der A261 in Richtung Hamburg, kurz vor der Anschlussstelle Tötensen. Ein LKW Fahrer hatte vermutlich ein Stauende übersehen und war auf den vor ihm fahrenden Smart aufgefahren und hatte diesen unter den vorausfahrenden LKW geschoben.
Beide Insassen des Smarts wurden durch diesen Unfall massiv eingeklemmt. Dank des schnellen Eingreifens der Kameraden konnte der Fahrer unter Zuhilfenahme von schwerem hydraulischen Rettungsgerät befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Dieser entschied, die verunfallte Person mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus zu fliegen. Für die Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät. Nach der sehr mühsamen Rettung mussten zunächst erst einmal die beiden LKW auseinander gezogen werden, um an die Person zu kommen, die nur noch tot geborgen werden konnte. Der Einsatz war nach rund 4 Stunden gemeinsam mit den Rüstwagen aus Buchholz und Rade abgearbeitet.
An dieser Stelle sei nicht nur den ehrenamtlichen Helfern für ihre oft körperlich und auch psychisch belastende Arbeit gedankt, sondern auch den Arbeitgebern und Kollegen, die ein solches Engagement unterstützen und fördern.

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Am Samstagabend gingen bei unseren Kameraden der Ortsfeuerwehr Buchholz kurz vor 22 Uhr die Melder. Laut Einsatzmeldung brannte im Taubenweg ein Dachstuhl.

Der ersteintreffende BvD bestätigte direkt die Rauchentwicklung im Dach und der erste Trupp ging unter umluftunabhängigen Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Haus vor. Zur Unterstützung wurde vorsorglich die Ortsfeuerwehr Holm hinzualarmiert, blieb jedoch vorerst in Bereitstellung. Glücklicherweise war das Brandereignis auf ein Zimmer begrenzt. Eine Gasflasche wurde aus dem Haus geholt und gekühlt, während innen ein Trupp das Mobiliar ablöschte.

Nach anderthalb Stunden war das Feuer gelöscht, das Haus belüftet und alle Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle verlassen. Keine Personen wurden verletzt.

Freitag gegen 11:45 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz in die Soltauer Straße alarmiert. Dort sollten Betriebsstoffe ausgelaufen sein und in die Kanalisation fließen.
Vor Ort lies der Einsatzleiter die Gullydeckel durch kleine Dämme aus Bindemittel sichern und den Parkplatz von Aldi und Edeka sperren. So konnten unsere Einsatzkräfte sicher arbeiten und die Flüssigkeit wurde nicht weiter über den Parkplatz und auf die Straße verteilt. Auch auf der Straße wurde provisorisch das Ablaufen verhindert. Wie die Polizei feststellte, verlief die Spur noch bis ins Zentrum von Holm-Seppensen. Doch auch gleich nebenan auf dem Parkplatz von Budni und Lidl wurden größere Verunreinigungen festgestellt. So wurde dieser Parkplatz ebenfalls abgesperrt.
Der Baubetriebshof aus Buchholz und die Betriebsgemeinschaft Straßen vom Landkreis Harburg wurden informiert und eine Spezialfirma reinigte die Parkplätze und Straßen. Nach knapp drei Stunden konnten dann die Parkplätze wieder genutzt werden.

Bilder: Baubetriebshof Buchholz

Am Sonntagmorgen, dem 05. September wurden die Einsatzkräfte unserer Ortsfeuerwehren Buchholz und Sprötze zu einem Verkehrsunfall auf der B3, Ecke Trelder Dorfstraße alarmiert.

Aus ungeklärter Ursache kam ein PKW von der Straße ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Der 89-jährige Fahrer des PKW war bei Ankunft der Einsatzkräfte nicht mehr bei Bewusstsein.

Rasch konnte dieser aus seinem PKW befreit und mit einer Reanimation begonnen werden.

Der ebenfalls herbeigerufene Rettungsdienst und Notarzt unterstützten in der Folge bei der Reanimation, welche jedoch nach einiger Zeit erfolglos abgebrochen werden musste. Der Fahrer verstarb noch an der Einsatzstelle.

Der Einsatzort konnte nach rund einer Stunde von den Kräften der Feuerwehr wieder verlassen werden.

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Am 22. August 2021 erfolgte um 18.16 Uhr die Alarmierung der Dibberser Kameraden mit dem Alarmstichwort „Brennt Zimmer“ zu einer Immobilie in der Harburger Straße in Dibbersen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort wurde deutlich, dass die Anwohner schon geistesgegenwärtig reagiert hatten und die brennende Matratze sowie weitere Einrichtungsgegenstände aus dem Haus geschafft hatten. Das Löschen des noch glühenden Interieurs konnte mit einer Kübelspritze erfolgen. Ein Trupp ging in das inzwischen geräumte Gebäude vor, um mittels Wärmebildkamera eventuelle Glutnester zu suchen, sowie um nach weiteren Personen zu sehen, die eventuell im Gebäude verblieben waren. Glücklicherweise ließen sich im Gebäude weder Glutnester noch weitere Personen auffinden. So konnte eine Belüftungsgerät aufgestellt werden, um den vorhandenen Qualm aus dem Gebäude zu entfernen. Zwei Anwohner, die es selbständig ins Freie geschafft hatten, wurden wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung medizinisch betreut. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz wieder beendet.

Am späten Abend des 05. August wurde unsere Ortsfeuerwehr Holm zu einer Personensuche in den Tostedter Weg nach Holm-Seppensen gerufen. Eine 73-jährige Frau wurde gegen 18:00 Uhr durch einen Angehörigen als vermisst gemeldet.

Die herbeigerufene Polizei hatte bereits dafür Sorge getragen, dass die Kräfte des Bundesverband Rettungshunde aus Hamburg mit zur Suche alarmiert wurden.

Am Einsatzort angekommen, wurde gemeinsam mit den Kräften der Polizei und des BRH das weitere Vorgehen besprochen. Zeitgleich begannen die Hundeführer, die Umgebung rund um das Wohnhaus der Vermissten abzusuchen.

Schnell wurde klar, dass weitere Einsatzkräfte vonnöten sein werden, woraufhin unsere Ortsfeuerwehren Buchholz und Sprötze sowie die Feuerwehren Lüllau und Schierhorn nachalarmiert wurden. Zusätzlich wurde die Rettungshundestaffel der Johanniter alarmiert, um bei der Suche zu unterstützen. Ebenso wurde der Rettungsdienst hinzugezogen.

Der weitere Einsatz wurde durch den Einsatzleiter Lars-Malte Rath in enger Abstimmung mit dem Einsatzleitwagen Buchholz koordiniert. Schlussendlich wurde sich dazu entschieden, die Suche in einem kleineren Waldstück zwischen den Straßen ‚Tostedter Weg‘ und
‚Am Hornfeld‘ zu beginnen und diese von dort aus auf umliegende Gebiete auszuweiten.

Diese Entscheidung erwies sich als ein Glückstreffer: Die vermisste Frau konnte am Ende des Waldstücks rund 40 Meter vom Weg entfernt aufgefunden werden und war ansprechbar. Leicht unterkühlt wurde diese schließlich dem Rettungsdienst übergeben und der Einsatz konnte gegen 23:15 Uhr erfolgreich beendet werden.

Insgesamt befanden sich rund 100 Einsatzkräfte im Einsatz. Davon 63 Kräfte der Feuerwehr, 8 der Polizei sowie 23 Kräfte der beiden Rettungshundestaffeln.