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Am Montagmorgen alarmierte die Leitstelle unsere Ortsfeuerwehr Buchholz in Richtung Bahnhof zu einem brennenden Güterwaggon.
Vor Ort wurde ein abgestellter Güterzug zwischen Wiesenstraße und Soltauer Straße festgestellt. Jedoch war niemand in der Lok und auch kein brennender Waggon war zu erkennen.
Die in der Zwischenzeit ebenfalls eingetroffene Werksfeuerwehr und der Notfallmanager der Bahn hatten dann den richtigen Zug weiter östlich der Soltauer Straße ausfindig gemacht.
Unsere Fahrzeuge fuhren daraufhin über die Lüneburger Straße und den Birkenweg die Einsatzstelle an. Ein richtiges Eingreifen unsererseits war jedoch nicht mehr von Nöten. Mittels unserer Wärmebildkamera überprüften die Kameraden aus Maschen einen Waggon, dessen Bremsen wohl festgelaufen waren.
Nach etwa einer Stunde war der Einsatz dann auch wieder beendet.

Am Dienstag, dem 03.05.2022, erfolgte um 14.03 Uhr die Alarmierung der Kameraden der Ortswehr Dibbersen zu einem Einsatz auf der Bundesautobahn 1 in Richtung Hamburg. Ein PKW schien aufgrund der dichten Verkehrssituation auf einen LKW aufgefahren zu sein. Dabei war der Aufprall derartig stark, dass der PKW sich deutlich unter das Heck des Sattelauflegers der Zugmaschine geschoben hatte.
Die Fahrerin des PKW war dadurch derartig stark in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, dass sie nur mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden konnte. Die Kameraden brachten daher Schere und Spreizer in Stellung und konnten die Fahrerin schnell befreien. Anschließend wurde sie an den Rettungsdienst übergeben, welcher sie dann umgehend in das Krankenhaus zur weiteren Behandlung bringen konnte.
Die Autobahn war für die Zeit des Einsatzes in Richtung Hamburg gesperrt, konnte aber schnell wieder freigegeben werden. Nach rund 45 Minuten war der Einsatz für die Kameraden beendet.
Aufgrund der aktuell insgesamt angespannten Verkehrssituation bittet die Freiwillige Feuerwehr alle Autofahrer um eine besondere Aufmerksamkeit in dieser durch zahlreiche Baustellen geprägten Zeit.

Holm. Die Einsatzkräfte der Ortswehren Holm und Buchholz wurden am Sonntagabend, dem 01. Mai 2022 um 20:24 Uhr zu einem Schornsteinbrand in den Weg zu Mühle in Holm-Seppensen alarmiert. Die Bewohner eines Einfamilienhauses bemerkten einen Schornsteinbrand und hatten die Feuerwehr alarmiert. Aufgrund der Einsatzlage und der örtlichen Gegebenheiten rückte vorsorglich auch das Drehleiterfahrzeug der Ortswehr Buchholz mit aus, kam jedoch nicht zum Einsatz. Nach Eintreffen und Erkunden der Einsatzstelle sowie Bereitstellung einer  Wasserversorgung ging ein Angriffstrupp mit Kehrwerkzeug über ein Dachfenster zum Schornsteinkopf vor. Das Kehrwerkzeug löste die Rückstände  im Schornsteinrohr, die sich entzündet hatten und zu einem Funkenflug aus dem Schornstein geführt hatten. Abschließend wurde der gesamte Schornsteinbereich mittels Wärmebildkamera auf mögliche Hitzenester abgesucht. Hier konnte jedoch keine weitere Gefahr erkannt werden, so dass die Einsatzstelle um 21:15 Uhr an den Bewohner übergeben werden konnte.

Am Mittwoch gegen 17:30 alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem piependen Rauchwarnmelder.
In der Straße “Am Felde” eingetroffen, konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Weder Brandgeruch, noch Rauch waren zu sehen. Auch eine Überprüfung der Wohnung durch die Fenster ergab keine Feststellung.
Somit konnten alle Kameraden schon nach kürzester Zeit wieder die Heimreise antreten.

Ein Containerbrand im Gewerbegebiet Trelder Berg sowie ein Feuer eines Geräteschuppens in der Trelder Dorfstraße haben die Ortsfeuerwehren Trelde, Sprötze und Buchholz in dieser Woche beschäftigt.

Auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes war am Montag, dem 14.03. ein Container mit Abfall in Brand geraten. Vor Ort wurde der Container mit Hilfe eines Baggers Stück für Stück entleert und der brennende Abfall von 2 Trupps unter Atemschutz abgelöscht.

Zu einem Feuer in die Trelder Dorfstraße wurden am Donnerstag die Ortsfeuerwehren Trelde und Sprötze alarmiert. Aufgrund der unklaren Lage und der sichtbaren Rauchsäule wurde bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte am Gerätehaus die Alarmstufe erhöht und  daraufhin die Ortsfeuerwehr Buchholz zusätzlich alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Geräteschuppen neben einem Wohnhaus in Brand geraten war. Das Feuer konnte rasch von einem Trupp unter Atemschutz abgelöscht werden. Die Kräfte aus Buchholz konnten den Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen. Nach gut einer Stunde war dieser Einsatz beendet.

Am Diensttag Vormittag alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehr Buchholz zu brennendem Unrat. Vor Ort am Bahnhof brannten einige Blätter in einer Weiche.
Mittels Schnellangriff wurde diese aus sicherem Abstand kurzerhand über einen Zaun hinweg abgelöscht. Das Gleis war zu diesem Zeitpunkt bereits von der Bahn gesperrt und abgeschaltet.
Direkt im Anschluss übernahm ein Techniker der Deutschen Bahn das Gleis, sodass unsere Kameraden schnell wieder nach Hause konnten.

Am 03. März um 14:04 Uhr wurden unsere Ortsfeuerwehren Buchholz und Holm zu einem vermeintlichen Küchenbrand in den Gerstenkamp in Seppensen alarmiert. Im Verlauf des Einsatzes wurde unsere Ortsfeuerwehr Sprötze zur Unterstützung hinzugezogen.

Bereits auf Anfahrt war ein dichter Brandrauch zu erkennen.

Bei Ankunft stand ein Wohnbereich im 2. OG eines Mehrfamilienhauses bereits in Vollbrand. Die Anwohner hatten zu diesem Zeitpunkt das Gebäude bereits eigenständig verlassen.

Die Löscharbeiten wurden vorerst durch Gaskartuschen in dem betroffenen Bereich erschwert. Da diese unter der Hitze zerbarsten, musste der erste vorgehende Trupp unter besonderer Vorsicht arbeiten und konnte sich erst nach ausreichender Abkühlung des Raumes weiter in das Zimmer vorarbeiten. 

Mittels Wärmebildkamera wurde hier nach Glutnestern gesucht, welche erfolgreich ausgemacht und gelöscht werden konnten. Zum Teil musste die Verkleidung abgenommen werden, da das Feuer stellenweise bis in die Dämmung und die Unterkonstruktion eingedrungen war.

Sicherheitshalber wurden mithilfe der Drehleiter Teile des Daches abgenommen, um auch hier nach weiteren Glutnestern zu suchen.

Die benachbarten Wohneinheiten wurden zwischenzeitig aus Sicherheitsgründen durch die Polizei evakuiert.

Eine Katze konnte während des Einsatzes gerettet werden.

Die Einsatzstelle konnte gegen 16:00 Uhr wieder verlassen werden.

“Baum droht zu fallen”. Mit diesem Einsatzstichwort alarmierte ein Anwohner die Ortsfeuerwehr Sprötze heute um 18:44 Uhr in den Suerhoper Koppelweg.

Die Einsatzkräfte konnten die betroffenen Bäume schnell ausgemachen. Zwei Tannen hatten keinen Halt mehr im Boden und waren ineinander verkeilt Richtung Straße gekippt.

Nur eine schmale, dünne Eiche hielt die beiden Tannen noch. Diese Situation war unberechenbar. Die junge Eiche hätte unter dem Gewicht der Tannen jederzeit brechen können.

Hiervon ging eine große Gefahr für Personen und Fahrzeuge auf der Strasse aus. Der Einsatzleiter alarmierte umgehend ein Hubrettungsfahrzeug, um die Tannen in der aktuellen Höhe und Lage sicher Einkürzen und Abtragen zu lassen.

Die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Buchholz war nach kurzer Zeit am Einsatzort. Die Kameraden der Buchholzer Feuerwehr konnten die Tannen routiniert und sicher abtragen.

Nach den Aufräumarbeiten konnte die Sperrung der Straße nach 1,5 Stunden aufgehoben werden.

Der Einsatz war um 20:22 Uhr beendet.

Nachdem in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Ylenia für rund 140 Einsätze gesorgt hat, forderte uns der Sturm Zeynep in der Nacht vom 18. – 19. Februar umso mehr. Innerhalb von 24 Stunden sind die Einsatzkräfte unserer fünf Ortsfeuerwehren zu mehr als 200 Einsätzen ausgerückt.

In allen Stadtteilen waren Straßen durch Bäume versperrt und zahlreiche Bäume stürzten auf Häuser und PKWs und richteten dort teils schwere Schäden an. Zusätzlich wurden die Arbeiten durch teils Regenfälle erschwert. Zum Teil konnten Einsatzstellen aufgrund von stürzenden Bäumen eine Zeit lang zum Eigenschutz nicht angefahren werden.

Die Einsätze zogen sich bis in den späten Samstag. Was folgte war letztlich der Sturm Antonia, welcher jedoch weniger stark war als die vorangegangenen und unsere Einsatzkräfte somit nur zu verhältnismäßig wenigen Einsätzen ausrückten mussten. Bis Montagabend wurden immer wieder vereinzelt Einsatzstellen angefahren, zumeist, um Bäume zu fällen, welche auf Straßen zu fallen drohten.

Wir sind der Meinung: Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Aus diesem Grund verzichten wir an dieser Stelle auf einen langen Einsatzbericht und haben dafür eine Bildergalerie der letzten Tage erstellt.

 

Beginnend in der Nacht auf Donnerstag, den 17. Februar, zog das Sturmtief Ylenia über Buchholz und sorgte bis in den Abend für zahlreiche Einsätze im gesamten Stadtgebiet.

Insgesamt rückten unsere Einsatzkräfte zwischen 23:00 – 19:00 Uhr zu rund 140 Einsätzen aus. 

Zahlreiche Bäume wurden vom Sturm entwurzelt und stürzten auf Straßen, Autos und Häuser. Die Bahnstrecken wurden im Laufe des Tages vollständig gesperrt, sodass unsere Einsatzkräfte auch dort tätig werden konnten. An mehreren Stellen waren Bäume auf die Gleise und die Bahnoberleitungen gekippt.

Am frühen Donnerstagmorgen galt es zunächst, die Straßen wieder für den Verkehr befahrbar zu machen. So waren bereits früh wichtige Zufahrtsstraßen durch Bäume versperrt worden. Zwischenzeitig war zeitgleich sowohl der Verbindungsweg zwischen Seppensen und Holm-Seppensen, als auch zwischen Holm-Seppensen und Sprötze sowie die B75 voll gesperrt.

Neben versperrten Straßen stürzten gleich 10 Mal Bäume auf Häuser und richteten teils schwere Schäden an. In der Innungsstraße löste sich ein Stück einer Fassade und wurde auf die Straße gewirbelt.

Mittlerweile hat sich die Lage entspannt doch noch immer ist es recht stürmisch und unsere letzten Einsatzstellen werden verlassen. 

Doch nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz: Jetzt gilt es das die Ketten zu schärfen und das Material vorzubereiten. Schon in der Nacht auf Samstag folgt der Sturm ‚Zeynep‘, welcher womöglich noch stärkere Böen mit sich bringt.