Holm. Anlässlich der Jahreshauptversammlung 2021 der Ortsfeuerwehr Holm begrüßte Ortsbrandmeister Nils Pralow die zahlreich erschienenen aktiven Mitglieder der Wehr sowie mit Stadtbrandmeister André Emme, dem stv. Stadtbrandmeister Christian Matzat, dem Bürgermeister der Stadt Buchholz Jan Hendrik Röhse und Jan Andresen von der Verwaltung einige wenige Gäste. Die Versammlung fand aufgrund der aktuellen pandemischen Lage unter freiem Himmel auf der Grünfläche hinter dem Gerätehaus Holm statt. Eingerahmt von den zur Errichtung des Hauses vor über 30 Jahren gepflanzten Eichen verbreitete sich eine sehr angenehme Versammlungsatmosphäre, die vielen Teilnehmern in positiver Erinnerung bleiben sollte. Schließlich waren gemeinsame Abende in der Gemeinschaft in den vergangenen Monaten schlichtweg unmöglich.

Im Anschluss an die Begrüßung gedachten die Versammlungsteilnehmer den verstorbenen Mitgliedern der Ortswehr Holm. Weiterhin gedachten die Versammlungsteilnehmer den Opfern sowie den ums Leben gekommenen Einsatzkräften der immer noch unfassbaren Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

In Abänderung der Tagesordnung wurde auf Wahlvorschlag das Mitglied Björn Becker zum neuen Schriftführer der Wehr gewählt und diesem die Protokollführung der Versammlung übertragen.

In seinem Jahresrückblick ging Ortsbrandmeister Pralow zunächst auf die Einsatzzahlen des Jahres 2020 ein. Insgesamt rückten die Einsatzkräfte der Wehr zu 24 (Vj. 26) Brandeinsätzen und 31 (Vj. 25) Hilfeleistungen aus. In der Summe wurden 1.742 Stunden ehrenamtlicher Arbeit, davon 902 Einsatzstunden, durch die Wehrangehörigen absolviert. Die Ortswehr bestand per 31.12.2020 aus 46 Mitgliedern der Einsatzabteilung, davon 4 weibliche Angehörige, 10 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung sowie 14 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr. 152 fördernde Mitglieder unterstützten die Arbeit der Ortswehr.

Die Corona-Pandemie hatte einen geregelten Übungsbetrieb in 2020 nicht ermöglicht, so dass insgesamt nur 840 Stunden an Diensten und Weiterbildung abgehalten wurden. Dienste und Kommandositzungen wurden wesentlich digital mittels Videokonferenzsystem abgehalten. Dank der Einteilung in 2 Bereitschaftsgruppen und Beachtung sämtlicher Hygiene- und Abstandsregeln war die Einsatzbereitschaft der Ortswehr Holm in 2020 jederzeit gegeben.

Ein positiver Schwenk auf das Jahr 2021 durfte an dieser Stelle nicht fehlen. Mehr als 9 von 10 Mitglieder der Ortswehr haben mittlerweile einen vollständigen Impfschutz erlangt, so dass mit den sinkenden Inzidenzwerten der Übungsbetrieb in Präsenz seit Juli 2021 wieder anlaufen konnte. Aufgrund der anhaltenden Gefahr der aktuell mehrheitlich grassierenden Delta-Variante ist jedoch weiterhin auf das Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln zu achten.

Aktuell laufen die Planungen für die Ersatzbeschaffung eines HLF 20. Die Standortverlagerung nach Holm-Seppensen und die damit verbundenen Planungen zur Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses werden in den kommenden Monaten Fahrt aufnehmen, so Pralow.

Mit den Worten ,,Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“ schloß Pralow seinen Jahresbericht. Er danke seinem Stellvertreter Felix Wanke, dem gesamten Ortskommando, dem Zeltkommando um Alterskamerad Werner Emme, dem für die Versorgung der Ortswehr unverzichtbaren Kameraden Heiner Moritz, allen aktiven und fördernden Mitgliedern und letztlich der Stadt Buchholz für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Im Anschluss folgen die Tätigkeitsberichte der Fachwarte. So blickte u. a. Atemschutzgerätewart Tim Dubinsky auf 23 ausgebildete Atemschutzgeräteträger in der Ortswehr Holm, von denen aktuell 18 Mitglieder trotz der vergangenen Einschränkungen im Ausbildungs- und Übungsbetrieb voll einsatzfähig sind.

Schulklassenbetreuer Stefan Buschendorf berichtete u. a. über die neu aufgelegten Kontakte zur Mühlenschule Holm-Seppensen, die in 2021 einen ersten Schulbesuch ermöglichten.

Stadtbrandmeister André Emme ging mit seinem Stellvertreter Christian Matzat auf die pandemischen Herausforderungen in 2020 und dem Fahren „auf Sicht“ ein. Emme lobte die weiterhin hohe Einsatzbereitschaft der Ortswehr Holm. Die ständig hohe Bereitschaft auf Fortbildung und die Teilnahme an Fortbildungen bilden das Fundament für den guten Ausbildungsstand der Ortswehr, so der stv. StadbrandmeisterMatzat. Emme und Matzat erklärten ihre Bereitschaft, für eine weitere Amtszeit als Stadtbrandmeister und stellvertretender Standbrandmeister zu kandidieren.

Auch Bürgermeister Röhse ging in seinen Grußworten auf die anstehende Ersatzbeschaffung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges HLF 20 sowie die geplante Standortverlagerung und dem damit verbundenen Neubau des Gerätehauses ein. Mit der Blaupause des Gerätehauses der Ortswehr Sprötze habe man ein gutes Grundkonzept erarbeitet, welches sich auf die Ortswehr Holm übertragen lasse. Beide Baumaßnahmen würden trotz enger finanzieller Rahmenbedingungen umgesetzt.

Wahlen: Frank Krause wurde in seinem Amt als Ortspressewart wiedergewählt.

Ehrungen und Beförderungen: Tom Graf und Leon Emme sind jetzt Oberfeuerwehrmänner, Alexander Oetjen, und Stefan Buschendorf Hauptfeuerwehrmänner, Thomas Dreyer Hauptlöschmeister. Oliver weiß wurde in Funktion des Stadtpressewartes zum Oberlöschmeister befördert.

Für 25-jährige aktive Mitgliedschaft in der Ortswehr Holm wurde Frank Wauschkuhn mit dem Ehrenzeichen des Niedersächsichen Landesfeuerwehrverbandes geehrt. Auch seitens der Stadt Buchholz wurde hierzu eine Urkunde durch den Bürgermeister überreicht.

Herzlichen Glückwunsch allen Geehrten und Beförderten.

Hin und wieder erreichen uns auch kleinere Spenden von Personen, die unsere ehrenamtliche Tätigkeit schätzen und uns etwas Gutes tun wollen.
Doch jetzt hat der Kameradschaft der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz e.V. eine Spende erhalten, die wir noch nie hatten und uns sehr darüber freuen.
Im November letzten Jahres wurden wir zu einem Dachstuhlbrand in die Steinbecker Straße alarmiert. Dort brannte ein Haus samt angrenzender Garage. Das Problem: Die Nachbargarage und -haus grenzten direkt an das Brandobjekt und das Feuer breitete sich unaufhaltsam fort. Mit einem Großaufgebot von Kameradinnen und Kameraden sowie vielen Fahrzeugen und Technik gelang es uns das Feuer in der Nachbargarage zu stoppen und so ein Übergreifen auf das angrenzende Haus zu verhindern.
Der Eigentümer des geretteten Hauses zeigte sich beeindruckt von der Schnelligkeit und der Professionalität unserer Arbeit und wollte uns nun eine keine Freude machen.
So besuchten am Diensttag der erste Vorsitzende Ralf Behrens-Grünhage und sein Stellvertreter Florian Marks die Familie Hadenfeldt und nahmen einen großen, super ausgestatteten Gasgrill im Feuerwehr-Look in Empfang.
Ralf Behrens-Grünhage sagte, dass er eine solche Spende in seinen über 40 Dienstjahren noch nicht gesehen hätte.
Wir, der Kameradschaft der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz e.V., bedanken uns ganz herzlich bei der Familie Hadenfeldt und freuen uns auf die nächsten Grillabende.

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Trelde am vergangenen Freitag den 09.07.2021 im Trelder Gerätehaus. Unter Beachtung der aktuellen Coronauflagen eröffnete Ortsbrandmeiter Christian Matzat die Versammlung pünktlich um 19.30h.

Hendrik Röhse, Bürgermeister der Stadt Buchholz,  Herr Jan Andresen aus der Verwaltung der Stadt Buchholz sowie Ortsbürgermeister Gerhard Martens und der stellvertretende Kreisbrandmeister Jonny Anders konnten als einzige Gäste an der Versammlung teilnehmen.  Alle Beteiligten waren jedoch froh darüber, dass die JHV als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden konnte, gerade aufgrund der anstehenden Wahlen des Ortsbrandmeisters und dessen Stellvertreters. Den Jahresbericht hatten alle Mitglieder bereits im Vorwege erhalten, um die Veranstaltung in der jetzigen Zeit nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Das Jahr 2020 wird vermutlich jedem Feuerwehrmann besonders in Erinnerung bleiben. Neben der kompletten Einstellung des Übungsbetriebes mussten diverse Maßnahmen getroffen werden, um die Aufrechterhaltung des Einsatzbetriebes zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten. Für die Unterstützung in  dieser besonderen Zeit bedankte sich Matzat bei den Kameraden rechtherzlich.

Im Jahr 2020 rückte die Ortsfeuerwehr Trelde zu insgesamt 26 Einsätzen aus.  Neben 6 Bränden und 14 Hilfeleistungen kam es zu 6 Fehlalarmen sowie 6 Mal zur Anforderung des Gerätewagen Gefahrguts. Besonders in Erinnerung bleibt hierbei mit Sicherheit das Feuer einer Müllpresse im Gewerbegebiet Trelder Berg,  eine großangelegte Personensuche in Stelle, das Auslaufen wassergefährdender Flüssigkeiten sowie die absichtlich herbeigeführte Wohnungsexplosion im Veilchenweg in Buchholz.

Die 50 aktiven Mitglieder der Einsatzabteilung absolvierten vor Einstellung des Übungsbetriebes noch diverse Lehrgänge. Insgesamt 6 Kameraden bildeten sich bei Grundausbildung „Truppmann Teil I und II im Stadtgebiet Buchholz fort und  9 Kameraden besuchten Lehrgänge an der feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld sowie der Landesfeuerwehrschule in Celle. Neben den Mitgliedern in der Einsatzabteilung engagieren sich 12 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr sowie 11 Personen in  der Alters- und Ehrenabteilung.

Wahlen:

Gemäß dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz werden Ortsbrandmeister sowie deren Stellvertreter für die Dauer von sechs Jahren gewählt. Ortsbrandmeister Christian Matzat sowie sein Stellvertreter Andreas Lachmann wurden von den Kameraden der Einsatzabteilung einstimmig für eine weitere Amtsperiode in ihren Ämtern bestätigt. Beide bedankten sich anschließend für das entgegengebrachte Vertrauen und wurden von Bürgermeister Röhse, Stadtbrandmeister Emme sowie den weiteren beteiligten Gästen beglückwünscht.

Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Zeugwart Andreas Berger, der Sicherheitsbeauftragte Christian Westphal sowie die Schriftführerin Melanie Fedderke. Auch diese Wahlen fielen alle samt einstimmig aus.

Ehrungen:

Beate Wagner, Andreas Kant und Thomas Matzat wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Neben dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 25 jährige Mitgliedschaft  erhielten alle eine silberne Medaille von der Feuerwehr Trelde sowie ein Präsent der Stadt Buchholz, überreicht von Bürgermeister Röhse.

Auf stolze 40 Jahre haben es die Kameraden Hans-Peter Felsmann sowie Alfred Matzat geschafft. Felsmann ist immer noch Mitglied in der Einsatzabteilung und war dort 27Jahre als Gruppenführer tätig. Matzat ist Mitglied in der Alters-und Ehrenabteilung und engagiert sich auch dort weiterhin für die Kameradschaft.  Beide erhielten das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 40 jährige Mitgliedschaft  und ebenfalls ein Präsent der Stadt Buchholz, überreicht von Bürgermeister Röhse.

Beförderungen:

Zur Hauptfeuerwehrfrau wurde befördert:

  • Lina Kleeblatt

Zum Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau wurden befördert:

  • Tom Westphal
  • Niklas von Sivers
  • Rea Wentzien
  • Max Rosenfeld

In Ihren Grußworten würdigten Bürgermeister Röhse und Martens die Arbeit der Feuerwehr. Stadtbrandmeister Emme überbrachte die Grüße der einzelnen Ortsfeuerwehren und bedanke sich ebenfalls für das Engagement jedes einzelnen.

Um 22:00h wurde die Versammlung geschlossen.

Seit Ende April ist es endlich wieder möglich. Wir dürfen Präsenzdienste an unseren Gerätehäusern durchführen.

Seit dem Ausbruch von Corona vor einem guten Jahr mussten mit Ausnahme des späten Sommers alle Dienste an der Wache abgesagt werden. Nur mit Onlinediensten konnte das Wissen so gut wie möglich erhalten bleiben.
Doch aufgrund immer wieder neuer Bewertungen der Lage ist es uns nun erlaubt, wieder gemeinsam an unseren Fahrzeugen zu üben. Natürlich ist es immer noch nicht wie vor Corona, aber es ist dennoch ein großer Schritt, der uns sehr freut und mit dem wir nun verantwortungsvoll umgehen. Je nach aktueller Lage unterscheiden sich dabei die vorbeugenden Maßnahmen von den selbstverständlichen AHA+L-Regeln, über kleine Gruppen und vorherige Testungen.
Allen fünf Ortswehren der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz steht es nun frei wieder mit den Diensten zu beginnen. Die Ortsfeuerwehr Buchholz hat daraufhin direkt begonnen erste Dienste zu planen und ist als erste Ortsfeuerwehr in Buchholz seit letzter Woche wieder im aktiven Training. “Es ist sehr schön, mal wieder alle Gesichter zu sehen und vor allem sehr wichtig, dass die Kameraden auch endlich wieder die Geräte selbst in die Hand nehmen können.” so Gruppenführer Lars Hartung. Genauso wie er sind auch die anderen Gruppen- und Zugführer voller Eifer dabei, die praktischen Dienste vorzubereiten und sicher abzuhalten.

Am 24.04. fand die diesjährige Generalversammlung der Ortsfeuerwehr Buchholz statt. Dieses Mal jedoch auf eine ganz besondere Art. Die meisten Kamerad*innen waren der Versammlung von zu Hause aus zugeschaltet. Lediglich die Kamerad*innen, die geehrt oder befördert wurden, sowie wenige Gäste waren anwesend. Dafür wurden alle vorab getestet und mussten selbstverständlich eine Maske tragen und Abstand halten.

Der Ortsbrandmeister Ralf Behrens-Grünhage begrüßte zu Beginn die Kamerad*innen der Wehr und der Altersabteilung zu Hause und vor Ort.
Ebenfalls begrüßte er den Kreisbrandmeister Volker Bellmann, den Stadtbrandmeister Andre Emme und den Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse.

Diese überbrachten im Anschluss ihre Grüße und ihren Dank gegenüber der Ortsfeuerwehr Buchholz sowie den Kamerad*innen.

Die Jahresberichte des Ortsbrandmeisters, der Jugendfeuerwehr und der Tauchergruppe wurden dieses Jahr vorab verschickt, sodass die Versammlung zügig vorangehen konnte.

Im nächsten Punkt der Tagesordnung beförderte der Standbrandmeister viele von den anwesenden Kamerad*innen, bevor der Kreisbrandmeister die Ehrung der anderen Kamerad*innen vornahm.

Befördert wurden Thomas Müller (OBM), Guido Ehlers (BM), Matthias Freudenberg (BM), Eiko Hinrichs (HLM), Dustin Dreyer (OLM), Christoph Heitmann (OLM), Björn Reddersen (LM), Mirjam Grothe-Ulrich (FM), Aaron Kämpker (FM), Lasse Köritzer (FM), Niklas Lewandowski (FM), Malte Meyer (FM) und Bennett Sieling (FM).

Zu den Geehrten zählen Björn Albert, Sascha Csoti und Dr. Boris Lamp für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Für 40 Jahre wurden Carsten Brock, Malte Sieling und Andreas Soboth geehrt. Schon 50 Jahre ist der Kamerad Uwe Koch Mitglied in der Feuerwehr und wurde dafür natürlich auch geehrt. Malte Sieling wird mit der Ehrennadel des LFV Niedersachsen in Silber für seine 25-jährige Tätigkeit als Bereitschaftsgruppenführer und als stellvertretender Gruppenführer der Nachwuchsabteilung geehrt.

Anschließend wurden Achim Bartels und Andreas Soboth in die Alters- und Ehrenabteilung überstellt. Nach vielen, sehr aktiven Jahren in der aktiven Wehr dürfen sie es nun ruhiger angehen lassen. Doch an Nachwuchs soll es nicht mangeln. So wurden Meitje Freudenberg, Sharon Grothe-Ulrich, Maximilliam Leppin und Joshua Wauschkuhn von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen.

Zu guter Letzt wurde Bernd Hauke für drei weitere Jahre als Leiter Tauchwesen und Oliver Krohn aus der Ortsfeuerwehr Sprötze als sein Stellvertreter vom Ortsbrandmeister ernannt. Ralf Behrens-Grünhage bedankte sich bei Timo Rosenthal, der nach sechs spannenden Jahren nicht wieder zur Wahl des stellvertretenden Leiter Tauchwesen stand.

Seit gut einem Jahr können wir uns coronabedingt kaum noch an der Wache treffen. Darunter leidet neben der Kameradschaft natürlich auch die praktische Ausbildung.

So standen im vergangenen Jahr Online-Dienste bei den meisten Wehren im Mittelpunkt. Doch Online-Dienste waren in Feuerwehrkreisen noch nicht groß erprobt. So wurden nach und nach unterschiedliche Formen dieser Dienstform erprobt. Neben der klassischen PowerPoint-Präsentation wurden auch mit Live-Streams aus der Wache und selbst aufgezeichnete Lehrvideos versucht, das Wissen der Kameraden möglichst aktuell zu halten.

Letztendlich hat sich ein Mix der verschiedenen Formen etabliert. So kann jeder Ausbilder je nach Thema und zu sich passend den richtigen Präsentationstyp wählen. Doch auch nach einem Jahr ist die Vorbereitung für die Ausbilder immer noch enorm. Gerade das Drehen und Schneiden von Videos ist dabei sehr zeitaufwendig.

Doch die ganze Arbeit lohnt sich. Das zeigt die hohe Dienstbeteiligung bei den inzwischen schon gut 40 Online-Diensten in der Ortsfeuerwehren der Stadt Buchholz.

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Zur Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Buchholz am 05.02.2021 trafen sich die Jugendlichen, ihre Familien, die Betreuer und Vertreter aus dem Kommando der Ortsfeuerwehr in einer digitalen Sitzung.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Jugendwartin Lana Rosenthal folgte ihr Bericht über das vergangene Jahr.

Dieses Jahr war kurzgesagt anders, verrückt und manchmal auch etwas langweilig. Die alljährlich geplante Harzfahrt fiel wie auch schon die letzten Jahre aufgrund von Schneemangel leider wieder aus. Stattdessen trafen sich alle Jugendfeuerwehren der Stadt zum Bowling. Anfang März begannen dann die Vorbereitungen auf die Wettkampfsaison. In der Halle wurden Knoten gelegt und gestochen und auf dem Hof der dreiteilige Löschangriff aufgebaut.
Dann kam Corona und um den Kontakt nicht abreißen zu lassen wurden, erst noch unregelmäßig, Onlinedienste angeboten, die sich von lockeren Gesprächsrunden zu feuerwehrtechnischen Diensten entwickelten. Zuletzt standen den Jugendlichen sogar die Dienste der Aktiven offen.
In den Sommerferien fiel dann erwartungsgemäß das Zeltlager aus. Eine ganz neue Erfahrung für viele Jugendliche, aber auch deren Betreuer, so Lana. Immerhin fand ein Teamtraining für alle Jugendfeuerwehrwarte der Stadt in den Sommerferien statt.
Nach den Sommerferien konnte der normale Dienstplan wieder aufgenommen werden und im Herbst wurde die JF um fünf Jugendliche vergrößert. Auch der allseits beliebte Dienst mit der Tauchergruppe fand statt. Jedoch nicht wie all die anderen Jahre im Schwimmbad. Dieses Mal musste der Fußboden der Fahrzeughalle als Wasser dienen. Auf Rollbretter liegend wurden so unter anderem den Jugendlichen eine Suchtechnik beim Tauchen näher gebracht.
Dann schlug Corona wieder zu und es folgten Onlinedienste und eine Onlineweihnachtsfeier.
Lana bedankte sich bei den Jugendlichen, dass sie am Ball geblieben sind und bei den Betreuern für die neue Flexibilität und den Willen, das Beste aus der Situation zu machen.

Nach den Grußworten vom Ortsbrandmeister Ralf Behrens-Grünhage und dem Stadtjugendwart Christoph Meyer hätten die Jugendlichen einige Wahlen vor sich gehabt. Diese wurden jedoch auf den ersten normalen Präsenzdienst verschoben. Dort werden dann zwei Gruppenführer, zwei Fahnenträger, ein Schriftführer und ein Kassierer gewählt.

Lana gab noch einen kurzen Ausblick auf das kommende Jahr mit besonderem Blick auf das Stadtzeltlager im Sommer in Dänemark, soweit Corona dies denn zulassen wird. Ansonsten werden vorerst die Onlinedienste fortgeführt, bis der normale Dienste an der Wache wieder möglich sind.

Vier der Jugendlichen hatten nun ihr Ende in der Jugendfeuerwehr erreicht und traten in die aktive Wehr über. Coronabedingt folgten ihnen keine Neuaufnahmen, sodass die JF Buchholz jetzt 22 Jugendliche zählt.

Zuletzt musste Lana sich noch von zwei alteingesessenen Betreuern verabschieden. Micheál Hinz verlässt nach ganzen 12 Jahren das Betreuerteam aus beruflichen Gründen. Hannes Wolff war sechs Jahre im Betreuerteam und nimmt sich jetzt mehr Zeit für seine Familie. Er bleibt aber der JF als stellvertretender Stadtjugendwart weiterhin erhalten.

Die Corona-Pandemie hat auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Buchholz im letzten Jahr stark eingeschränkt. Der Übungs- und Ausbildungsbetrieb musste zum Schutz der Kameraden*innen heruntergefahren werden. Die 283 Feuerwehrfrauen (30) und Feuerwehrmänner (253) haben sich und andere so vor einer Corona-Infektion geschützt, die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr zum Wohle der Buchholzer Bürger konnte so erfolgreich aufrecht erhalten werden.

Die fünf Jugendfeuerwehren der Stadt Buchholz haben zurzeit 83 Mitglieder (27 Mädchen und 56 Jungen).

In der Alters- und Ehrenabteilung sind 66 Kameraden tätig.

In allen Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Buchholz sind somit 441 Mitglieder tätig.

Die erste Kinderfeuerwehr der Stadt Buchholz

Ganz besondere Freude hat hervorgerufen, dass in Sprötze die erste Kinderfeuerwehr in der Stadt Buchholz gegründet wurde. Die zwei Mädchen und sieben Jungen werden von Kinderfeuerwehrwartin Dorothee Kröger und ihrem Betreuer- Team spielerisch an die Jugendfeuerwehr herangeführt. Leider trägt bis heute die Corona-Pandemie dazu bei, dass trotz erfolgreicher Gründung noch keine Dienste durchgeführt werden konnten.

Gemeinsam stark: Erstmals gemeinsame Truppmannausbildung mit Jesteburg

Die Grundausbildung der Feuerwehrleute, die Truppmannausbildung, ist dieses Jahr das erste Mal gemeinsam mit der Feuerwehr der Samtgemeinde Jesteburg durchgeführt worden. 28 Anwärter*innen sind gemeinsam in Buchholz ausgebildet und am 12.09. in Jesteburg feierlich vom Kreisbrandmeister Volker Bellmann verpflichtet worden.

Zahlreiche Einsätze forderten die Feuerwehr

Statistisch gesehen sind die fünf Ortsfeuerwehren der Stadt Buchholz im Jahr 2020 zu 1,1 Einsätzen pro Tag ausgerückt. Das entspricht 414 Einsätzen.

Hierbei kam es zu 119 Brandeinsätzen. In Erinnerung blieben insbesondere aufwändige Löscheinsätze wie z.B. am 13. August: in der Märchensiedlung in Buchholz brannten ein Carport sowie das angrenzende Haus.

Am 15. August führten Schweißarbeiten und damit einhergehender Funkenflug zu einem Kellerbrand in Dibbersen.

Am 11. November kam es zu einer Explosion in einer Wohnung im Veilchenweg und einem anschließenden Wohnungsbrand, wodurch mehrere Wohnungen des Gebäudes unbewohnbar wurden. Eine Person kam hierbei ums Leben.

Durch den aufwändigsten Einsatz des Jahres wurden am 21. November über 100 Atemschutzgeräte benötigt. Die Kreiseinheiten der FTZ unterstützen hierbei sowohl mit Personal, als auch mit Gerätschaften. Zahlreiche Einsatzkräfte aus vier der fünf Ortsfeuerwehren sowie der Freiwilligen Feuerwehren Bendestorf und Handeloh kämpften an diesem Tag sechs Stunden lang mit den Flammen. In einer Doppelgarage war an diesem Tag ein Feuer ausgebrochen und drohte, auf zwei Wohngebäude überzugreifen. Während eines der Häuser nicht mehr zu retten war, konnten die Flammen kurz vor dem zweiten Haus gelöscht werden.

75 Fehlalarme führten zur Alarmierung der Feuerwehr. Zum größten Teil lösten hierbei Brandmeldeanlagen in Betrieben in den Buchholzer Gewerbegebiet fehlerhaft aus.

219 Hilfeleistungseinsätze wurden abgearbeitet. Alleine das Sturmtief Sabine am 9. Februar sorgte für 40 Einsätze. Bäume stürzten auf Häuser und Straßen und mussten beseitigt werden. Am 26. Juli sorgte starkes Unwetter für zahlreiche Überschwemmungen. 16 Einsatzstellen innerhalb weniger Stunden abgearbeitet.

Am 26. Mai versank ein Pferd am Seppenser Mühlenweg im Schlamm eines Baches und musste von den Einsatzkräften befreit werden.

Am 01. Juli musste bei einem schweren Verkehrsunfall in den Lohbergen Hilfe geleistet werden. 

Am 04. Juli kam es zudem zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Hamburger Straße/Nordring. An der Unfallstelle war ein Motorrad mit einem Auto zusammengeprallt, wobei der Motorradfahrer und sein Beifahrer verletzt wurden.

Leider wird das Tannenbaum schreddern 2021 wegen der aktuellen Coronalage nicht stattfinden können.

Wir würden uns aber sehr freuen, wenn wir Sie gesund und munter mit Ihrem Tannenbaum im Jahr 2022 wiedersehen!

Bis dahin alles Gute,

Ihre Jugendfeuerwehr Sprötze

Neuer Anhänger mit dem Spender Steffen Lücking, stell. Ortsbrandmeister Bastian Schramm und Ortsbrandmeister Thomas Meschkat

Am Mittwoch, den 18. November 2020 hat Ortsfeuerwehr Sprötze einen neuen drei Meter langen Doppelachseranhänger von Steffen Lücking offiziell übergeben bekommen.

Bei der Übergabe waren unser Spender des Anhängers, Steffen Lücking, sowie Ortsbrandmeister Thomas Meschkat und der stellvertretende Ortsbrandmeister Bastian Schramm vor Ort.

Thomas Meschkat und Bastian Schramm bedankten sich herzlich im Namen der gesamten Ortsfeuerwehr Sprötze. Diese besondere Form der Unterstützung unserer ehrenamtlichen Tätigkeit  eröffnet viele neue Möglichkeiten.

Der neue Anhänger wird in Zukunft eine tragende Rolle bei der Jugendarbeit erhalten. Ob es um den Transport von Zeltmaterialien, Ausrüstungsgegenständen oder sonstigen großen, sperrigen Objekten geht, wird der Anhänger eine spürbare Erleichterung bringen.

Auch die Einsatzabteilung der Feuerwehr wird von dem Anhänger profitieren. Er dient sowohl zum Rücktransport von gebrauchten und verschmutzten Einsatzmaterialien bei Einsätzen, als auch zu Ausbildungszwecken bei Übungsdiensten.

Ein separater Bereich für den Anhänger wurde bereits in der Planung des neuen Feuerwehrhauses der Ortsfeuerwehr Sprötze berücksichtigt.