Das Neue Jahr begann für die Kameraden der Feuerwehren Buchholz und Dibbersen direkt mit einer Einsatzlage, die die freiwilligen Helfer in den frühen Morgenstunden des 1. Januars um 02.44 Uhr aus den Betten riss.
Gerade als die Feuerwerke nachließen, erfolgte die Alarmierung mit dem Alarmstichwort „F3 Garagenbrand“. Schon kurz nach dem „Brandmeister vom Dienst“ erreichten die ersten Helfer aus Dibbersen die Einsatzstelle im Meilsener Birkenweg.
Hier war aus noch ungeklärter Ursache eine Garage mit den zwei darin geparkten Fahrzeugen in Brand geraten. Nur durch das sehr schnelle Handeln der eingesetzten Kräfte, die die Flammen unter außenluftunabhängiger Atemversorgung schnell nieder schlugen konnte eine Brandausdehnung auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden.
Da gerade ein PKW Brand aufgrund der Vielzahl der brennenden Stoffe eine besondere Gefahr auch für die helfenden Kräfte ist, wird so etwas mit zwei dicht nebeneinander geparkten Fahrzeugen in einem Carport zu einem besonders anspruchsvollen Löscheinsatz. Aufgrund der massiven Hitzeeinwirkung waren am angrenzenden Wohngebäude bereits die ersten Rollläden geschmolzen. Durch den schnellen und entschlossenen gemeinsamen Löscheinsatz der Wehren konnte aber Schlimmeres verhindert werden. Nach gut 2 Stunden Einsatzzeit konnten die Feuerwehrleute wieder abrücken und sicher zu ihren Lieben zurückkehren.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an die Anwohner, die die Einsatzkräfte freundlicherweise mit Kaffee versorgten. Insbesondere in der Silvesternacht freuen wir uns über dieses Verhalten, wo anderswo Einsatzkräfte mit Raketen und Böllern beschossen werden.

Am 04.12. um 16:31 Uhr wurde die Feuerwehren Sprötze und Trelde mit dem Einsatzstichwort „Feuer 2 mit unklarem Rauch“ alarmiert.
Beide Ortsfeuerwehren rückten umgehend zur Einsatzstelle aus.

Vor Ort stellte sich nach einer kurzen Erkundung heraus, dass kein Brand vorlag.
Ein Wasserkocher hatte die gemeldete Rauchentwicklung verursacht. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, sodass alle Einsatzkräfte zeitnah wieder einrücken konnten.

In der Nacht zu Dienstag wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz gegen 3:30 Uhr zu einem Brand am Vereinsheim am Holzweg alarmiert. Beim Eintreffen stand ein großer Teil des Gebäudes bereits im Vollbrand, der Brand war schon aus der Ferne erkennbar.

Gemeinsam mit den Ortswehren Trelde und Sprötze nahmen die Einsatzkräfte umgehend die Brandbekämpfung auf. Atemschutzgeräteträger (PA) kamen dabei zum Einsatz. Trotz des schnellen und intensiven Eingreifens konnte das in Holzbauweise errichtete Gebäude nicht vor den Flammen bewahrt werden – große Teile wurden zerstört.

Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Unter der Führung des Vereins One Earth-One Ocean e.V. (OEOO) ist die Tauchergruppe an den kleinen Belt in Dänemark gereist, um dort alte Fischernetze zu suchen und vom Grund der Ostsee zu bergen.
Die OEOO ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Müll und nun auch alte Fischernetze aus den Meeren dieser Erde zu entfernen. Dazu steht dem Verein der Katamaran „Seekuh“ als Arbeitsplattform zur Verfügung. Die „Seekuh“ stellte sich als ideale Basis für ca. 10 Taucher und dem Bordpersonal heraus. Ausgerüstet mit einer Winde ist es problemlos möglich Gegenstände wie z.B. Netze an Deck zu hieven. Die Taucher konnten einfach über eine Leiter an Deck gelangen.
Die SDA ist ein Zusammenschluss von Tauchern aus Kiel die es sich zur Aufgabe gemacht haben, weltweit Geisternetze zu finden und zu Bergen. Seit 2019 arbeiten sie in Kooperation mit der OEOO.
Die Buchholzer Feuerwehrtaucher nutzen die Woche zur Ausbildung in Bergen und Heben von Gegenständen. Da hier eine hohe Dichte an unterschiedlichsten Gegenständen vorliegt, ist es eine ideale Ausbildungseinheit, um die Handhabung mit Hebemitteln zu üben. Nebenbei leisten sie dabei einen Beitrag zum Umweltschutz. Ein Erfahrungsaustausch zwischen Feuerwehrtauchern und anderen Tauchern, z.B. der SDA, ist für alle Beteiligten eine gute Sache.
Für die suche standen der OEOO Koordinaten u.a. aus Luftaufnahmen zur Verfügung. Nach Überprüfung der Positionen durch Taucher wurde der Fund bewertet. Um mehrere Positionen parallel zu überprüfen wurden Taucher mit unseren privaten Schlauchbooten zu den Positionen gefahren. Dadurch konnten schneller viele Punkte überprüft werden. Die Netze wurden in Tiefen von 30 m bis 2 m gesucht, gefunden und gehoben. Dazu gehört auch eine umfassende Tauchgangplanung. Die Netze wurden mit Hebekissen angehoben und bei Bedarf mit Händen weiter aus dem Meeresboden gegraben. Abschließend wurden sie mit der Winde der Seekuh an die Oberfläche gebracht. Zum Einsatz sind alle auf unserem Einsatzfahrzeug zur Verfügung stehenden Hebezeuge und Tauchgeräte gekommen. Tauchgänge von bis zu 65 Minuten in den geringen Tiefen waren die Regel.
In Summe haben die Feuerwehrtaucher insgesamt 78 Tauchgänge verschiedener Schwierigkeitsgrade absolviert. Dabei waren sie knapp 50 Stunden unter Wasser. Es wurden ca. 20 Netze verschiedener Größe mit einem Volumen von ca. 1m³ an die Oberfläche gebracht. Diese Netze stellen nun keine Gefahr für die Fische dar, und können auch kein Mikroplastik mehr absondern.
Das Ganze war eine großartige Teamleistung der OEOO, SDA und unserer Feuerwehrtaucher.
Am Sonntag sind wir dann, voll mit Eindrücken der Woche wieder unseren Standort angefahren und haben uns wieder einsatzbereit gemeldet.

Text und Fotos: Andreas Pohle

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Um 09.34 Uhr erfolgte die Alarmierung der Wehren Buchholz, Dibbersen und Sprötze zu einem brennenden Heizungskeller.
Eine solche Alarmierung drückt in wenigen Worten das Gefahrenpotential aus, dass mit so einem Brand einhergehen kann. So ist es nicht verwunderlich, dass auch zu dieser Zeit selbstverständlich zahlreiche freiwillige Helfer ihre Fahrzeuge besetzten, um hier vor Ort helfen zu können.
Schnell begann das ersteintreffende Löschfahrzeug aus Dibbersen mit dem Innenangriff unter außenluftunabhängiger Atemluft, um den Brand zu löschen. Gemeinsam mit den nachrückenden Kräften konnte die Situation zum Glück zügig unter Kontrolle gebracht werden und ein Ausdehnen des Brandes auf andere Gebäudeteile verhindert werden.
Wie leidenschaftlich und engagiert die Helfer dabei zu Werke gehen, zeigt vor allem einer der Kameraden aus Dibbersen, der von seinem Geburtstagsfrühstück zum 22. Geburtstag aufsprang, um direkt als AGTler den ersten Löschangriff vorzunehmen.

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Holm. In der Nacht des 16. Juli wurde die Bereitschaftsgruppe 1 der Ortswehr Holm um 02:02 Uhr zu einer Hilfeleistung in den Niedersachsenweg in Holm-Seppensen alarmiert. Eine Person war in ihrer Wohnung gestürzt und konnte die Wohnungstür aus eigener Kraft nicht mehr öffnen.

Die eintreffenden Einsatzkräfte verschafften sich rasch Zugang zur Wohnung, indem sie die Tür fachgerecht öffneten. So konnte dem ebenfalls alarmierten Rettungsdienst zügig Zutritt zur verunfallten Person ermöglicht werden.

Der Einsatz war gegen 03:30 Uhr beendet.

Am Sonntagnachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Trelde zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Auf der B75 war es aufgrund stockenden Verkehrs zu einem Auffahrunfall mit insgesamt 3 beteiligten PKW gekommen, bei dem eine 19 jährige Fahrerin verletzt wurde und rettungsdienstliche Betreuung benötige. Für die Feuerwehr galt es die Einsatzstelle abzusichern, auslaufenden Betriebsstoffe aufzufangen, die Fahrzeugbatterie abzuklemmen sowie den Brandschutz sicherzustellen.

Am Sonntagmorgen um 04:50h wurde die Ortsfeuerwehr Trelde zu einem PKW Brand auf den Schützenplatz Trelde alarmiert. Bei Eintreffen stand der PKW bereits im Vollbrand. Obwohl wir auf unserem HLF 2400l Wasser im Tank mitführen, musste eine Wasserversorgung aus dem Ort aufgebaut werden, um das Fahrzeug komplett zu löschen. Auch in diesem Fall wurde Schaummittel eingesetzt, welches ebenfalls über einen Tank im Fahrzeug vorhanden ist und dem Löschwasser zugemischt werden kann.

Der 02.07. dieses Jahres war nicht nur der bisher heißeste Tag im Jahr, sondern auch der bisher einsatzreichste Tage für die Ortsfeuerwehr Trelde.

Die erste Alarmierung erfolgte um 10:51h. In Sprötze war ein Reifen eines Pferdeanhängers in Brand geraten. Beim Eintreffen war dieser durch aufmerksame Anwohner bereits größtenteils abgelöscht, so dass glücklicherweise nur noch Nachlöscharbeiten anfielen.

Um 18:05h erfolgte die nächste Alarmierung mit dem Stichwort „brennt PKW“. Auf dem Trelder Berg war ein Transporter in Brand geraten. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Motorraum samt Kabine bereits im Vollbrand. Bei Temperaturen um 35Grad und anhaltender Trockenheit hatte das Feuer sich bereits auf die angrenzende Böschung ausgebreitet. Durch den schnellen Einsatz und unter Zunahme von Schaummittel, konnte der Brand jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden.

 

Weiter ging es um 21:08h mit einer Alarmierung „Baum auf Straße“ in den Heuweg nach Trelde. Der Baum wurde mit Hilfe von Kettensägen zerlegt und die Straße schnell wieder passierbar gemacht. Gegen 22:00h konnte sich die Ortsfeuerwehr Trelde wieder „einsatzbereit am Stützpunkt“ melden.

 

Am Montag, den 14. April 2025 erfolgte um 00:16 Uhr die Alarmierung der Ortswehren aus Buchholz und Dibbersen zu einem brennenden Café in Buchholz. Schon beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde klar, dass dieser Einsatz so schnell keine Rückkehr in den verdienten Schlaf zulassen würde. Das Erdgeschoss des Hauses stand bereits im Vollbrand. Aufgrund der zunächst unklaren Lage waren die Helfer nicht sicher, ob auch noch Personen im Gebäude waren. Zum Glück konnte das aber schnell verneint werden, sodass die berwis mit außenluftunabhängigem Atemschutz ausgestatteten KameradInnen schnell mit dem Löschangriff beginnen konnten.

Wegen des großen Brandes wurden auch die Wehren aus Trelde und Sprötze nach alarmiert und auch eine weitere Drehleiter musste aus Tostedt angefordert werden. Insgesamt waren bis zu 15 Trupps gleichzeitig im Einsatz. Dabei gingen viele der Atemschutzträger nicht nur einmal gegen die Flammen vor, sondern (nach entsprechender Pause) ein weiteres Mal, um der Flammen Herr zu werden.

Insgesamt waren 92 ehrenamtliche Helfer im Einsatz und konnten glücklicherweise ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindern. Erst gegen 6 Uhr morgens war für viele der Helfer eine Rückkehr nach Hause möglich.