Am 23. Mai 2022 wurden die Kameraden der Ortswehr Dibbersen alarmiert, um die Kameraden der FF Hittfeld auf der Bundesautobahn 1 zu unterstützen. Hier war ein LKW zwischen Hittfeld und Dibbersen in Vollbrand geraten und musste nun abgelöscht werden. Da die eingesetzten Wehren aufgrund des großen Feuers inzwischen kein Wasser mehr in den Tanks hatten, wurden die Kameraden aus Dibbersen angefordert, um mehr Wasser zu bringen. Nach kurzer Anfahrt wurde das mitgeführte Wasser in das Löschfahrzeug der FF Hittfeld eingespeist und die Löscharbeiten konnten fortgesetzt und schließlich beendet werden. Die ebenfalls mit herangeführten Atemschutzträger wurden nicht benötigt.

Am 22.05.2022 erfolgte um 21.19 Uhr die Alarmierung der Kameraden der Ortswehr Dibbersen zu einer unklaren Rauchentwicklung im Wald bei Dangersen. Schon beim Eintreffen der Kräfte war eine deutliche Rauchentwicklung über dem Wald und dann kurze Zeit später ein deutliches Flammenbild im Wald erkennbar. Schnell wurde deutlich, dass hier ein Trecker in Brand geraten war und nun im Vollbrand stand. Durch das sehr schnelle und professionelle Vorgehen der Kameraden konnten die Flammen bekämpft und ein Ausbreiten der Flammen in der Vegetation verhindert werden. Auch das Wetter half hier mit. Glücklicherweise hatte es vorher ausreichend geregnet, sodass eine Ausbreitung der Flammen erschwert wurde. Ein solcher Brand in einer trockenen Phase hätte katastrophale Auswirkungen gehabt.
Nach dem Ablöschen des Brandes konnte die Polizei mit der Sicherung möglicher Spuren beginnen. Um eine weitere Umweltkatastrophe zu verhindern, wurden die im Tank verbliebenen Dieselreste abgepumpt und gesichert. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die Kameraden beendet.

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Am 15.05. gegen 20:00 Uhr wurden unsere Ortsfeuerwehren Sprötze und Buchholz zu einem Einsatz mit dem Stichwort ‘Person unter Zug’ an den Bahnhof in Sprötze alarmiert.

Tatsächlich wurde kurz zuvor ein Mann beim Überqueren der Gleise von einem Zug erfasst und dabei schwer am Bein verletzt. Passanten konnten den Mann noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus dem Gleisbett auf den Bahnsteig bringen.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr übernahmen in der Folge bis zum Eintreffen des Notarztes die Erstversorgung des Mannes.
Aufgrund der Schwere der Verletzung wurde der Mann mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Der Einsatz konnte rund eine Stunde später beendet werden. Für die Dauer des Einsatzes war die Bahnstrecke voll gesperrt.

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Am Montagmorgen alarmierte die Leitstelle unsere Ortsfeuerwehr Buchholz in Richtung Bahnhof zu einem brennenden Güterwaggon.
Vor Ort wurde ein abgestellter Güterzug zwischen Wiesenstraße und Soltauer Straße festgestellt. Jedoch war niemand in der Lok und auch kein brennender Waggon war zu erkennen.
Die in der Zwischenzeit ebenfalls eingetroffene Werksfeuerwehr und der Notfallmanager der Bahn hatten dann den richtigen Zug weiter östlich der Soltauer Straße ausfindig gemacht.
Unsere Fahrzeuge fuhren daraufhin über die Lüneburger Straße und den Birkenweg die Einsatzstelle an. Ein richtiges Eingreifen unsererseits war jedoch nicht mehr von Nöten. Mittels unserer Wärmebildkamera überprüften die Kameraden aus Maschen einen Waggon, dessen Bremsen wohl festgelaufen waren.
Nach etwa einer Stunde war der Einsatz dann auch wieder beendet.

Am Dienstag, dem 03.05.2022, erfolgte um 14.03 Uhr die Alarmierung der Kameraden der Ortswehr Dibbersen zu einem Einsatz auf der Bundesautobahn 1 in Richtung Hamburg. Ein PKW schien aufgrund der dichten Verkehrssituation auf einen LKW aufgefahren zu sein. Dabei war der Aufprall derartig stark, dass der PKW sich deutlich unter das Heck des Sattelauflegers der Zugmaschine geschoben hatte.
Die Fahrerin des PKW war dadurch derartig stark in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, dass sie nur mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden konnte. Die Kameraden brachten daher Schere und Spreizer in Stellung und konnten die Fahrerin schnell befreien. Anschließend wurde sie an den Rettungsdienst übergeben, welcher sie dann umgehend in das Krankenhaus zur weiteren Behandlung bringen konnte.
Die Autobahn war für die Zeit des Einsatzes in Richtung Hamburg gesperrt, konnte aber schnell wieder freigegeben werden. Nach rund 45 Minuten war der Einsatz für die Kameraden beendet.
Aufgrund der aktuell insgesamt angespannten Verkehrssituation bittet die Freiwillige Feuerwehr alle Autofahrer um eine besondere Aufmerksamkeit in dieser durch zahlreiche Baustellen geprägten Zeit.

Holm. Die Einsatzkräfte der Ortswehren Holm und Buchholz wurden am Sonntagabend, dem 01. Mai 2022 um 20:24 Uhr zu einem Schornsteinbrand in den Weg zu Mühle in Holm-Seppensen alarmiert. Die Bewohner eines Einfamilienhauses bemerkten einen Schornsteinbrand und hatten die Feuerwehr alarmiert. Aufgrund der Einsatzlage und der örtlichen Gegebenheiten rückte vorsorglich auch das Drehleiterfahrzeug der Ortswehr Buchholz mit aus, kam jedoch nicht zum Einsatz. Nach Eintreffen und Erkunden der Einsatzstelle sowie Bereitstellung einer  Wasserversorgung ging ein Angriffstrupp mit Kehrwerkzeug über ein Dachfenster zum Schornsteinkopf vor. Das Kehrwerkzeug löste die Rückstände  im Schornsteinrohr, die sich entzündet hatten und zu einem Funkenflug aus dem Schornstein geführt hatten. Abschließend wurde der gesamte Schornsteinbereich mittels Wärmebildkamera auf mögliche Hitzenester abgesucht. Hier konnte jedoch keine weitere Gefahr erkannt werden, so dass die Einsatzstelle um 21:15 Uhr an den Bewohner übergeben werden konnte.

Am Mittwoch gegen 17:30 alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem piependen Rauchwarnmelder.
In der Straße “Am Felde” eingetroffen, konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Weder Brandgeruch, noch Rauch waren zu sehen. Auch eine Überprüfung der Wohnung durch die Fenster ergab keine Feststellung.
Somit konnten alle Kameraden schon nach kürzester Zeit wieder die Heimreise antreten.

Ein Containerbrand im Gewerbegebiet Trelder Berg sowie ein Feuer eines Geräteschuppens in der Trelder Dorfstraße haben die Ortsfeuerwehren Trelde, Sprötze und Buchholz in dieser Woche beschäftigt.

Auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes war am Montag, dem 14.03. ein Container mit Abfall in Brand geraten. Vor Ort wurde der Container mit Hilfe eines Baggers Stück für Stück entleert und der brennende Abfall von 2 Trupps unter Atemschutz abgelöscht.

Zu einem Feuer in die Trelder Dorfstraße wurden am Donnerstag die Ortsfeuerwehren Trelde und Sprötze alarmiert. Aufgrund der unklaren Lage und der sichtbaren Rauchsäule wurde bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte am Gerätehaus die Alarmstufe erhöht und  daraufhin die Ortsfeuerwehr Buchholz zusätzlich alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Geräteschuppen neben einem Wohnhaus in Brand geraten war. Das Feuer konnte rasch von einem Trupp unter Atemschutz abgelöscht werden. Die Kräfte aus Buchholz konnten den Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen. Nach gut einer Stunde war dieser Einsatz beendet.

Am Diensttag Vormittag alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehr Buchholz zu brennendem Unrat. Vor Ort am Bahnhof brannten einige Blätter in einer Weiche.
Mittels Schnellangriff wurde diese aus sicherem Abstand kurzerhand über einen Zaun hinweg abgelöscht. Das Gleis war zu diesem Zeitpunkt bereits von der Bahn gesperrt und abgeschaltet.
Direkt im Anschluss übernahm ein Techniker der Deutschen Bahn das Gleis, sodass unsere Kameraden schnell wieder nach Hause konnten.

Am 03. März um 14:04 Uhr wurden unsere Ortsfeuerwehren Buchholz und Holm zu einem vermeintlichen Küchenbrand in den Gerstenkamp in Seppensen alarmiert. Im Verlauf des Einsatzes wurde unsere Ortsfeuerwehr Sprötze zur Unterstützung hinzugezogen.

Bereits auf Anfahrt war ein dichter Brandrauch zu erkennen.

Bei Ankunft stand ein Wohnbereich im 2. OG eines Mehrfamilienhauses bereits in Vollbrand. Die Anwohner hatten zu diesem Zeitpunkt das Gebäude bereits eigenständig verlassen.

Die Löscharbeiten wurden vorerst durch Gaskartuschen in dem betroffenen Bereich erschwert. Da diese unter der Hitze zerbarsten, musste der erste vorgehende Trupp unter besonderer Vorsicht arbeiten und konnte sich erst nach ausreichender Abkühlung des Raumes weiter in das Zimmer vorarbeiten. 

Mittels Wärmebildkamera wurde hier nach Glutnestern gesucht, welche erfolgreich ausgemacht und gelöscht werden konnten. Zum Teil musste die Verkleidung abgenommen werden, da das Feuer stellenweise bis in die Dämmung und die Unterkonstruktion eingedrungen war.

Sicherheitshalber wurden mithilfe der Drehleiter Teile des Daches abgenommen, um auch hier nach weiteren Glutnestern zu suchen.

Die benachbarten Wohneinheiten wurden zwischenzeitig aus Sicherheitsgründen durch die Polizei evakuiert.

Eine Katze konnte während des Einsatzes gerettet werden.

Die Einsatzstelle konnte gegen 16:00 Uhr wieder verlassen werden.