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Am Sonntagmorgen, dem 05. September wurden die Einsatzkräfte unserer Ortsfeuerwehren Buchholz und Sprötze zu einem Verkehrsunfall auf der B3, Ecke Trelder Dorfstraße alarmiert.

Aus ungeklärter Ursache kam ein PKW von der Straße ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Der 89-jährige Fahrer des PKW war bei Ankunft der Einsatzkräfte nicht mehr bei Bewusstsein.

Rasch konnte dieser aus seinem PKW befreit und mit einer Reanimation begonnen werden.

Der ebenfalls herbeigerufene Rettungsdienst und Notarzt unterstützten in der Folge bei der Reanimation, welche jedoch nach einiger Zeit erfolglos abgebrochen werden musste. Der Fahrer verstarb noch an der Einsatzstelle.

Der Einsatzort konnte nach rund einer Stunde von den Kräften der Feuerwehr wieder verlassen werden.

Am späten Abend des 05. August wurde unsere Ortsfeuerwehr Holm zu einer Personensuche in den Tostedter Weg nach Holm-Seppensen gerufen. Eine 73-jährige Frau wurde gegen 18:00 Uhr durch einen Angehörigen als vermisst gemeldet.

Die herbeigerufene Polizei hatte bereits dafür Sorge getragen, dass die Kräfte des Bundesverband Rettungshunde aus Hamburg mit zur Suche alarmiert wurden.

Am Einsatzort angekommen, wurde gemeinsam mit den Kräften der Polizei und des BRH das weitere Vorgehen besprochen. Zeitgleich begannen die Hundeführer, die Umgebung rund um das Wohnhaus der Vermissten abzusuchen.

Schnell wurde klar, dass weitere Einsatzkräfte vonnöten sein werden, woraufhin unsere Ortsfeuerwehren Buchholz und Sprötze sowie die Feuerwehren Lüllau und Schierhorn nachalarmiert wurden. Zusätzlich wurde die Rettungshundestaffel der Johanniter alarmiert, um bei der Suche zu unterstützen. Ebenso wurde der Rettungsdienst hinzugezogen.

Der weitere Einsatz wurde durch den Einsatzleiter Lars-Malte Rath in enger Abstimmung mit dem Einsatzleitwagen Buchholz koordiniert. Schlussendlich wurde sich dazu entschieden, die Suche in einem kleineren Waldstück zwischen den Straßen ‚Tostedter Weg‘ und
‚Am Hornfeld‘ zu beginnen und diese von dort aus auf umliegende Gebiete auszuweiten.

Diese Entscheidung erwies sich als ein Glückstreffer: Die vermisste Frau konnte am Ende des Waldstücks rund 40 Meter vom Weg entfernt aufgefunden werden und war ansprechbar. Leicht unterkühlt wurde diese schließlich dem Rettungsdienst übergeben und der Einsatz konnte gegen 23:15 Uhr erfolgreich beendet werden.

Insgesamt befanden sich rund 100 Einsatzkräfte im Einsatz. Davon 63 Kräfte der Feuerwehr, 8 der Polizei sowie 23 Kräfte der beiden Rettungshundestaffeln.

Am Diensttag Vormittag wurde unsere Ortsfeuerwehr Buchholz zu einer technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall auf die K13 in Richtung Vaensen alarmiert. Vor Ort lag ein Trecker samt Anhänger neben der Straße auf der Seite.
Unsere Kameradinnen und Kameraden fingen auslaufenden Betriebsstoffe auf, klemmten die Batterie ab und sicherten den Anhänger, der nicht spannungsfrei auf dem Boden lag. Mit unserer Unterstützung übernahm der Eigentümer des Treckers die Bergung mit einem Holzrücker selbst.
Die Fahrerin wurde an den Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus gefahren. Für die Dauer des Einsatzes war die K13 zwischen Buchholz und Vaensen komplett gesperrt.

Am gestrigen Sonntag, den 11. Juli. gegen 18:10 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der K45 zwischen Sprötze und Kakenstorf.

Nach aktuellem Kenntnisstand kam ein Autofahrer mit seinem Audi in einer Kurve von der Fahrspur ab und geriet so in den Gegenverkehr. Auf dieser Höhe befand sich ein Rettungswagen (RTW) auf dem Weg zu einem Einsatz. Trotz des Versuches der Fahrerin des RTW, dem entgegenkommenden Fahrzeug auszuweichen, kollidierten beide Fahrzeuge nahezu frontal miteinander.

Sowohl der Fahrer des Audis, als auch die Fahrerin des RTW wurden bei dem Aufprall schwer verletzt und in den Fahrzeugen eingeklemmt. Die Beifahrerin des RTW konnte sich eigenständig befreien und begann damit, Erste Hilfe zu leisten.

Aus Buchholz wurde die Ortsfeuerwehr Sprötze, sowie die Ortsfeuerwehr Buchholz alarmiert. Aus der Gemeinde Neu Wulmstorf rückte die Feuerwehr Rade mit einem zusätzlichen Rüstwagen aus.

Die zuerst eintreffende Ortsfeuerwehr Sprötze begann sofort damit, sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen und die Rettung der verletzten Personen einzuleiten.

Die Einsatzleitung übernahm nach kurzer Zeit unser Stadtbrandmeister André Emme.

Alsbald kümmerte sich die Sprötzer Besatzung um die Rettung des Audifahrers, während die Ortsfeuerwehr Buchholz gemeinsam mit der Einsatzkräften aus Rade die Fahrerin des RTW rettete.

Hierzu mussten in beiden Fällen mittels hydraulischem Rettungsgerät Zugänge geschaffen werden – eine Maßnahme welche in solchen Fällen oftmals notwendig ist. Zeitgleich mussten die Fahrer von den hinzugezogenen Notärzten aufwändig medizinisch betreut werden. Durch die notwendige Abwägung zwischen Tempo und Sorgfalt ist eine Absprache mit dem medizinischen Personal vor Ort unabdingbar. 

Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe wurde zusätzlich der Bereich um die Einsatzstelle großzügig mit Bindemitteln abgestreut und der Brandschutz sichergestellt. Insgesamt resultieren aus solchen Einsatzlagen neben der offensichtlichen Rettung der verunfallten Personen zahlreiche kleinere Aufgaben, welche von den Einsatzkräften übernommen werden müssen.

Nach rund 50 Minuten konnten die beiden Verunfallten schließlich aus den Fahrzeugen befreit werden und wurden mittels Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht.

Vor Ort befanden sich rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes. Unser Kreisbrandmeister Volker Bellmann verschaffte sich ebenfalls einen Überblick über die Lage.

Gegen 20:15 konnte die Einsatzstelle schließlich an die Polizei übergeben werden.

Am 12.05.2021 erfolgte um 19.06 Uhr die Alarmierung der Dibberser Kameraden mit dem Hinweis, dass ein PKW auf der A261 zwischen dem Buchholzer Dreieck und der Abfahrt Tötensen brennt. Zum Glück kam die ergänzende Info, dass keine Personen eingeklemmt wurden, sondern diese sich selbstständig befreien konnten.

Vor Ort stellten wir fest, dass das Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn Richtung Bremen brannte, nachdem es sich überschlagen hatte und nun auf dem Dach lag. Aufgrund der starken Rauchentwicklung entschloss man sich, beide Fahrstreifen für die Dauer der Löscharbeiten zu sperren.

Unter außenluftunabhängigem Atemschutz wurde schnell gegen das lichterloh brennende Auto vorgegangen und dieses mit Wasser und Schaum schnell gelöscht. Unterstützt wurden wir von den Kameraden aus Leversen-Sieversen, die ebenfalls alarmiert worden waren und uns während der Brandbekämpfung mit Wasser aus ihrem Tanklöschfahrzeug versorgten. Neben den drei Personen, die glücklicherweise das Fahrzeug verlassen konnten, konnte auch ein Hund gemeinsam mit seinen Besitzern das Auto verlassen. Nach ungefähr eineinhalb Stunden konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Am Montagabend ist es auf der B75 zwischen Trelder Berg und Trelde zu einem witterungsbedingtem Unfall gekommen. Eine Autofahrerin hatte auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug  verloren und war von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto prallte anschließend gegen einen Baum. Die Fahrerin des PKW  wurde zum Glück nicht in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, jedoch wurde die Feuerwehr zur patientengerechten Rettung der Person aus dem Fahrzeug hinzugezogen. Bereits nach kurzer Zeit konnte die verunfallte Fahrerin unter Anleitung des Notarztes schonend aus dem PKW befreit und rettungsdienstlich betreut werden. Der Einsatz für die Feuerwehr war nach rund einer Stunde beendet.

Vergangenen Samstag wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz von der Polizei gemeinsam mit dem Rettungsdienst zur einer Türöffnung alarmiert.
Nachdem die Tür schnell geöffnet war, stand jedoch fest, dass die Person bereits länger verstorben ist. Aufgrund der örtlichen Begebenheiten bat die Polizei noch um unsere Mithilfe, um die Person aus der Wohnung zu bergen.
Mit Vollschutzanzügen und umluftunabhängigem Atemschutz ausgerüstet, gingen zwei Kameraden in die Wohnung vor und bargen die Person auf engstem Raum.

Holm. Die Einsatzkräfte der Ortswehr Holm wurden am 14.12.2020 um 11:11 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Straße „Weg zur Mühle“ in Holm-Seppensen alarmiert. Am Einsatzort mussten zwei Personen nach einem Verkehrsunfall auf einem Parkplatz aus einem PKW befreit werden. Währenddessen wurde der Brandschutz sichergestellt. Die zwei Unfallbeteiligten wurden an den Rettungsdienst übergeben, anschl. wurde das Fahrzeug für den Abtransport durch eine Fachfirma vorbereitet. Dazu musste das Hybridfahrzeug von den Batterien getrennt werden, was sich als recht zeitintensiv herausstellte. Doch auch diese Herausforderung wurde von den eingesetzten Kräften gemeistert. Der Einsatz konnte gegen 13:00 Uhr beendet werden.

Am Samstagmittag um 12:20 wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem Garagenbrand in die Steinbecker Straße alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Doppelgarage, welche mit zwei Wohnhäusern verbunden war, bereits in Vollbrand. Das Feuer breitete sich zusätzlich über ein Vordach in den Dachstuhl eines der beiden Gebäude aus und drohte zudem, auch noch auf das zweite Gebäude überzugreifen.
Zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest, dass sich keine Personen mehr in dem Gebäude aufhielten.

Schnell wurde die Ortsfeuerwehr Dibbersen und im Verlauf des Einsatzes die Ortsfeuerwehren Trelde und Holm nachalarmiert, um die benötigte Anzahl an PA-Trägern abdecken zu können.
Zusätzlich zu den vier der fünf Ortsfeuerwehren der Stadt Buchholz – eine Ortsfeuerwehr bleibt zur Sicherung stets einsatzbereit – wurden die Feuerwehren Bendestorf und Handeloh alarmiert – ebenfalls, um mit PA-Trägern zu unterstützen.

Der Dachstuhl vom ersten Gebäude konnte trotz aller Bemühungen nicht mehr gerettet werden und war bereits nach einer Stunde nahezu komplett ausgebrannt. Auch, wenn das Erdgeschoss des Gebäudes zu großen Teilen vom Feuer unberührt blieb, entstand auch hier erheblicher Schaden.

Noch bevor das Feuer das zweite Gebäude erreichen konnte, wurde es von den Einsatzkräften gelöscht. Der Dachbereich wurde vorsorglich auf Beschädigungen und etwaige Glutnester kontrolliert, es konnte allerdings keine Einwirkung festgestellt werden. Da durch den baulichen Verbund jedoch Brandgase in das Gebäude eindringen konnten, wurde dieses im Laufe des Einsatzes belüftet.

Im hinteren Bereich der Garage wurden die Einsatzkräfte nochmals gefordert: Hier lagerten große Mengen an Brennholz, welche nur mühsam zu löschen waren. Diese Löschmaßnahmen waren erst nach einiger Zeit erfolgreich.

Während der Löscharbeiten stürzte ein Feuerwehrmann in eine Grube in der Garage und wurde zur Kontrolle vom Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht. Einige Zeit später die Entwarnung: Des betroffene Mitglied hat sich bei dem Sturz nicht verletzt.

Der Einsatzort konnte schließlich gegen 18:15 Uhr verlassen werden. Die Brandursache ist noch unklar.

Heute Nachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Sprötze zu einem Wohnungsbrand nach einer Explosion im Veilchenweg alarmiert.

Beim Eintreffen des Einsatzleiters gab es eine weitere Explosion in der Wohnung. Der daraus entstandene Feuerball reichte bis zum Bürgersteig. Umgehend wurde von den ersten Kräften das Feuer von außen bekämpft. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging in die Wohnung vor.

Das Feuer brannte so intensiv, dass es zu Beginn schwierig war, die Flammen niederzuschlagen. Der Innenangriff wurde durch in der Wohnung ausgelegten Stacheldraht stark behindert. Ein Feuerwehrmann verletzte sich leicht, weil aufgrund der starken Hitze in der Wohnung Teile seines Atemschutzgerätes schmolzen und seine Einsatzjacke beschädigten.

Parallel drangen weitere Kräfte durch den verrauchten Treppenaufgang in die darüberliegenden Wohnungen vor und durchsuchten diese auf weitere Personen. Während des Einsatzes wurden die Ortsfeuerwehren Trelde und Holm zur Unterstützung hinzualarmiert.

Bei den Löscharbeiten wurde eine tote Person in der Brandwohnung gefunden. Zwei weitere Personen wurden aus einer anderen Wohnung gerettet. Auch ein Hund wurde über die Drehleiter gerettet und eine Katze in einer Wohnung verängstigt gefunden.

Zum Ende des Einsatzes wurde ein weites Feuer mit Menschenleben in Gefahr im Grenzweg gemeldet. Diese Einsatzstelle übernahm die Ortsfeuerwehr Dibbersen gemeinsam mit nicht mehr benötigten Fahrzeugen der ersten Einsatzstelle. Hier konnte zum Glück schnell Entwarnung gegeben werden. Es brannte lediglich Essen auf dem Herd.