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Buchholz-Seppensen, 9. August 2025 –

Ein ganz besonderes Ereignis fand am gestrigen Samstag im Sniershus im Buchholzer Stadtteil Seppensen statt: Der Stadtpressewart der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz Oliver Weiß und die Jugendfeuerwehrwartin Patricia Ruff gaben sich das Ja-Wort.

Entsprechend groß war die Freude bei den Kameradinnen und Kameraden: Eine Abordnung der Feuerwehr unter der Führung von Stadtbrandmeister André Emme und dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Felix Wanke bereitete dem Brautpaar einen festlichen Empfang und bildete ein Spalier, um ihre Verbundenheit und Glückwünsche zum Ausdruck zu bringen.

Eine feuerwehrtypische Tradition durfte dabei nicht fehlen: Vor den Augen der Hochzeitsgesellschaft meisterten die Frischvermählten die Aufgabe, einen Feuerwehrschlauch mit einer Schere zu durchtrennen – symbolisch für den gemeinsamen Start in die Ehe. Diese Aufgabe bewältigten sie mit Bravour und unter großem Beifall der Gäste.

Die Freiwillige Feuerwehr Buchholz und insbesondere die Ortswehr Holm gratulieren dem Brautpaar von Herzen und wünschen für die gemeinsame Zukunft alles Gute, Glück und Gesundheit.

Holm. Die Ortsfeuerwehr Holm freut sich über ihr neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20), welches am 23.05.2025 in einem kleinen Festakt offiziell durch Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse und Stadtrandmeister André Emme an die Wehrführung im übergeben wurde. Dem Festakt wohnten u. a. die Mitglieder der Einsatz-und Ehrenabteilung, Abordnungen der weiteren Buchholzer sowie benachbarte Ortswehren, Mitglieder des Ortsrates Holm-Seppensem sowie Ortsbürgermeister Bernhard Unger bei. Die Stadt Buchholz in der Nordheide stellt mit der Übergabe des neuen Fahrzeuges an die Ortswehr Holm einmal mehr unter Beweis, wie ernst sie die Bedeutung eines schlagkräftigen Brandschutzes nimmt.          


Das neue Fahrzeug basiert auf einem MAN-Fahrgestell und wurde durch die renommierte Firma Rosenbauer am Standort Luckenwalde gefertigt. Es bietet modernste Technik sowohl für die Brandbekämpfung als auch für die technische Hilfeleistung. Zu den wesentlichen Ausstattungsmerkmalen gehören ein leistungsfähiges Pumpensystem, ein großzügiger 2000-Liter-Wassertank, LED-Umfeldbeleuchtung sowie umfangreiche Gerätschaften zur Unfallrettung und zur Bewältigung verschiedenster Einsatzlagen.

Ein besonderer Dank gilt der wehrinternen Baugruppe um Thomas Dreyer, Christian Graf, Maik Kuschel und André Tietgen, welche sich mit großem Engagement und Fachwissen um die Fahrzeugplanung verdient gemacht hat. Von der Detailplanung  bis zur Rohbau- und Endabnahme hatte sich das Team unter der Leitung von Ortsbrandmeister Nils  Pralow und seinem Stellvertreter Felix Wanke in vielen Stunden um die Ersatzbeschaffung des bisher genutzten Löschgruppenfahrzeuges engagiert.

Nunmehr wird der Übungsbetrieb der Ortswehr Holm intensiv auf den Umgang mit dem neuen Fahrzeug zugeschnitten. U. a. ist für die Mitglieder der Einsatzabteilung ein ganztägiges Fortbildungsseminar geplant, bei dem in drei praxisorientierten Arbeitsgruppen der sichere und effiziente Einsatz im Bereich „Technische Hilfeleistung an Unfallfahrzeugen“ vertieft wird.

Mit dem neuen HLF 20 ist die Ortswehr Holm für kommende Einsätze hervorragend gerüstet – zum Schutz und zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatzgebiet.

Holm. Am vergangenen Freitag, dem 11.04.2025, wurde die Ortswehr Holm um 17:18 Uhr zu einem Waldbrand im Ortsteil Seppensen in der Nähe des Friedhofs an der Straße Seppenser Mühlenweg alarmiert. Spaziergehende hatten eine Rauchentwicklung in der Nähe des Friedhofs entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle machten Einsatzkräfte einen rund 50 m2 großen Brand im Unterholz aus und gingen mit einem Angriffstrupp mittels Schnellangriffsvorrichtung über das Tanklöschfahrzeug gespeist direkt vor. Vorsorglich wurde über den Seppenser Mühlenweg die Wasserversorgung mittels Entnahme über einen Unterflurhydranten aufgebaut. Das Feuer konnte zügig abgelöscht und somit eine Ausbreitung verhindert werden. Mittels Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle anschließend überprüft, um mögliche Glutnester auszumachen. Um 18:30 Uhr war der Einsatz beendet.

Ausbildungsstand der Wehr trotz herausfordernder Rahmenbedingungen auf Rekordniveau – unverändertes Warten auf den Startschuss für geplanten Neubau der Wache Holm-Seppensen

Holm. Anlässlich der Jahreshauptversammlung 2025 begrüßte Ortsbrandmeister Nils Pralow u. a. von der Stadt Buchholz Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse, den 1. Stadtrat Dirk Hirsch sowie Jan Andresen von der Verwaltung, den Holm-Seppenser Ortsbürgermeister Bernhard Unger sowie anwesende Mitglieder des Ortsrates, Ehrenstadtbrandmeister Joachim Behnke, Stadtbrandmeister André Emme, den stv. Stadtbrandmeister Christian Matzat sowie alle anwesenden Mitglieder der Einsatzabteilung sowie der Alters- und Ehrenabteilung. Zunächst legte Ortsbrandmeister Nils Pralow den Fokus seines Jahresrückblicks auf die Personal- und Einsatzstatistik des Jahres 2024.

Per 31.12.2024 besteht die Einsatzabteilung der Wehr aus 47 aktiven Mitgliedern, davon 6 weibliche Mitglieder. Die Alters- und Ehrenabteilung besteht aus 7 Kameraden. Der Jugendfeuerwehr gehören 14 Mitglieder ran, hiervon sind 3 weiblich. Mehr als 150 Mitglieder unterstützen die Ortswehr über den Kameradschaftsverein „Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Holm e. V.“.

lnsgesamt wurden die Einsatzkräfte der Ortswehr in 2024 zu 9 Brandeinsätzen und 20 Hilfeleistungen alarmiert. Damit konnte das Einsatzgeschehen im Jahr 2024 als relativ ruhig bezeichnet werden  U. a. waren Hilfeleistungen, Vegetationsbrände sowie Unwettereinsätze in 2024 zu bewältigen. Der Großbrand einer Flüchtlingsunterkunft am 08.07.2024, bei dem alle 5 Ortswehren der Stadt Buchholz und weitere Rettungskräfte eingebunden waren, sowie ein Dachstuhlbrand am 09.03.2024 in Holm-Seppensen bildeten die herausforderndsten Einsätze des vergangenen Jahres ab. Weiterhin sorgte ein Starkregenereignis am 27.05.24 für die Alarmierung aller 5 Buchholzer Ortswehren sowie weiterer benachbarter Wehren, bei dem Überflutungen im gesamten Stadtgebiet zu bekämpfen waren. In der Summe wurden 2.202  Stunden ehrenamtlicher Arbeit an Einsatz- und Übungsdiensten durch die 47 Wehrangehörigen erbracht. Die Neubeschaffung des für Mitte 2025 zur Auslieferung anstehenden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges HLF 20 und die damit einhergehende Neubeschaffung eines Rüstsatzes zur technischen Hilfeleistung bildete im 2. Halbjahr 2024 einen Schwerpunkt im Ausbildungs- und Übungsdienst der Wehr ab. Besonders lobte Pralow in diesem Zusammenhang die Planungsgruppe rund um Thomas Dreyer, die im Zusammenhang mit der Fahrzeugbeschaffung herausragende Arbeit geleistet hat.

Auch wurde der gute Ausbildungsstand der Wehrangehörigen weiter ausgebaut. Aktuell herrschten herausfordernde Rahmenbedingungen u. a. an den Landesfeuerwehrschulen, so Ortsbrandmeister Pralow.  Aufgrund eines erheblichen Mangels an Lehrgangsplätzen, verursacht durch vakante Ausbilderstellen und Engpasssituationen, drohe hier auf Sicht ein Qualifizierungsproblem, welches die herausfordernde und vielschichtige Aufgabe der Ehrenamtes in der Freiwilligen Feuerwehr negativ beeinflussen würde. Entgegen diesem Trend konnte aufgrund der Bereitschaft der Wehrangehörigen, kurzfristig freie Lehrgangsplätze zu belegen, insgesamt 41 Lehrgänge auf Stadt, Kreis- und Landesebene in unterschiedlichsten Ausbildungsfeldern belegt werden. Dieser Wert stelle den deutlichen Spitzenwert aller Ortswehren auf Stadtebene dar, kommentierte Ortsbrandmeister Pralow nicht ohne Stolz.

Zum beabsichtigten Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Holm-Seppensen konnte der Ortsbrandmeister keine neuen Informationen an die Versammlung weitergeben. Erste Planungsgespräche mit der Verwaltung hätten stattgefunden, jedoch sei die Standortfrage und damit verbundene Planungssicherheit nicht geklärt. So müsse und werde man am jetzigen Wehrstandort Holm bis auf weiteres arbeiten, auch wenn die neuen und größeren Einsatzfahrzeuge Umbauarbeiten und weitere Platzzugeständnisse verursacht hätten.

Auch stehe hier diverser Unterhaltungsaufwand am Gebäude zur kurzfristigen Regelung an, erinnerte Pralow in Richtung Verwaltung. Gleichzeit dankte der Ortsbrandmeister jedoch auch für die stets konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der Stadt Buchholz und deren handelnde Personen. Dies schließe die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit gegenüber dem Ortsrat Holm-Seppensen ebenfalls ein.

Die Fachwarte der Ortswehr gingen in ihren Jahresberichten auf Schwerpunkte ihrer Aufgabenstellungen ein. U. a. konnte die neue Jugendfeuerwehrwartin Patricia Ruff auf eine gute und erfolgreiche Jugend- und Nachwuchsarbeit zurückblicken und auf dabei eine erneut sehr gute Leistungsbilanz bei Wettbewerben auf Gemeinde- und Kreisebene verweisen. Ortsschulklassenbetreuer Stefan Buschendorf berichtete über den intensiven Ausbau der Zusammenarbeit mit den örtlichen Kinderbetreuungseinrichtungen sowie der Grundschule Holm-Seppensen. Hier konnten in 2024 insgesamt 147 Kinder über Aufgaben der Feuerwehr im Rahmen der Brandschutzerziehung informiert werden.  Zeugwart Sven Weinstock berichtete über die erfolgreicher Erarbeitung eines neuen Konzeptes zur anstehende Erneuerung der persönlichen Schutzausrüstung und den zukünftigen Austausch der Bekleidung für alle 47 Wehrangehörigen. So konnten in 2024 bereits 10 moderne Schutzanzüge an die Einsatzabteilung ausgegeben werden, weitere Ersatzbeschaffungen sind fortlaufend geplant, so Weinstock.

Stadtbrandmeister André Emme zog in seinem Jahresbericht zunächst Bilanz für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Buchholz. So wurden die Einsatzkräfte der fünf Ortswehren zu 488 Einsätzen alarmiert, somit 1,3 Einsätze täglich. Der Mitgliederbestand belaufe sich auf 285 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 74 Mitglieder in den Alters- und Ehrenabteilungen, 72 Angehörige in den Jugendfeuerwehren sowie 12 Mitglieder der Kinderfeuerwehr in Sprötze.  Der stv. Standbrandmeister Christian Matzat informierte die Versammlungsteilnehmer über die Herausforderungen im Umgang mit der neuen Modularen Grundlagenausbildung (MGA), die in Teilen weiterhin konkrete sowie einheitliche Vorgaben und Lerninhalte vermissen lasse, so Matzat.

Bürgermeister Jan-Hendirik Röhse, der 1. Stadtrat Dirk Hirsch und Ortsbürgermeister Bernhard Unger übermittelten der Versammlung ihre Grußworte und gingen insgesamt auf die hohe Leistungsbereitschaft und den beeindruckenden Ausbildungsstand im Ehrenamt ein. Mit Blick auf den geplanten Neubau in Holm-Seppensen erwarte man in den kommenden Monaten deutliche Fortschritte im Verfahren, so die Beteiligten.   

Ergebnis der Wahlen (allesamt einstimmig): René Stroschein (Schriftwart) folgt auf Tim Bergerhausen, wiedergewählt wurden Christian Graf (Gerätewart) und André Tietgen (stv. Gerätewart). Leon Emme wurde als stv. Jugenfeuerwehrwart von der Versammlung im Amt bestätigt.

Beförderungen: Nach erfolgreicher QS1-Ausbildung und nachgeholter Verpflichtung durch Stadtbrandmeister André Emme werden Anne Marggraf, Leonard Hiller, Timo Arft, Borris Braun und Jakob Herrmann zu  Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann befördert. Mirjam Borchert, Pascal Bindhammer und Levin Fritzsche sind jetzt Oberfeuerwehrfrau bzw. Oberfeuerwehrmann, zur Löschmeisterin und zum Löschmeister werden Patricia Ruff und Maik Kuschel befördert.

Ehrungen: Für 70 jährige Mitgliedschaft wird Dieter Pralow geehrt. Außerdem werden Löschmeister Maik Kuschel und Hauptfeuerwehrmann Alexander Oetjen für 25 jährige aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Holm. Eine Alarmierung der Ortswehren Buchholz und Holm erfolgte am Samstag, den 13.06.2020, in den Thomasdamm im Buchholzer Ortsteil Seppensen unter dem Einsatzstichwort „Rauchentwicklung in Gebäude“. Eine Person hatte Brandgeruch bei einem in Errichtung befindlichen Wohnhaus wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Die eintreffenden Einsatzkräfte verschafften sich mittels Erkundung am und im Gebäude einen Überblick über die Gefahrensituation. Dabei ging ein Angriffstrupp unter umluftunabhängigen Atemschutz mit einer Wärmebildkamera vor, um den Brandherd ausfindig zu machen. Dieser konnte letztlich an einer Außenwand des Gebäudes oberhalb eines Fensterelementes identifiziert werden. Ein  Schwelbrand hatte sich in dem in Holzrahmenbauweise errichteten Gebäude in einer Zwischendecke ausgebreitet. Um die Brandbekämpfung vorzunehmen wurden Teile der Außenfassade aufgebrochen und der Brandherd mit einen C-Rohr abgelöscht.

Anschließend wurde das Gebäude mit einem Druckbelüfter von Rauchgasen befreit. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Weitere Ermittlungen zur Brandursache stehen aus. Der Feuerwehreinsatz wurde um 10:00 Uhr beendet.

Das Sturmtief Sabine hielt vom gestrigen Abend (09. Februar), bis in die Morgenstunden die Einsatzkräfte auf Trab. Trotz aller Prognosen vielen die Einsatzzahlen verhältnismäßig gering aus, sodass in der Stadt Buchholz rund 40 Einsätze abgearbeitet wurden.

Ab dem frühen Nachmittag wurde eine Kommunale Einsatzleitung (KEL) im Feuerwehrhaus Buchholz eingerichtet, um von hier aus die Einsätze im Stadtgebiet zu disponieren, einen Gesamtüberblick zu verschaffen und somit die Einsatzleitzentrale zu entlasten. Die Kommunale Einsatzleitung wird von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Buchholz besetzt.

Die ersten Einsätze gingen gegen 17:15 Uhr ein. Im Meyersche Weg in Holm-Seppensen musste ein Baum von der Straße entfernt werden. Zeitgleich wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Trelde zu einem Einsatz alarmiert, welcher jedoch beendet werden konnte, ohne tätig werden zu müssen. In Sprötze lag ein Ast auf der Straße und konnte schnell entfernt werden. Kurz darauf wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem Einsatz ‚Baum auf Straße‘ in den Steinbecker Mühlenweg gerufen.

Stadtweit folgten Einsätze wie beispielsweise im Reiherstieg, der Lohbergenstraße, Grenzweg, Tannenweg, Hittfelder Kirchweg und Feuerweg. Unter anderem in diesen Straßen versperrten umgestürzte Bäume die Wege und mussten entfernt werden.

Zwei Mal wurde mit dem Einsatzstichwort ‚Baum auf Haus‘ alarmiert – einmal in der Straße Försterberg in Buchholz und einmal im Erikaweg in Holm-Seppensen. In beiden Fällen konnte keine Hilfe geleistet werden.

Zum Tageswechsel wurde noch die Ortsfeuerwehr Dibbersen alarmiert, da um 00:05 Uhr fünf Bäume in Steinbeck von der Straße geräumt werden mussten.

Die KEL war noch bis in die frühen Morgenstunden in Bereitschaft, um eingehende Einsätze disponieren zu können. Nachdem sich die Lage entspannt hatte, konnte auch hier der Einsatz als beendet deklariert werden und die Mitglieder nach Hause fahren.

Auch am Folgetag wurden die Einsatzkräfte zu Nachwirkungen des Sturmes gerufen. Gegen 08:00 Uhr drohte in Buchholz ein Baum zu fallen, um 10:17 Uhr drohte in Holm-Seppensen ein Ast zu fallen und in Sprötze lag um 13:16 Uhr ein Baum auf der Straße. Um 15:06 wurde nochmals die Ortsfeuerwehr Dibbersen gefordert: Ein Baum war in Dibbersen auf die Straße gestürzt.

 

Holm. Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Holm wurden am 09.02.2020 um 10:41 Uhr zur einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Eine Polizeistreife hatte auf der Buchholzer Landstraße in Höhe eines Lebensmittelmarktes und dem angrenzenden Seitenstreifen mehrere Verunreinigungen durch ausgetretene Betriebsstoffe festgestellt und die Alarmierung der Feuerwehr veranlasst. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte am Einsatzort wurden die Verunreinigungen mit Bindemittel abgestreut. Dadurch wurde eine weitere Kontamination mit Oberflächenwasser und ein Eintreten in die Kanalisation verhindert. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben. Der Einsatz wurde um 11:10 Uhr beendet.

In der Nacht auf Samstag, den 14. September gegen 04:00 Uhr brach ein Feuer im Dachbereich einer alten Sporthalle der Grundschule Sprötze aus.

Aufmerksame Anwohner alarmierten die Feuerwehr, woraufhin die Ortsfeuerwehren Buchholz, Sprötze und Trelde zum Einsatzort gerufen wurden.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen brennenden Dachstuhl der alten Sporthalle vor, welche mittlerweile als Umkleide- und Sanitärbereich dient. Das Feuer hatte sich bereits auf einen Großteil des Daches ausgebreitet und drohte, auf die benachbarte Sporthalle überzugreifen.

Sofort gingen die Einsatzkräfte mit allen verfügbaren Kräften vor, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Aufgrund der sehr raschen und offensiven Brandbekämpfung ein Unterfangen, welches schnell Erfolg zeigte.

So konnte zwar die Zerstörung des Daches der alten Sporthalle nicht aufgehalten, die weitere Ausbreitung des Brandes und ein damit einhergehender, deutlich höherer Schaden jedoch erfolgreich verhindert werden.

Das Dach wurde schließlich abgedeckt, um an die Glutnester zu gelangen, welche sich unter der Dacheindeckung befinden. Weiterhin wurde mittels Wärmebildkamera nach unentdeckten Glutnestern gesucht. Nicht zuletzt hierfür erwies sich die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Buchholz als sehr hilfreich.

Die Einsatzstelle konnte um 06:40 Uhr an die Polizei übergeben werden. Im Einsatz befanden sich rund 65 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr.

Wie es zu dem Brand kommen konnte ist noch unklar, die Polizei ermittelt.

Jenov Jenovallen/@stock.adobe.com

Nachdem erst in der vorigen Nacht ein Einfamilienhaus in Sprötze brannte, ertönte am Sonntagabend um 17:52 Uhr die nächste Alarmierung für die Ortsfeuerwehr Buchholz. In Buchholz sollte in der Nähe der Straße ‚Hittfelder Kirchweg‘ ein Dachstuhlbrand ausgebrochen sein.

Das betroffene Gebäude lag an einer nicht ausgebauten, schmalen Straße und konnte nur schwierig erreicht werden.

Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden, da kein Brand festgestellt werden konnte. Die Bewohner des betroffenen Ferienhauses hatten die Feuerwehr alarmiert, nachdem es beim Entzünden des Kamins zu einer Rauchentwicklung im Dachbereich kam.

Die Feuerwehr suchte den Bereich mittels Wärmebildkamera ab, konnte jedoch keine Wärmeentwicklung feststellen.

Insofern konnte die Einsatzstelle nach rund 40 Minuten verlassen werden.

In der Nacht auf Sonntag, den 08. September wurden die Ortsfeuerwehren Buchholz und Trelde in die Straße ‚Am Kronsberg‘ gerufen, da hier ein Einfamilienhaus brennen sollte.

Nachbarn hatten das Feuer bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die vier Anwohner des betroffenen Hauses wurden durch laute Geräusche und einen Knall wach und konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Zusätzlich lösten die im Haus angebrachten Rauchwarnmelder aus.

Bei Ankunft der Einsatzkräfte stand ein Anbau des Hauses im Vollbrand. Dieses Feuer könnte schnell gelöscht werden. Der Brand breitete sich jedoch rasch in das flach gedeckte Dach des Hauses aus, sodass dieses großflächig geöffnet werden musste, um Glutnester im Dach ausfindig zu machen und anschließend löschen zu können. Eine weitere Ausbreitung bis ins Haupthaus konnte durch die zügige Arbeit der Einsatzkräfte verhindert werden.

Um den hohen Bedarf an PA-Trägern decken zu können, wurde die Ortsfeuerwehr Holm im Laufe des Einsatzes nachalarmiert.

Mittels Wärmebildkamera wurde das Dach schließlich sorgfältig nach weiteren Glutnestern abgesucht und etwaige Funde gelöscht.

Die Einsatzstelle konnte gegen 08:05 Uhr wieder verlassen werden.