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Am 07. Februar 2020 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dibbersen statt und es galt, das letzte Einsatzjahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Insgesamt wurde die Wehr 28 Einsätzen gerufen, was im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Rückgang um 14 Einsätze darstellt. Zu begründen ist dieses vor allem mit dem Rückgang der wetterbedingten Einsätze. Zwar war der Sommer sehr heiß, glücklicherweise musste man aber nur selten zu Brandeinsätzen ausrücken und die Herbstürme blieben 2019 überwiegend aus. Insgesamt leisteten 41 Kameraden 681 Einsatzsstunden und bildeten sich in 1.721 Stunden fort. Es wurden 4 neue Kameraden in die Wehr aufgenommen und es sind 14 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und 19 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilng tätig.
Ortsbrandmeister Volker Kleeblatt setzte Torsten Ehnert als Gruppenführer der zweiten Gruppe, Felix Horend alss stellvertretenden Gruppenführer der zweiten Gruppe, Rony Christiansen als Gruppenführer der dritten Gruppe, Mareike Stöveer als stellvertretenden Gruppenführer der dritten Gruppe, Alexander Reupke als Sicherheitsbeauftragten, Jule Oester-Barkey als Funkwart, Lena Ehnert als Zeugwart und Niklas Kohrt als Schriftführer ein. Im Anschluss wurden Manhard Gummert für 60 bzw. Willy Jankowski für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Abschließend wurde Marvin Gieseke nach erfolgreichem Absolvieren des Truppmannlehrgangs Teil 1 zum Feuerwehrmann befördert.

Tief Sabine machte auch vor Dibbersen nicht halt und sorgte mit heftigen Sturmböen für mehrere Einsätze der Buchholzer Feuerwehren. Am Montag, dem 10.02.2020 erfolgte um 0.12 Uhr die Alarmierung der Ortswehr Dibbersen mit dem Stichwort „Baum auf Straße“.
Beim Eintreffen vor Ort in Steinbeck stellten die Kameraden fest, dass insgesamt 4 Bäume auf die Straße gestürzt waren. Nicht zuletzt dank des regelmäßigen unterjährigen Trainings mit Baumbiegesimulator konnten die Kameraden die zum Teil unglücklich liegenden oder hängenden Bäume beseitigen und somit die Straße wieder befahrbar machen.
Am Montag Nachmittag erfolgte die nächste Alarmierung, da dieses Mal ein Baum im Bereich des Kirchwegs umgestürzt war und ebenfalls von der Straße geräumt werden musste.

Das Sturmtief Sabine hielt vom gestrigen Abend (09. Februar), bis in die Morgenstunden die Einsatzkräfte auf Trab. Trotz aller Prognosen vielen die Einsatzzahlen verhältnismäßig gering aus, sodass in der Stadt Buchholz rund 40 Einsätze abgearbeitet wurden.

Ab dem frühen Nachmittag wurde eine Kommunale Einsatzleitung (KEL) im Feuerwehrhaus Buchholz eingerichtet, um von hier aus die Einsätze im Stadtgebiet zu disponieren, einen Gesamtüberblick zu verschaffen und somit die Einsatzleitzentrale zu entlasten. Die Kommunale Einsatzleitung wird von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Buchholz besetzt.

Die ersten Einsätze gingen gegen 17:15 Uhr ein. Im Meyersche Weg in Holm-Seppensen musste ein Baum von der Straße entfernt werden. Zeitgleich wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Trelde zu einem Einsatz alarmiert, welcher jedoch beendet werden konnte, ohne tätig werden zu müssen. In Sprötze lag ein Ast auf der Straße und konnte schnell entfernt werden. Kurz darauf wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem Einsatz ‘Baum auf Straße’ in den Steinbecker Mühlenweg gerufen.

Stadtweit folgten Einsätze wie beispielsweise im Reiherstieg, der Lohbergenstraße, Grenzweg, Tannenweg, Hittfelder Kirchweg und Feuerweg. Unter anderem in diesen Straßen versperrten umgestürzte Bäume die Wege und mussten entfernt werden.

Zwei Mal wurde mit dem Einsatzstichwort ‘Baum auf Haus’ alarmiert – einmal in der Straße Försterberg in Buchholz und einmal im Erikaweg in Holm-Seppensen. In beiden Fällen konnte keine Hilfe geleistet werden.

Zum Tageswechsel wurde noch die Ortsfeuerwehr Dibbersen alarmiert, da um 00:05 Uhr fünf Bäume in Steinbeck von der Straße geräumt werden mussten.

Die KEL war noch bis in die frühen Morgenstunden in Bereitschaft, um eingehende Einsätze disponieren zu können. Nachdem sich die Lage entspannt hatte, konnte auch hier der Einsatz als beendet deklariert werden und die Mitglieder nach Hause fahren.

Auch am Folgetag wurden die Einsatzkräfte zu Nachwirkungen des Sturmes gerufen. Gegen 08:00 Uhr drohte in Buchholz ein Baum zu fallen, um 10:17 Uhr drohte in Holm-Seppensen ein Ast zu fallen und in Sprötze lag um 13:16 Uhr ein Baum auf der Straße. Um 15:06 wurde nochmals die Ortsfeuerwehr Dibbersen gefordert: Ein Baum war in Dibbersen auf die Straße gestürzt.

 

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Am 12.06.2019 erfolgte um 0.31 Uhr die Alarmierung der Ortsfeuerwehr Dibbersen, da ein Baum auf die alte B75 zwischen Ortsausgang Dibbersen und Zubringer zur Autobahn gefallen war (Harburger Straße).
Durch die starken Regenfälle und den gewittrigen Sturm war das Erdreich stark aufgeweicht und so war der Baum auf die Straße gekippt. Die ausgerückten Kameraden konnten den gestürzten Baum schnell zersägen und zur Seite räumen, sodass die Straße nach nur 25 Minuten wieder beidseitig befahrbar war.

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Am frühen Sonntag Morgen wurden die Kameraden der Feuerwehr Dibbersen durch die Einsatzmeldung „Vegetationsbrand“ aus dem Schlaf gerissen, da aufmerksame Autofahrer von der A1 aus eine starke Rauchentwicklung im Bereich Königsgrund beobachtet hatten. Da sich die genaue Rauchquelle zunächst nicht konkreter benennen lies, mussten die Feuerwehrkameraden aus Nenndorf, Buchholz und Dibbersen erst einmal zusammen mit der Polizei die genaue Herkunft des Rauchs lokalisieren. Nach einiger Zeit war ein großer Haufen Grünzeug und sonstiger Abfall als Quelle ausgemacht.
Nun endlich konnte mit dem eigentlichen Löscheinsatz begonnen werden. Aufgrund des schwierigen und nur mühsam zugängigen Geländes war ein Löscheinsatz nur langsam möglich. Unter Zuhilfenahme von Spatengabeln und Einreißhaken wurde der Haufen etwas auseinandergezogen, um den Löschvorgang überhaupt erst zu ermöglichen und schließlich zu erleichtern.
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang auf die nach wie vor gegebene und mit Hinblick auf den Sommer zunehmende Waldbrandgefahr hin. Lagerfeuer mitten im Wald können so schnell zu einer Katastrophe auswachsen.

Freitagnachmittag, den 24. Mai wurde bei Bauarbeiten eine amerikanische Fliegerbombe mit einem Gewicht von ca. 50kg gefunden. Dieser Fund kam nicht gänzlich unerwartet, da aufgrund historischer Luftaufnahmen bereits bekannt war, dass in diesem Bereich Bomben abgeworfen wurden. Aus diesem Grund war ein Sachverständiger vor Ort und begleitete die Bauarbeiten.

Aufgrund der Art der Bombe wurde beschlossen, dass alle Einwohner in einem Umkreis von 500m – dementsprechend rund 3.000 Einwohner – evakuiert werden müssen. Die zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei begannen mit den Planungen zur Evakuierung.

Infolgedessen wurden sämtliche Ortsfeuerwehren hinzugezogen, ebenso wie weitere Einheiten der Polizei und zahlreiche Einsatzkräfte des SEG, Johanniter und DRK.

Die Schützenhalle Buchholz, sowie die Nordheidehalle wurden zur Aufnahme der Anwohner vorbereitet. Hier wurden die Anwohner, welche keinen sonstigen Anlaufpunkt hatten, mit Platz, Essen und Trinken versorgt.

Über zahlreiche Medien, sowie die Presse in Radio und Online wurde die Nachricht der Evakuierung schnell verbreitet, sodass sich die Anwohner bereits vorbereiten konnten. Zusätzlich richtete die Stadt Buchholz eine Informationshotline ein, auf welcher mehrere hundert Anrufe eingingen. 

Um 20:00 Uhr begann die Feuerwehr, sowie die Polizei, die Evakuierung mittels Fahrzeugen und Lautsprechern, sowie direkt vor Ort an den Haustüren durchzusetzen. Die Anwohner wurden somit dazu aufgefordert, umgehend Ihre Häuser und Wohnungen und anschließend den Gefahrenbereich zu verlassen.

Zeitgleich wurde ein ein Pendelverkehr mit Bussen hergestellt, sodass auch Personen ohne Auto oder Fahrrad oder auch Personen, welche Schwierigkeiten beim Gehen haben, den Gefahrenbereich verlassen konnten.

Leider kam es im Zuge der Evakuierung zu zahlreichen Diskussionen mit den Einsatzkräften, weil Personen in den Gefahrenbereich fahren wollten. Zusätzlich wurden die Absperrungen regelmäßig von Autofahrern und Fußgängern überquert, um ebenfalls in die Gefahrenzone zu gelangen.

Außerdem weigerten sich einige wenige Anwohner vorerst, ihre Häuser zu verlassen, konnten jedoch im späteren Verlauf überzeugt werden.

Die Evakuierung konnte schließlich gegen 23:30 Uhr erfolgreich abgeschlossen und mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden. Die Fachkräfte des Kampfmittelräumdienstes bereiteten in den Stunden zuvor die Bombe soweit vor, dass sofort mit der Entschärfung begonnen werden konnte. Da die Entschärfung problemlos verlief, dauerte diese nicht lange an. So konnte bereits gegen 23:45 Uhr Entwarnung gegeben werden und die Rückkehr der Anwohner starten.

An dem Einsatz waren über 400 Einsatzkräfte beteiligt.

Davon rund 275 Angehörige der Feuerwehren, 45 der Polizei und rund 100 Einsatzkräfte vom DRK, Johanniter und co.

Für die Feuerwehr der Stadt Buchholz i. d. Nordheide war dies ein außergewöhnlicher Einsatz. Dennoch konnte die Evakuierung und folglich der Ablauf des Einsatzes gemeinsam mit den weiteren Organisationen zuverlässig abgearbeitet werden, sodass der Zeitraum möglichst kurz gehalten werden konnte.

Kreispressewart. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften sind am Dienstagabend die Feuerwehren aus Dibbersen und Buchholz sowie des Rettungsdienstes aus dem Landkreis Harburg und von der Berufsfeuerwehr Hamburg zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B 75 bei Dibbersen ausgerückt. Dort waren gegen 18.15 Uhr zwischen der Einfahrt Dibbersen und dem Gewerbegebiet in Buchholz ein PKW BMW und ein VW Bus frontal miteinander kollidiert. Eines der beteiligten Unfallfahrzeuge traf dabei noch einen weiteren PKW mit mehreren Insassen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer des BMW massiv in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die beiden Fahrzeuginsassen des VW Bus wurden durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit und wurden durch die Einsatzkräfte betreut und versorgt. Für den Fahrer des BMW kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch im Unfallfahrzeug an seinen erlittenen Verletzungen. Durch die Kräfte des Rettungsdienstes wurden die beiden schwer verletzten Fahrzeuginsassen des VW Bus intensiv behandelt, sie wurden anschließend notarztbegleitet umliegenden Krankenhäusern zur weiteren Behandlung zugeführt. Auch die Insassen des dritten beteiligten PKW, einen Opel, wurden vor Ort behandelt und betreut. Die Kräfte der Feuerwehr bereiteten derweil die Bergung des eingeklemmten BMW Fahrers vor. Mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten wurde das Fahrzeug geöffnet und das Fahrzeugdach entfernt, mit einem hydraulischen Stempel wurde dann die völlig zusammengequetschte Fahrgastzelle so weit gestreckt, dass der Fahrer geborgen werden konnte. Weiter streuten die Einsatzkräfte der Feuerwehr auslaufende Betriebsstoffe ab und stellten den Brandschutz sicher. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut zwei Stunden beendet. Die genaue Unfallursache ist noch unbekannt, die Polizei hat die wetieren Ermittlungen übernommen. Die B 75 wurde für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt, der Verkehr wurde innerörtlich umgeleitet.

In der gestrigen Nacht, den 26. September, gegen 03:00 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Buchholz, Dibbersen und Sprötze in die Wenzendorfer Straße in Steinbeck alarmiert. Anwohner bemerkten einen Brand am benachbarten Gebäude und riefen sofort die Feuerwehr.

Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte wurde deutlich, dass sich ein Feuer an einem Holzunterstand, der Fassade, sowie in den Dachstuhl ausgebreitet hatte und diesen Weg rasch fortsetzte.

Die einzige im Haus befindliche Person konnten sich bereits vor Ankunft der Einsatzkräfte eigenständig befreien, zog sich jedoch eine Rauchgasvergiftung zu. Polizeibeamte durchsuchten das Gebäude auf etwaige weitere Bewohner und zogen sich hierbei ebenfalls Rauchgasvergiftungen zu. Der Anwohner, sowie die Beamten wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und anschließend in das Buchholzer Krankenhaus gebracht. Sie konnten noch in der selben Nacht wieder entlassen werden.

Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte schnell gestoppt werden, sodass ein Übergreifen auf die im oberen Bereich des Gebäudes gelegenen Wohnungen verhindert werden konnte.

Mittels Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte das Innere des Gebäudes auf Glutnester ab und konnten hier lediglich einen betroffenen Bereich lokalisieren, welcher anschließend eröffnet wurde, um die Ursache zu neutralisieren.

Die abschließenden Löscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hinaus. Mittels Druckbelüfter wurde das Gebäude vom Brandrauch befreit. Die Einsatzstelle wurde um 5:40 Uhr an die Polizei übergeben, welche die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm.

An der betroffenen Seite des Gebäudes entstand ein erheblicher Schaden im unteren sechsstelligen Bereich.

 

Am Mittwochmittag um 13:01 wurden alle Ortsfeuerwehren der Stadt Buchholz i. d. Nordheide, sowie die Feuerwehren Wenzendorf und Welle zu einem Waldbrand mit starkem Ausmaß in den Höllenschluchtweg alarmiert.

Da die Anruferin vorerst nicht ausfindig gemacht werden konnte mussten die Einsatzkräfte den übermittelten Bereich weiträumig auf das gemeldete Feuer absuchen. Dies erweist sich aufgrund der Größe des Areals, sowie dem recht dichten Bewuchs  als besonders schwierig, sodass das Feuer erst nach rund 45 Minuten erfolgreich lokalisiert werden konnte. Der zur Hilfe hinzugezogenen Feuerwehr Flugdienst – also Flugzeuge, welche den Brand lokalisieren und die Einsatzkräfte ‘von oben’ koordinieren können – konnte frühzeitig wieder umdrehen.

Nachdem der Brand gefunden war stellte sich heraus: Der Brand ist weitaus kleiner als angenommen. Es brannten rund 300qm Unterholz. Das Feuer hatte sich am Einsatzort in Bodennähe ausgebreitet. Weiterhin wurde klar: Die Feuerwehren Buchholz und Holm löschten erst eine Woche zuvor nur wenige Meter weiter einen weiteren Waldbrand in ähnlicher Größenordnung.  Eine erneute Entzündung durch den vorigen Brand wird ausgeschlossen.

Nachdem die Flammen schnell bekämpft werden und die Einsatzstelle somit begrenzt werden konnte, galt es die Glutnester im Waldboden abzulöschen. Dies wurde mittels den Wasser führenden Fahrzeugen ermöglicht, welche die Wasserleitungen speisten und im Pendelverkehr ausgetauscht und wieder befüllt wurden. So konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten bei einem Waldbrand sind jedoch stets sehr aufwändig, da der Boden umgegraben werden muss. So konnten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle erst nach rund 3 1/2 Stunden wieder verlassen.

 

Einige Worte am Rande:
Derzeit herrscht in der Stadt Buchholz die Waldbrandstufe 4 – also die zweithöchste Gefahrenstufe für Waldbrand mit einer ‘hohen Gefahr’. Bei langanhaltender Trockenheit können besonders leicht Brände in der Vegetation entstehen, sodass hier besondere Vorsicht gilt.

Insbesondere glühende Zigaretten dürfen nicht in der Landschaft entsorgt, sondern müssen besonders sorgfältig ausgemacht werden. Im Wald selbst ist das Rauchen, sowie das Grillen und entzünden von Feuer im Zeitraum vom 01. März – 31. Oktober gänzlich verboten. Glühende Kohlen nach dem Grillen müssen sorgfältig abgelöscht werden und sollten anschließend ausreichend lange abkühlen, bevor diese entsorgt werden können. Kohle- bzw. Feuerschalen sollten niemals im direkten Kontakt mit dem Boden stehen.
Autos sollten nicht auf trockenem Gras abgestellt werden, da heiße Fahrzeugteile ebenfalls einen Brand verursachen können.

Insgesamt gebietet es der gesunde Menschenverstand, dass besonders umsichtig umgegangen wird, um das Risiko einen Vegetationsbrandes zu minimieren.

 

Ich habe einen Waldbrand entdeckt – was muss ich tun?

Wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie bereits mit ersten Löschmaßnahmen beginnen können ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, so können Sie dies tun. Beispielsweise können Sie Sand nutzen, um die Flammen zu ersticken. Ebenso können Sie mit Ästen auf die Flammen schlagen. Hierdurch werden die Flammen verdrängt. Bleiben Sie hierbei stets hinter oder seitlich vom Feuer. Achten Sie dabei auf etwaige Windwechsel.
Sollte der Brand zu groß sein oder erste Löschmaßnahmen erfolgreich gewesen sein, alarmieren Sie möglichst zeitnah die Feuerwehr. Hier ist eine detaillierte Lagebeschreibung, bzw. Anfahrtsbeschreibung besonders hilfreich. Im besten Fall begeben Sie sich zur nächst gelegenen Straße und weisen die Einsatzkräfte ein. Wenn kein Ansprechpartner vor Ort ist, ist eine Lokalisierung des Brandes oftmals sehr zeitaufwändig.

Begeben Sie sich niemals selbst in Gefahr! Sind die Flammen zu hoch, der Wind zu stark oder fühlen Sie sich unsicher, unternehmen Sie keine eigenen Löschversuche und alarmieren Sie sofort die Feuerwehr. Begeben Sie sich entgegen der Windrichtung in Sicherheit.

 

 

Am 02. Februar 2018 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dibbersen statt und es galt, sich das letzte Einsatzjahr noch einmal gemeinsam vor Augen zu führen. Vor allem die Wetterkapriolen und die damit verbundenen Hilfseinsätze im Rahmen der Stürme prägten das letzte Jahr. So wurde die Feuerwehr zu insgesamt 43 Einsatzstellen gerufen, was einem Plus von 12 Einsätzen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Insgesamt wurden hier 557 Einsatzstunden geleistet, wovon allein 147 Stunden durch die Stürme verursacht wurden. Hinzu kommen auch noch 1567 Übungsstunden für die ehrenamtlichen Helfer, die sich auf die eigenen Übungsabende aber auch auf Lehrgänge in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld und der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle aufteilen. Derzeitig sind 43 aktive Mitglieder in der Wehr tätig, darunter 8 Frauen. Hinzu kommen 13 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 18 Mitglieder sind in der Alters- und Ehrenabteilung tätig.
Im feierlichen Rahmen setzte Volker Kleeblatt Ingmar Reupke als Gruppenführer der dritten Gruppe, Fabian Wendlandt als Atemschutzgerätewart und Alexander Reupke als Getränkewart ein. Anschließend wurde Julia Oster-Barkey zum Oberlöschmeister, Janine Vollmers zum Hauptfeuerwehrmann und Marcus Engling, Finn Stege, Felix Lüders, Pascal Geyer und Niklas Kohrt zu Feuerwehrmännern befördert. Außerdem wurde Hermann Schütt mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für 50 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen geehrt. Von den anwesenden Gästen dankten Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse und Ortsbürgermeister Christian Horend allen Feuerwehrleuten dafür, dass Sie ihre Freizeit, aber auch ihre Gesundheit dem Wohle der Gemeinschaft widmen und gerade dann ausrücken, wenn andere lieber bei Wind und Eis zu Hause bleiben. Beide unterstrichen, dass der Öffentlichkeit viel zu wenig bewusst ist, dass Feuerwehrarbeit in Städten mit weniger als 100.000 Einwohnern ein Ehrenamt sei.