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Brennt Wohnung in Buchholz, eine verletzte Person

Am Mittwochnachmittag gegen 17:00 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Küchenbrand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Steinbecker Straße in Buchholz.

Um 17:04 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Buchholz und Sprötze zur Brandbekämpfung, sowie zur Menschenrettung alarmiert, da nicht bekannt war, ob sich noch Personen im Gebäude aufhielten.

Ein Bewohner des Hauses ist selbst Mitglied in der Ortsfeuerwehr Buchholz und konnte sofort vor Ort dafür Sorge tragen, dass die weiteren Bewohner des Hauses Ihre Wohnungen vorsorglich verließen. Ein benachbartes Gebäude konnte von aufmerksamen Anwohnern eigenständig evakuiert werden.

Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte Entwarnung gegeben werden, da sich keine Personen mehr im Gebäude aufhielten. Somit konnte der Schwerpunkt Brandbekämpfung angegangen werden. Neben dem Zugang durch das Treppenhaus wurde ein weiterer Zugang über eine Leiter an dem Balkon der Wohnung hergestellt.

Ein Trupp mit umluftunabhängigen Atenschutzgeräten wurde eingesetzt, welcher sich schnell durch das Treppenhaus, in die Wohnung und schließlich bis zum Brand vorarbeiten konnte. Der Brand selbst konnte rasch gelöscht werden, sodass ein mögliches Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen verhindert werden konnte. 

Um eine Kontaminierung des Gebäudes und der weiteren Wohnungen durch den Brandrauch zu minimieren, wurde ein s.g Rauchvorhang eingesetzt, welcher dafür sorgt, dass sich der Brandrauch nicht in weitere Gebäudeteile ausbreiten kann. Mittels Druckbelüfter wurde das Treppenhaus, sowie die betroffene Wohnung letztlich belüftet. Bei der weiteren Begehung des Gebäudes stellte sich heraus, dass auch die darüber liegende Wohnung durch Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen wurde. So wurde auch diese Wohnung durch die Einsatzkräfte belüftet.

Zum Ende des Einsatzes stellte sich heraus, dass ein Bewohner durch die Inhalation von Brandrauch verletzt wurde, sodass diese durch den Rettungsdienst betreut werden musste und schließlich zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde.

Für die Zeit des Einsatzes musste aufgrund des hohen Aufkommens an Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, sowie der Polizei die Straße voll gesperrt werden.

Die Einsatzstelle konnte gegen 18:45 verlassen werden.

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Evakuierung nach Bombenfund

Freitagnachmittag, den 24. Mai wurde bei Bauarbeiten eine amerikanische Fliegerbombe mit einem Gewicht von ca. 50kg gefunden. Dieser Fund kam nicht gänzlich unerwartet, da aufgrund historischer Luftaufnahmen bereits bekannt war, dass in diesem Bereich Bomben abgeworfen wurden. Aus diesem Grund war ein Sachverständiger vor Ort und begleitete die Bauarbeiten.

Aufgrund der Art der Bombe wurde beschlossen, dass alle Einwohner in einem Umkreis von 500m – dementsprechend rund 3.000 Einwohner – evakuiert werden müssen. Die zuerst eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei begannen mit den Planungen zur Evakuierung.

Infolgedessen wurden sämtliche Ortsfeuerwehren hinzugezogen, ebenso wie weitere Einheiten der Polizei und zahlreiche Einsatzkräfte des SEG, Johanniter und DRK.

Die Schützenhalle Buchholz, sowie die Nordheidehalle wurden zur Aufnahme der Anwohner vorbereitet. Hier wurden die Anwohner, welche keinen sonstigen Anlaufpunkt hatten, mit Platz, Essen und Trinken versorgt.

Über zahlreiche Medien, sowie die Presse in Radio und Online wurde die Nachricht der Evakuierung schnell verbreitet, sodass sich die Anwohner bereits vorbereiten konnten. Zusätzlich richtete die Stadt Buchholz eine Informationshotline ein, auf welcher mehrere hundert Anrufe eingingen. 

Um 20:00 Uhr begann die Feuerwehr, sowie die Polizei, die Evakuierung mittels Fahrzeugen und Lautsprechern, sowie direkt vor Ort an den Haustüren durchzusetzen. Die Anwohner wurden somit dazu aufgefordert, umgehend Ihre Häuser und Wohnungen und anschließend den Gefahrenbereich zu verlassen.

Zeitgleich wurde ein ein Pendelverkehr mit Bussen hergestellt, sodass auch Personen ohne Auto oder Fahrrad oder auch Personen, welche Schwierigkeiten beim Gehen haben, den Gefahrenbereich verlassen konnten.

Leider kam es im Zuge der Evakuierung zu zahlreichen Diskussionen mit den Einsatzkräften, weil Personen in den Gefahrenbereich fahren wollten. Zusätzlich wurden die Absperrungen regelmäßig von Autofahrern und Fußgängern überquert, um ebenfalls in die Gefahrenzone zu gelangen.

Außerdem weigerten sich einige wenige Anwohner vorerst, ihre Häuser zu verlassen, konnten jedoch im späteren Verlauf überzeugt werden.

Die Evakuierung konnte schließlich gegen 23:30 Uhr erfolgreich abgeschlossen und mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden. Die Fachkräfte des Kampfmittelräumdienstes bereiteten in den Stunden zuvor die Bombe soweit vor, dass sofort mit der Entschärfung begonnen werden konnte. Da die Entschärfung problemlos verlief, dauerte diese nicht lange an. So konnte bereits gegen 23:45 Uhr Entwarnung gegeben werden und die Rückkehr der Anwohner starten.

An dem Einsatz waren über 400 Einsatzkräfte beteiligt.

Davon rund 275 Angehörige der Feuerwehren, 45 der Polizei und rund 100 Einsatzkräfte vom DRK, Johanniter und co.

Für die Feuerwehr der Stadt Buchholz i. d. Nordheide war dies ein außergewöhnlicher Einsatz. Dennoch konnte die Evakuierung und folglich der Ablauf des Einsatzes gemeinsam mit den weiteren Organisationen zuverlässig abgearbeitet werden, sodass der Zeitraum möglichst kurz gehalten werden konnte.

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Unklare Rauchentwicklung in Sprötze

Jenov Jenovallen/@stock.adobe.com

Am Abend vom 14. Mai um 21:35 Uhr nahm eine aufmerksame Autofahrerin eine starke Rauchentwicklung und Brandgeruch im Bereich Lohbergen fest und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Da der Einsatzort zu Beginn unklar war, wurden die Feuerwehren Buchholz, Holm, Sprötze und Trelde alarmiert, welche die Rauchentwicklung rasch bestätigen konnten. Nach einer intensiven Suche um die hier gelegenen Gebäude, sowie dem umliegenden Wald konnte kein Brand festgestellt werden. Zudem nahm die Rauchentwicklung rasant ab.

Der Einsatzort konnte schließlich gegen 22:20 Uhr verlassen werden.

 

 

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Seppensen: Wochenendhaus niedergebrannt

stv. Kreispressewart Völlig niedergebrannt ist am Donnerstagmorgen ein Wochenendhaus im Buchholzer Ortsteil Seppensen. Mitarbeiter der Stadtwerke hatten auf der Suche nach der Ursache für einen nächtlichen Stromausfall eine starke Rauchentwicklung aus einem in Holzbauweise errichteten Gebäude in der Nähe des Amelungweges entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Personen in dem Haus aufhielten, alarmierte die Leitstelle in Winsen daraufhin mit dem Stichwort „Menschenleben in Gefahr“ die Ortswehren Holm, Buchholz und Sprötze. Die Anfahrt zum Einsatzort gestaltete sich für die Einsatzkräfte jedoch äußerst schwierig. Die unbefestigte und aufgeweichte Zuwegung über den Moordamm endete 100 Meter vor dem Brandobjekt. Bei dem Versuch, die Einsatzstelle über eine Wiese zu erreichen, blieb ein Einsatzfahrzeug in dem aufgeweichten Boden stecken. Zu diesem Zeitpunkt stand das verwinkelte Gebäude bereits in Vollbrand und war teilweise eingestürzt. Erste Erkundungen und Befragungen von Nachbarn ergaben zudem, dass sich keine Person mehr in dem Gebäude aufhalten sollte.

Buchholz‘ stellvertretender Stadtbrandmeister Christian Matzat veranlasste die Nachalarmierung der Tanklöschfahrzeuge aus Jesteburg und Bendestorf, um das Löschwasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle zu transportieren. Unter umluftunabhängigem Atemschutz nahm die Feuerwehr zwei Strahlrohre vor, und löschte die Reste des Gebäudes ab.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Buchholzer Polizei übernommen.

 

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Kellerbrand in Buchholz

Am Nachmittag des 03. Januars 2019 um 15:07 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Buchholz und Sprötze zu einem Kellerbrand in der Steinstraße in Buchholz alarmiert. Da sich zu dieser Zeit oftmals viele Personen in dem Gebäude aufhalten und dementsprechend von einer großen Gefahr für eine Vielzahl von Personen ausgegangen werden muss, staunten die Buchholzer Bürger nicht schlecht, als sich die Feuerwehrfahrzeuge durch die gesamte Straße reihten und die Polizei ebenfalls mit einer Vielzahl an Einsatzkräften vor Ort war.
Glücklicherweise konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Zwar kam es aus ungeklärter Ursache tatsächlich zu einem kleineren Brand im Keller des Gebäudes, ein Anwohner konnte diesen jedoch bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte erfolgreich löschen und sorgte so dafür, dass sich die Flammen nicht weiter ausbreiten konnten. Hierbei atmete er jedoch die Rauchgase ein und wurde hierdurch leicht verletzt.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr entfernten das Brandgut aus dem Gebäude und sorgten anschließend mittels Druckbelüfter dafür, dass das Gebäude von dem schädigenden Brandrauch befreit wurde.

Die Einsatzstelle konnte rund 45 Minuten später wieder verlassen werden.

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Wohnungsbrand in Trelde

In der Nacht vom 03. Januar 2019 um 02:04 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Buchholz, Sprötze und Trelde in den Torfweg in Trelde alarmiert, da hier ein Wohnungsbrand gemeldet wurde.
Nachbarn eines Einfamilienhauses entdeckten Qualm, welcher aus dem Haus drang und nahmen verdächtige Geräusche war, welche auf einen Brand schließen ließen. Sofort alarmierten diese die Feuerwehr und unternahmen erste Versuche, den Brand einzudämmen.
Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten den Brand, welcher sich in einem Zimmer des Hauses ausgebreitet hatte, schnell unter Kontrolle bringen, konnten den vermeintlichen Bewohner des Hauses jedoch lediglich tot auffinden. Dieser wurde durch das Feuer so stark verbrannt, dass die Identität noch infolge der Emittlungen durch einen DNA Test sichergestellt werden muss.
Weitere Personen befanden sich nicht in dem Haus, sodass die Einsatzstelle gegen 03:15 Uhr verlassen und der Polizei übergeben werden konnte.

Die Brandursache konnte in der Nacht nicht mehr betitelt werden, die Polizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.

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Steinbeck: Brannte Mehrfamilienhaus

In der gestrigen Nacht, den 26. September, gegen 03:00 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Buchholz, Dibbersen und Sprötze in die Wenzendorfer Straße in Steinbeck alarmiert. Anwohner bemerkten einen Brand am benachbarten Gebäude und riefen sofort die Feuerwehr.

Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte wurde deutlich, dass sich ein Feuer an einem Holzunterstand, der Fassade, sowie in den Dachstuhl ausgebreitet hatte und diesen Weg rasch fortsetzte.

Die einzige im Haus befindliche Person konnten sich bereits vor Ankunft der Einsatzkräfte eigenständig befreien, zog sich jedoch eine Rauchgasvergiftung zu. Polizeibeamte durchsuchten das Gebäude auf etwaige weitere Bewohner und zogen sich hierbei ebenfalls Rauchgasvergiftungen zu. Der Anwohner, sowie die Beamten wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und anschließend in das Buchholzer Krankenhaus gebracht. Sie konnten noch in der selben Nacht wieder entlassen werden.

Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte schnell gestoppt werden, sodass ein Übergreifen auf die im oberen Bereich des Gebäudes gelegenen Wohnungen verhindert werden konnte.

Mittels Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte das Innere des Gebäudes auf Glutnester ab und konnten hier lediglich einen betroffenen Bereich lokalisieren, welcher anschließend eröffnet wurde, um die Ursache zu neutralisieren.

Die abschließenden Löscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hinaus. Mittels Druckbelüfter wurde das Gebäude vom Brandrauch befreit. Die Einsatzstelle wurde um 5:40 Uhr an die Polizei übergeben, welche die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm.

An der betroffenen Seite des Gebäudes entstand ein erheblicher Schaden im unteren sechsstelligen Bereich.

 

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Auffahrunfall und auslaufende Betriebsstoffe

04.09.2018 – 16:49 Uhr – B3, Ortseingang

Vergangenen Dienstag kam es zu einem Auffahrunfall auf der B3, nähe Ortseingang vom Trelder Berg kommend. In diesem waren vier PKW verwickelt. Die FF Sprötze wurde wegen auslaufenden Betriebsstoffen dazu alarmiert und nahm diese in Angriff. Zwei Personen kamen leichtverletzt ins Krankenhaus.

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Brennt Wald in Seppensen

In der Nacht auf Sonntag um 02:29 Uhr wurden die Feuerwehren Buchholz, Holm, Sprötze und Jesteburg zu einem Einsatz mit dem Stichwort ‚Brennt Grasfläche‘ In den Reindorfer Weg gerufen.

Hier brannte ein Waldstück in Straßennähe auf einer Fläche von ca. 30qm.

Noch auf der Anfahrt konnte die Feuerwehr Jesteburg einen weiteren, etwas kleineren Brand entdecken, welcher sich etwa 100m weit entfernt befand.

Beide Brände konnten schnell gelöscht werden, sodass der Einsatz um 03:50 beendet werden konnte.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Brennt Einfamilienhaus in Holm-Seppensen

Um 0:39 wurden die Ortsfeuerwehren Buchholz, Holm und Sprötze zu einem Brand eines Einfamilienhauses in Holm-Seppensen alarmiert.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das mit Reet gedeckte Dach des Hauses bereits in Flammen. Ebenfalls konnte zu diesem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bewohner ausgeschlossen werden, da die Familie mitsamt des Haustieres das Haus eigenständig verlassen konnte. Sofort wurden erste Löschmaßnahmen von innen und außen durchgeführt. Da der Brand sich jedoch rasant ausbreiten konnte, musste der Innenangriff zum Schutz der Einsatzkräfte frühzeitig beendet werden. Zeitgleich wurde die Ortsfeuerwehr Trelde nachalarmiert. Die Löschmaßnahmen konnten nun primär nur noch von außen erfolgen. Weitergehend konnten im bis dahin nicht betroffenen Teil des Gebäudes Wertgegenstände entfernt werden.

Die Feuerwehren Schierhorn und Handeloh, sowie der GW-Atemschutz wurden im Verlauf des Einsatzes ebenfalls hinzugezogen, um den hohen Bedarf an umluftunabhängigen Atemschutzgeräten und dazugehörigen Trägern zu decken.

Trotz der schnell eingeleiteten Maßnahmen zum Erhalt des Gebäudes und der rund 100 Einsatzkräfte vor Ort, konnte die rasche Ausbreitung des Brandes im Dach nicht verhindert werden, sodass dieses großflächig abbrannte.

Aufgrund der Dachdeckung dauerte es mehrere Stunden, bis das Feuer unter Kontrolle und die Flammen gelöscht waren. Nun galt es jedoch die tief sitzenden Glutnester zu löschen, damit sich das Feuer nicht erneut entzünden konnte.

Mithilfe eines hinzugezogenen Treckers wurde die Dachdeckung entfernt und aufgelockert. So konnten die noch glühenden Bestandteile am Boden gelöscht werden.

Über die Drehleiter wurde zusätzlich Netzmittel zur Brandbekämpfung eingesetzt. Durch die Verwendung von Netzmitteln wird die Oberflächenspannung von Wasser herabgesetzt. Dies führt dazu, dass das Löschwasser tiefer in das Brandgut eindringen und dort wirken kann. Hierdurch wird gerade bei Nachlöscharbeiten eine gezieltere Bekämpfung der Glutnäster bei vermindertem Wasserverbrauch bewirkt.

Die Einsatzstelle konnte gegen 10:00 Uhr an die Polizei übergeben werden.

Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt. Der Schaden ist erheblich.