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Im Rahmen des Übungsdienstes stand eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung der Ortsfeuerwehr Sprötze auf dem Ausbildungsplan. Gemeinsam mit dem DRK, den Johannitern, Verletztendarstellern der DRLG sowie der Notaufnahme Buchholz wurde ein anspruchsvolles Verkehrsunfallszenario abgearbeitet.

Das angenommene Einsatzbild stellte einen schweren Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem landwirtschaftlichen Fahrzeug dar. Mehrere verletzte Personen mussten durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr schonend aus dem Fahrzeug befreit werden. Parallel galt es, das Fahrzeug zu sichern, eine technische Rettung durchzuführen und die Einsatzstelle professionell abzuarbeiten. Durch die realistische Darstellung der Verletzten sowie die Einbindung der Notaufnahme konnten die Abläufe von der Rettung an der Einsatzstelle bis zur Übergabe im Krankenhaus praxisnah trainiert werden.

Der Schwerpunkt der Übung lag insbesondere auf der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit und der Kommunikation zwischen allen beteiligten Kräften. Solche gemeinsamen Ausbildungsdienste sind ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung und tragen dazu bei, im Ernstfall schnell, sicher und effizient handeln zu können.

Ein besonderer Dank gilt den Ausbildern und Organisatoren, die mit viel Engagement und Zeit diese anspruchsvolle Übung ausgearbeitet und vorbereitet haben. Ebenso bedanken wir uns bei allen beteiligten Hilfsorganisationen sowie den Verletztendarstellern für die hervorragende Zusammenarbeit und die realistische Umsetzung des Szenarios.

Am 22.06. wurde die Ortsfeuerwehr Sprötze zu einer Tierrettung in die Neue Brückenstraße alarmiert.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen ausgebüxten Papagei vor. Nach der Erkundung stellte sich jedoch heraus, dass ein Eingreifen der Feuerwehr in diesem Fall nicht zielführend war. Nicht jede Tierrettung fällt in den Aufgabenbereich der Feuerwehr oder kann durch die Einsatzkräfte erfolgreich durchgeführt werden.
Die Besitzer kümmern sich nun selbst um den gefiederten Ausreißer und versuchen, ihn mit Futter anzulocken und so zur Rückkehr nach Hause zu bewegen.

Wir wünschen dabei viel Erfolg und hoffen, dass der Papagei schon bald wohlbehalten zurückkehrt.

Zu einem größeren Einsatz wurden die Ortsfeuerwehr Sprötze am Wochenende an die Bahnstrecke im Bereich Sprötze alarmiert.
Aufgrund einer gerissenen Oberleitung war es dort zu einem Brand im Böschungsbereich gekommen, während gleichzeitig ein Metronom-Zug auf freier Strecke zum Halten kam.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand zunächst die Erkundung der Lage sowie die Sicherheit der zahlreichen Fahrgäste im Mittelpunkt.
Da sich der Zug in unmittelbarer Nähe zum Brandbereich befand und die Situation an der Bahnstrecke zunächst unklar war, wurde die Evakuierung sorgfältig vorbereitet und in enger Abstimmung mit Bahnmitarbeitern durchgeführt.

Die Einsatzkräfte begleiteten die Fahrgäste anschließend geordnet aus dem Zug und führten sie über den Gleisbereich zu einem sicheren Sammelpunkt. Besonders die große Anzahl an Reisenden stellte die Feuerwehr und die beteiligten Organisationen vor logistische Herausforderungen. Durch das koordinierte Vorgehen aller Beteiligten konnte die Evakuierung jedoch ruhig und ohne größere Probleme durchgeführt werden.

Parallel dazu wurde der Böschungsbrand durch die Feuerwehr bekämpft, um eine weitere Ausbreitung entlang der Strecke zu verhindern.

Die Johanniter unterstützten die Maßnahmen mit einem Shuttle-Service und kümmerten sich um die Betreuung der betroffenen Reisenden. Zusätzlich stellte EDEKA Schreiber kurzfristig Getränke und weitere Unterstützung für die Versorgung der Fahrgäste und Einsatzkräfte bereit.

Die Ortsfeuerwehr Sprötze bedankt sich ausdrücklich bei allen eingesetzten Kräften, den Hilfsorganisationen sowie bei dem EDEKA-Team für die gute und reibungslose Zusammenarbeit während des Einsatzes.

Ortsbrandmeister Oliver Kluth begrüßte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung die Gäste Frau Neumann, Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse, Ortsbrügermeisterin Heidi Micheel, Stadtbrandmeister und Abschnittsleiter Heide André Emme, Ratsmitglied Philip Schlumbohm, Ehrenortsbrandmeister Peter Kröger und die Ehrenstadtbrandmeister Karsten Cohrs und Joachim Behnke sowie die Kameradinnen und Kameraden der aktiven Abteilung und der Alters- und Ehrenabteilung.

In seinem Jahresrückblick erinnerte er an zwei Einsätze, die ihm im Jahr 2025 besonders in Erinnerung geblieben sind. Zum einen der Dachstuhlbrand in der Gemeinde Hollenstedt am 16.08., zu dem die Ortsfeuerwehr Sprötze alarmiert wurde, um die Einsatzkräfte vor Ort mit Atemschutzgeräteträgern zu unterstützen.

Der zweite besondere Einsatz fand am 01.11. um 15:55 Uhr statt. Der Umzug in das neue Feuerwehrhaus. Zu diesem Zeitpunkt standen alle Einsatzkräfte, die Alters- und Ehrenabteilung, die Jugendfeuerwehr sowie die Kinderfeuerwehr gemeinsam auf dem Hof des alten Feuerwehrhauses. Auf den Meldern erschien der Schriftzug „Umzug Feuerwehr Sprötze“. Die drei Züge der Sirene ertönten, und alle warteten gespannt. Es herrschte eine echte Gänsehautstimmung, jeder hatte seine eigenen Gedanken beim Abschied vom alten Feuerwehrhaus. Anschließend zogen alle Mitglieder, begleitet von den Fahrzeugen zur Absicherung, gemeinsam durch den Ort zum neuen Feuerwehrhaus.

Zwei Tage lang hatten die Kameradinnen und Kameraden den Umzug vorbereitet. Es waren anstrengende Tage, da auch Einsätze hinzukamen doch es wurde alles erfolgreich gemeistert.

Bei der Wahl zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde Jörgfried Stapel gewählt. Die Ortsfeuerwehr Sprötze wird bereits seit einigen Jahren durch drei Ortsbrandmeister Oliver Kluth, Jens Meyer und Jörgfried Stapel erfolgreich geleitet.

Befördert wurden:

  • André Heinrich, Christoph Michiels und Benjamin Reich zu Feuerwehrmännern
  • Julie Fitschen zur Hauptfeuerwehrfrau
  • Dorothee Kröger und Sven Weickert zu Brandmeistern

André Böttcher wurde vom Landkreis Harburg für seine Tätigkeit als Kreisausbilder zum Hauptbrandmeister befördert.

Jona Drewes, Johanna Heinze, Oliver Kluth, Daniel Kröger, Nico Kröger, Martin Stapel und Paul Steffen wurden ebenfalls vom Landkreis Harburg für ihren Einsatz als Helfer beim Hochwasser im Heidekreis ausgezeichnet.

Zum Abschluss blickte die Ortsfeuerwehr gemeinsam nach vorn.
Wir freuen uns darauf, das neue Feuerwehrhaus mit Leben zu füllen.

 

Es ist wieder soweit und das alljährliche Tannenbaumschreddern bei der Ortsfeuerwehr Sprötze findet statt.

Am 10. Januar ab 10:00 Uhr holen wir Ihre abgeschmückten Weihnachtsbäume bei Ihnen zuhause ab. Legen Sie Ihren Baum hierfür gut sichtbar auf ihr Grundstück.

Von 14:00 – 17:00 Uhr gibt es am neuen Feuerwehrhaus Sprötze wie in jedem Jahr wieder heiße Getränke, Pommes,Kaffee und Kuchen sowie Waffeln und vieles mehr!

Kommt gerne vorbei, entdeckt unser neues Feuerwehrhaus und genießt die Zeit bei uns!

Eure Jugendfeuerwehr Sprötze

Am 04.12. um 16:31 Uhr wurde die Feuerwehren Sprötze und Trelde mit dem Einsatzstichwort „Feuer 2 mit unklarem Rauch“ alarmiert.
Beide Ortsfeuerwehren rückten umgehend zur Einsatzstelle aus.

Vor Ort stellte sich nach einer kurzen Erkundung heraus, dass kein Brand vorlag.
Ein Wasserkocher hatte die gemeldete Rauchentwicklung verursacht. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich, sodass alle Einsatzkräfte zeitnah wieder einrücken konnten.

Lukas Gojda/@stock.adobe.com

Um 09.34 Uhr erfolgte die Alarmierung der Wehren Buchholz, Dibbersen und Sprötze zu einem brennenden Heizungskeller.
Eine solche Alarmierung drückt in wenigen Worten das Gefahrenpotential aus, dass mit so einem Brand einhergehen kann. So ist es nicht verwunderlich, dass auch zu dieser Zeit selbstverständlich zahlreiche freiwillige Helfer ihre Fahrzeuge besetzten, um hier vor Ort helfen zu können.
Schnell begann das ersteintreffende Löschfahrzeug aus Dibbersen mit dem Innenangriff unter außenluftunabhängiger Atemluft, um den Brand zu löschen. Gemeinsam mit den nachrückenden Kräften konnte die Situation zum Glück zügig unter Kontrolle gebracht werden und ein Ausdehnen des Brandes auf andere Gebäudeteile verhindert werden.
Wie leidenschaftlich und engagiert die Helfer dabei zu Werke gehen, zeigt vor allem einer der Kameraden aus Dibbersen, der von seinem Geburtstagsfrühstück zum 22. Geburtstag aufsprang, um direkt als AGTler den ersten Löschangriff vorzunehmen.

Am Montag, den 14. April 2025 erfolgte um 00:16 Uhr die Alarmierung der Ortswehren aus Buchholz und Dibbersen zu einem brennenden Café in Buchholz. Schon beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde klar, dass dieser Einsatz so schnell keine Rückkehr in den verdienten Schlaf zulassen würde. Das Erdgeschoss des Hauses stand bereits im Vollbrand. Aufgrund der zunächst unklaren Lage waren die Helfer nicht sicher, ob auch noch Personen im Gebäude waren. Zum Glück konnte das aber schnell verneint werden, sodass die berwis mit außenluftunabhängigem Atemschutz ausgestatteten KameradInnen schnell mit dem Löschangriff beginnen konnten.

Wegen des großen Brandes wurden auch die Wehren aus Trelde und Sprötze nach alarmiert und auch eine weitere Drehleiter musste aus Tostedt angefordert werden. Insgesamt waren bis zu 15 Trupps gleichzeitig im Einsatz. Dabei gingen viele der Atemschutzträger nicht nur einmal gegen die Flammen vor, sondern (nach entsprechender Pause) ein weiteres Mal, um der Flammen Herr zu werden.

Insgesamt waren 92 ehrenamtliche Helfer im Einsatz und konnten glücklicherweise ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindern. Erst gegen 6 Uhr morgens war für viele der Helfer eine Rückkehr nach Hause möglich.

 

Am späten Dienstagmorgen hat ein Mann seine Frau bei der Polizei als vermisst gemeldet. Kurz nach 15:00h wurde die Ortsfeuerwehr Trelde zur Amtshilfe „Personensuche“ hinzugezogen. Da auch das Absuchen der näheren Umgebung erfolglos blieb, wurde im weiteren Verlauf der Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Buchholz, eine Hundestaffel, die Ortsfeuerwehr Sprötze, die Drohnengruppe der Feuerwehr Hanstedt sowie die Ortsfeuerwehr Kakenstorf alarmiert.

Gegen 17:00h erfolgte die erlösende Meldung „Person wohlbehalten zu Hause“ und der Einsatz konnte abgebrochen werden.

An dieser Stelle vielen Dank an alle Einsatzkläfte und freiwilligen, die bei der Suche unterstützt haben.

In Sprötze entsteht ein neues Feuerwehrgerätehaus,

das neue Feuerwehrgerätehaus wird an der Neuen Brückenstraße in Sprötze entstehen. Nach vielen Monaten der Planung geht es nun endlich los, die Bodenplatte für das Haus ist bereits gegossen.
Auf einem etwa 8.100 Quadratmeter großen Areal wird ein etwa 1.000 Quadratmeter großes Gerätehaus für drei Fahrzeuge, mit Umkleiden, Büros, Gemeinschafts- und Seminarraum, Küche, Werkstatt, Lagerräumen und einem Raum eigens für die Jugend- und Kinderfeuerwehr. Zusätzlich wird ein Übungsplatz für die Feuerwehr eingerichtet.
Das Feuerwehrhaus wird nach dem neusten Energiestandard KfW 40 EE gebaut. Das Gebäude wird ein Holzbau mit Wärmepumpe und Photovoltaikanlage.
Das neue Feuerwehrhaus ist wichtig, damit der Feuerwehrbedarfsplan eingehalten werden kann.

Aus diesem freudigen Anlass möchten wir Sie und Euch mitnehmen und die Meilensteine der Bauphasen bis zur Fertigstellung begleiten. Im folgenden Bericht sollen die Fortschritte vom Bauplatz sichtbar werden.

Noch seht ihr eine Wiese, die ersten Abmessungen sind erfolgt, die Baupläne stehen und der Baubeginn steht vor der Tür!

Spatenstich mit der Stadtverwaltung und der Stadt- und Ortsfeuerwehrführung Sprötze

Die Bodenplatte ist gegossen worden.

Die ersten Mauern werden hochgezogen

Blick vom Gerüst in die zuküftige Fahrzeughalle und auf die Sozialräume, die aus Holz schon aufgestellt sind

Dämmung der Außenwände

Die Fenster wurden eingestezt

Die Sanitäranlagen werden eingebaut

Die Endlüftungsanlage wird in der Fahrzeghalle eingebaut

Der große Schulungsraum bekommt die Wandbekleidung und die Vorbereitungen für die Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung ist in den Sozialräumen verlegt worden

Die drei Hallentore wurden eingestezt

Die Elektrik zieht ein und wird im Feuerwehrhaus verteilt

Außen am Haus wird die Holzverkleidung angebracht, hier Rückseite vom Gebäude

Seitenansicht mit zukünftigem Parkplatz

Richtfest vom neuen Gebäude

Richtfest wurde mit vielen Gästen in der neuen Fahrzeughalle gefeiert

Ansicht nach dem Richtfest von vorne

Das Dach wird versiegelt

Schächte für die Ölabscheidung werden links von der Halle verbaut

Die Abwasserschächte werden eingestezt

Die Decken werden vorbereitet und abgehängt

In den Räumen werden die Böden verlegt

Die Wandfliesen werden in den Nassräumen angebracht

Die Fahrzeughalle ist gefliest worden, mit den Makierungen im Boden für die Feuerwehrfahrzeuge

Fahrzeughallentore von außen

Die Verkleidung, Vorderansicht und Seitenansicht ohne Baugerüst, mit dem roten Akzent, an dem der Schriftzug angebracht werden soll.

Die Ampelanlage für die Tore ist angeschlossen

Auch bei Schnee geht es an der Außenanlage weiter, die Flächen rund um das Feuerwehrhaus werden angeglichen.

Die Ansicht vom hinteren Teil, die Wärme vom Innenraum wird abgeleitet.

Nun wurde die Außenbeleuchtung angeschlossen. Dieser Blick zeigt die drei Hallen für die Feruwehrfahrzeuge.

Die Beleuchtung von außen bei geschlossenen Hallentoren.

Die Türen zur Fahrzeughalle wurden eingebaut.

Auch die Toiletten nehmen langsam Gestalt an und habe Türen bekommen.

Der Schulungsraum bekommt in der Mitte eine Trennwand, die je nach Zweck verschoben werden kann. Hier werden die Elemente eingesetzt.

Abgetrennter Schulungsraum zur Küche, auch die Fluchtbeschilderung ist angebracht

Außen gehen nach den kalten Tagen die Bauarbeiten am Parkplatz und an der Fläche vor und hinter dem Feuerwehrhaus weiter.

Die Toiletten für die Herren wurden eingebaut und angeschlossen

Auch die Waschbecken sind montiert worden, damit nehmen die Waschräume jetzt langsam Gestalt an.

Die Arbeiten an der Außenanlage schreiten voran, hier wird die Terrasse auf der Rückseite gerüttelt

Die Treppen in Richtung Übungsplatz werden gesetzt

Die fertige Treppenanlage bei Nacht

Die Leitungen für das Abwasser werden eingesetzt

Die Wärmepumpe für die Heizung ist aufgestellt

Die Arbeiten an der Außenanlage schreiten weiter voran.

Die Übungsfläche ist durch Stufen vom Feuerwehrhaus abgegrenzt.

Die Ein- und Ausfahrt auf die Übungsfläche

Die Pflasterarbeiten für die Terrasse starten

Die Arbeiter kommen sehr zügig voran

Weitere Lichtinstallationen werden fertiggestellt

Und können am Abend in Feuerwehr-Rot erstrahlen

Die Schuhwaschanlage ist eingerichtet und wird in Betrieb genommen.

Fortsetzung folgt …