Beiträge

Am 03.01. erfolgte die Alarmierung der Dibberser
Ortswehr um 19.17 Uhr mit dem Alarmstichwort
„Hilfeleistung nch Verkehrsunfall“.
Auf der A261 war ein LKW wegen der sehr glatten
Fahrbahn ins Schlingern geratern und in die Leitplanke
gekracht. Glücklicherweise wurde hierbei weder Fahrer
noch andere Beteiligte verletzt. Durch das Abgleiten des
Sattelschleppers in den Straßengraben wurde der
Dieseltank des LKWs aufgeschlitzt, sodass
Dieselkraftstoff unkontrolliert austrat.
Durch das schnelle Eintreffen der freiwilligen Helfer
konnte dies gücklicherweise gestoppt werden und die
Leckage gestopft werden. Um den verbleibenden
Treibstoff sicher aus dem Tank zu entfernen wurde der
Gerätewagen „Gefahrgut“ aus Trelde nachalarmiert. Die
hier nun nachgeforderten Kräfte konnten den Tank schnell
leerpumpen und den Treibstoff sichern. Nach rund einer
Stunde konnte die EInsatzstelle verlassen werden.

Das Neue Jahr begann für die Kameraden der Feuerwehren Buchholz und Dibbersen direkt mit einer Einsatzlage, die die freiwilligen Helfer in den frühen Morgenstunden des 1. Januars um 02.44 Uhr aus den Betten riss.
Gerade als die Feuerwerke nachließen, erfolgte die Alarmierung mit dem Alarmstichwort „F3 Garagenbrand“. Schon kurz nach dem „Brandmeister vom Dienst“ erreichten die ersten Helfer aus Dibbersen die Einsatzstelle im Meilsener Birkenweg.
Hier war aus noch ungeklärter Ursache eine Garage mit den zwei darin geparkten Fahrzeugen in Brand geraten. Nur durch das sehr schnelle Handeln der eingesetzten Kräfte, die die Flammen unter außenluftunabhängiger Atemversorgung schnell nieder schlugen konnte eine Brandausdehnung auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden.
Da gerade ein PKW Brand aufgrund der Vielzahl der brennenden Stoffe eine besondere Gefahr auch für die helfenden Kräfte ist, wird so etwas mit zwei dicht nebeneinander geparkten Fahrzeugen in einem Carport zu einem besonders anspruchsvollen Löscheinsatz. Aufgrund der massiven Hitzeeinwirkung waren am angrenzenden Wohngebäude bereits die ersten Rollläden geschmolzen. Durch den schnellen und entschlossenen gemeinsamen Löscheinsatz der Wehren konnte aber Schlimmeres verhindert werden. Nach gut 2 Stunden Einsatzzeit konnten die Feuerwehrleute wieder abrücken und sicher zu ihren Lieben zurückkehren.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an die Anwohner, die die Einsatzkräfte freundlicherweise mit Kaffee versorgten. Insbesondere in der Silvesternacht freuen wir uns über dieses Verhalten, wo anderswo Einsatzkräfte mit Raketen und Böllern beschossen werden.

Lukas Gojda/@stock.adobe.com

Um 09.34 Uhr erfolgte die Alarmierung der Wehren Buchholz, Dibbersen und Sprötze zu einem brennenden Heizungskeller.
Eine solche Alarmierung drückt in wenigen Worten das Gefahrenpotential aus, dass mit so einem Brand einhergehen kann. So ist es nicht verwunderlich, dass auch zu dieser Zeit selbstverständlich zahlreiche freiwillige Helfer ihre Fahrzeuge besetzten, um hier vor Ort helfen zu können.
Schnell begann das ersteintreffende Löschfahrzeug aus Dibbersen mit dem Innenangriff unter außenluftunabhängiger Atemluft, um den Brand zu löschen. Gemeinsam mit den nachrückenden Kräften konnte die Situation zum Glück zügig unter Kontrolle gebracht werden und ein Ausdehnen des Brandes auf andere Gebäudeteile verhindert werden.
Wie leidenschaftlich und engagiert die Helfer dabei zu Werke gehen, zeigt vor allem einer der Kameraden aus Dibbersen, der von seinem Geburtstagsfrühstück zum 22. Geburtstag aufsprang, um direkt als AGTler den ersten Löschangriff vorzunehmen.

Oksana Ariskina/@stock.adobe.com

Holm. In der Nacht des 16. Juli wurde die Bereitschaftsgruppe 1 der Ortswehr Holm um 02:02 Uhr zu einer Hilfeleistung in den Niedersachsenweg in Holm-Seppensen alarmiert. Eine Person war in ihrer Wohnung gestürzt und konnte die Wohnungstür aus eigener Kraft nicht mehr öffnen.

Die eintreffenden Einsatzkräfte verschafften sich rasch Zugang zur Wohnung, indem sie die Tür fachgerecht öffneten. So konnte dem ebenfalls alarmierten Rettungsdienst zügig Zutritt zur verunfallten Person ermöglicht werden.

Der Einsatz war gegen 03:30 Uhr beendet.

Am Sonntagnachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Trelde zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Auf der B75 war es aufgrund stockenden Verkehrs zu einem Auffahrunfall mit insgesamt 3 beteiligten PKW gekommen, bei dem eine 19 jährige Fahrerin verletzt wurde und rettungsdienstliche Betreuung benötige. Für die Feuerwehr galt es die Einsatzstelle abzusichern, auslaufenden Betriebsstoffe aufzufangen, die Fahrzeugbatterie abzuklemmen sowie den Brandschutz sicherzustellen.

Am Sonntagmorgen um 04:50h wurde die Ortsfeuerwehr Trelde zu einem PKW Brand auf den Schützenplatz Trelde alarmiert. Bei Eintreffen stand der PKW bereits im Vollbrand. Obwohl wir auf unserem HLF 2400l Wasser im Tank mitführen, musste eine Wasserversorgung aus dem Ort aufgebaut werden, um das Fahrzeug komplett zu löschen. Auch in diesem Fall wurde Schaummittel eingesetzt, welches ebenfalls über einen Tank im Fahrzeug vorhanden ist und dem Löschwasser zugemischt werden kann.

Am Montag, den 14. April 2025 erfolgte um 00:16 Uhr die Alarmierung der Ortswehren aus Buchholz und Dibbersen zu einem brennenden Café in Buchholz. Schon beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde klar, dass dieser Einsatz so schnell keine Rückkehr in den verdienten Schlaf zulassen würde. Das Erdgeschoss des Hauses stand bereits im Vollbrand. Aufgrund der zunächst unklaren Lage waren die Helfer nicht sicher, ob auch noch Personen im Gebäude waren. Zum Glück konnte das aber schnell verneint werden, sodass die berwis mit außenluftunabhängigem Atemschutz ausgestatteten KameradInnen schnell mit dem Löschangriff beginnen konnten.

Wegen des großen Brandes wurden auch die Wehren aus Trelde und Sprötze nach alarmiert und auch eine weitere Drehleiter musste aus Tostedt angefordert werden. Insgesamt waren bis zu 15 Trupps gleichzeitig im Einsatz. Dabei gingen viele der Atemschutzträger nicht nur einmal gegen die Flammen vor, sondern (nach entsprechender Pause) ein weiteres Mal, um der Flammen Herr zu werden.

Insgesamt waren 92 ehrenamtliche Helfer im Einsatz und konnten glücklicherweise ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindern. Erst gegen 6 Uhr morgens war für viele der Helfer eine Rückkehr nach Hause möglich.

 

Holm. Am vergangenen Freitag, dem 11.04.2025, wurde die Ortswehr Holm um 17:18 Uhr zu einem Waldbrand im Ortsteil Seppensen in der Nähe des Friedhofs an der Straße Seppenser Mühlenweg alarmiert. Spaziergehende hatten eine Rauchentwicklung in der Nähe des Friedhofs entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle machten Einsatzkräfte einen rund 50 m2 großen Brand im Unterholz aus und gingen mit einem Angriffstrupp mittels Schnellangriffsvorrichtung über das Tanklöschfahrzeug gespeist direkt vor. Vorsorglich wurde über den Seppenser Mühlenweg die Wasserversorgung mittels Entnahme über einen Unterflurhydranten aufgebaut. Das Feuer konnte zügig abgelöscht und somit eine Ausbreitung verhindert werden. Mittels Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle anschließend überprüft, um mögliche Glutnester auszumachen. Um 18:30 Uhr war der Einsatz beendet.

Um 3.11. Uhr erfolgte am Montag Morgen des 31. März die Alarmierung der Dibberser KameradInnen zur Einsatzstelle auf der BAB 1.
Die Polizei hatte um Unterstützung gebeten. Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Sattelzug von der Autobahn abgekommen und gegen einen am Rand stehenden Baum geprallt. Aufgrund der massiven Krafteinwirkung auf die Fahrgastzelle war es dem Fahrer nicht mehr selbstständig möglich, das Fahrzeug zu verlassen. Glücklicherweise war er selbst aber nicht eingeklemmt, sondern nur die Türen waren so verklemmt, das ein Verlassen nicht möglich war.
Mit hydraulischem Rettungsgerät konnte hier schnell Abhilfe geschaffen und die Fahrertür geöffnet werden. Der Fahrer verließ eigenständig das Fahrzeug und wurde dann sicherheitshalber von den wartenden Sanitätern für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.
Im Anschluss dichteten die HelferInnen noch den leckgeschlagenen Dieseltank des Zugfahrzeugs ab. Zuvor verlorener Kraftstoff war entsprechend aufgefangen worden.
Nach rund einer Stunde wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Lukas Gojda/@stock.adobe.com

Holm. Die Einsatzkräfte der Ortswehr Holm wurden am 20.12.2024 um 21:59 Uhr unter dem Einsatzstichwort „Brennt Schuppen“  zu einem Löscheinsatz in den Rotkehlchenweg in den Buchholzer Ortsteil Holm-Seppensen alarmiert. Bewohner eines Wohnhauses hatten ein Feuer in unmittelbarer Nähe zu einem auf dem Grundstück befindlichen Schuppen bemerkt, die Feuerwehr alarmiert und anschließend mittels Gartenschlauch das Entstehungsfeuer erfolgreich abgelöscht. Durch dieses beherzte Eingreifen konnte die Ausbreitung des Feuers auf das Nebengebäude verhindert werden. Die eintreffenden Einsatzkräfte mussten keine weiteren Löschmaßnahmen mehr vornehmen. Die Brandstätte und der angrenzende Schuppen wurden mittels Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern durchsucht. Es wurden jedoch keine weiteren Glutnester festgestellt. Der Einsatz konnte um 22:45 Uhr beendet werden.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.