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Im Nachgang zu Sturmtief “Herwart” wurden der Feuerwehr Trelde am 31.10.17 noch 2 weitere umgestürzte Bäume auf dem Stadtweg  gemeldet. Diese wurden am Dienstag gegen 10:00h von einigen Kameraden von der Straße geräumt und der öffentliche Weg somit wieder passierbar gemacht. Der Einsatz war nach gut 2 Stunden beendet.

 

Vier Wochen nach dem Sturmtief „Xavier“ hat „Herwart“ wieder viele Bäume entwurzelt und für zahlreiche Einsätze der Rettungskräfte gesorgt.

Die Alarmierung der Feuerwehr Trelde erfolgte am 29.10.17 gegen 08:00h.

Insgesamt galt es 4 Einsatzstellen abzuarbeiten. Bei allen Einsätzen mussten umgestürzte Bäume von der Straße entfernt werden.

Nach gut 2 Stunden konnten  die Retter wieder zum Gerätehaus zurückkehren.

 

Der erste große Herbststurm mit Orkanböen ist über Norddeutschland hinweggefegt und hat auch in Buchholz und Umgebung seine Spuren hinterlassen. Allein die Feuerwehr Trelde rückte im Zeitraum zwischen 14:00h und 19:00h zu 22 wetterbedingten Einsätzen aus.

Ein kleiner Auszug:

  • Baum auf B75, Trelder Berg
  • Äste auf B75, Trelde Richtung Kakenstorf
  • Baum auf Strasse, Stadtweg Trelde
  • Baum auf Haus, Dickwischweg Trelde
  • Brennender Baum auf Hochspannungsleitung der Bahn, Sprötze
  • Baum auf Strasse, Dependahl Sprötze

Alle Einsatzstellen wurden nach und nach abgearbeitet und so konnten die freiwilligen Mitglieder der Feuerwehr Trelde gegen 19:00h in das Gerätehaus zurückkehren. Glücklicherweise ist es bei keinen der Einsätze zu einem Personenschaden gekommen.

 

 

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Eine durch das am Dienstagabend herrschende Unwetter bedingte Fehlmeldung in der Brandmeldeanlage rief die Feuerwehren Trelde, Sprötze sowie den ELW Buchholz auf den Plan.
Die Alarmierung erfolgte um 19:51h in die Lanzstrasse auf den Trelder Berg.
Es konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden, ein Eingreifen war nicht erforderlich.

Sturmtief Paul sorgte am letzten Donnerstag  zu 5 wetterbedingten Einsätzen bei der Feuerwehr Trelde.
Die erste Alarmierung erfolgte um 11:49h mit dem Stichwort TH1 „Baum“ B75. Hier galt es eine in Höhe des Stadtweges auf die B75 gefallene Birke zu beseitigen, um die vielbefahrene Bundesstraße wieder rasch für den Verkehr freizugeben.
Im weiteren Verlauf mussten noch 3 weitere Einsatzstellen angefahren werden, bei denen es galt, umgestürzte Bäume von der Straße zu entfernen.
Nach dem Einrücken der Einsatzkräfte erfolgte bereits um 14:31h die nächste Alarmierung der FF Trelde. Bei der Einsatzstelle in der Straße „Trift“ drohte ein größerer Ast auf die Straße zu fallen. Für die Abarbeitung dieses Einsatzes war jedoch eine Drehleiter erforderlich.
Da sich die Buchholzer Drehleiter noch im Einsatz befand, wurde die Drehleiter aus Neu Wulmstorf zur Einsatzstelle gerufen. Mit Hilfe der Drehleiter gelang es den Einsatzkräften zügig, die Gefahr zu beseitigen und möglichen Schaden abzuwenden.
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14.03.2017 – 19:59 – Hannoversche Straße

Ein Brand an der Hannoverschen Straße wurde gemeldet, bei Ankunft stellte sich jedoch heraus, das beim Grillen eine größere Stichflamme aufgetreten, und neben dem Grillfeuer kein unerwünschter Brand vorhanden war. Die Feuerwehr rückte, ohne eingegriffen haben zu müssen, wieder ab.

Der Leitstelle wurde per Notruf ein ungewöhnlich starker Schwefelgeruch im Bereich des Trelder Bergs/ B3 gemeldet. Die daraufhin alarmierten Feuerwehren aus Trelde und Buchholz kontrollierten die Lage vor Ort und konnten anschließend Entwarnung geben.

Samstagmorgen kam es auf dem Gelände eines Logistikbetriebes in der Zunftstraße zu einem Zwischenfall in dessen Folge ein Behälter mit Schwefelsäure beschädigt wurde. Die Rettungsleitstelle des Landkreises Harburg alarmierte daraufhin die örtlich zuständigen Feuerwehren aus Buchholz und Trelde (Gerätewagen Gefahrgut) sowie die Fachzüge Spüren & Messen und Gefahrgut.

Bereits kurz nach der Ankunft an der Einsatzstelle konnten Teile der alarmierten Feuerwehreinheiten angehalten werden. Wie sich herausstellte waren ca. 20 Liter Schwefelsäure aus einem Behälter ausgetreten und verteilten sich anschließend auf der Ladefläche eines Lkw bzw. auf dem Boden rund um das Fahrzeug. Unverzüglich wurden die betroffenen Stellen mit reichlich Wasser gespült und die Säure soweit verdünnt, dass von dieser keine Gefahr mehr für Mensch und Umwelt ausging.

Folglich brauchten die Einsatzkräfte der beiden Fachzüge Spüren und Messen sowie Gefahrgut die Einsatzstelle nicht mehr anfahren. Die Feuerwehren aus Buchholz und Trelde arbeiteten den Einsatz gemeinsam ab und übergaben die Einsatzstelle nach gut einer Stunde an den Eigentümer.

Fotos: D. Boysen/ FF Buchholz i.d.N.

Am Donnerstag den 02.02.2017 wurde die Freiwillige Feuerwehr Trelde um 8:09 Uhr zu einem Einsatz mit dem Stichwort TH1 – auslaufen kein – in das Gewerbegebiet am Trelder Berg alarmiert. An der Unfallstelle fanden die Einsatzkräfte einen LKW vor, der beim Rangiern den Tank seines LKWs an einem Schacht beschädigt hatte. Infolge dieses Unfalles waren bereits ca. 400 Liter Kraftstoff ausgetreten. Durch die Feuerwehr wurde das Auslaufen von weiterem Kraftstoff verhindert und der ausgelaufene Kraftstoff aufgenommen oder mit Bindemittel abgestreut, so dass eine weitere Schädigung der Umwelt verhindert werden konnte. Der Einsatz war für die Feuerwehr Trelde nach ca. 3 Stunden beendet.

 

07.01.2017 – 13:04 Uhr – Hannoversche Straße (B3) in Sprötze

Ein Feuer hat am Samstagnachmittag ein Mehrfamilienhaus in Sprötze unbewohnbar gemacht. Die Bundesstraße 3 musste wegen der Löscharbeiten voll gesperrt werden.

Kurz nach 13 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Sprötze und Trelde von der Leitstelle in Winsen zu dem Feuer alarmiert. Die erst eintreffenden Kräfte fanden an der Einsatzstelle ein älteres Mehrfamilienhaus vor. Aus einer rückwärtigen Wohnung im Erdgeschoss schlugen meterlange Flammen, die bereits den Dachstuhl in Brand gesetzt hatten. Da zunächst unklar war, ob der Mieter der Wohnung sich noch im Gebäude befand, veranlasste Treldes Ortsbrandmeister Christian Matzat als Einsatzleiter die Nachalarmierung des Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehr Welle.

Zudem gingen Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz in das Gebäude vor, konnten jedoch keine Person finden. Wie sich später herausstellte, war der Bewohner zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zuhause. Alle anderen Bewohner des Hauses konnten das Gebäude unverletzt verlassen.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde die Feuerwehr Buchholz mit der Drehleiter sowie die FF Kakenstorf mit weiteren Atemschutzträgern nach alarmiert. Über die Drehleiter wurden große Bereiche des hart gedeckten Daches aufgenommen, um den Brand von oben bekämpfen zu können und versteckte Brandnester zu lokalisieren. Gleichzeitig erfolgte ein Innenangriff, bei dem es den vorgehenden Trupps schließlich gelang, die Ausbreitung des Feuers zu stoppen und es abzulöschen.

Um die Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser sicherzustellen wurde mittels 300 Metern Schläuchen eine Wasserförderung über lange Wegstrecke aufgebaut. Behindert wurden die Anfahrt zur Einsatzstelle sowie die Löscharbeiten durch den kurz vor der Alarmierung einsetzenden Eisregen, der die Straßen in eine Rutschbahn verwandelte. Noch während des Einsatzes wurde die vereiste Fahrbahn durch Mitarbeiter des Buchholzer Bauhofes mit Tausalz abgestreut.

Da das Gebäude durch Feuer, Rauch und Löschwasser zur Zeit unbewohnbar ist, kümmerte sich die Stadt Buchholz um die Unterbringung der zehn Hausbewohner.

Beobachtet wurde die Arbeit er über 70 Einsatzkräfte vom stellvertretenden Abschnittsbrandmeister „Heide“ Jonny Anders sowie Buchholz‘ Stadtbrandmeister André Emme.

Die aufwändigen Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in den späten Abend an.

 

Fotos: M. Wille (KPW-V Lkr. Harburg), Feuerwehren Stadt Buchholz

Bericht M.Wille (KPW-V Lkr. Harburg)