Beiträge

Lukas Gojda/@stock.adobe.com

Am Abend des 22. März 2019 wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einer unklaren Rauchentwicklung aus einem Kellerlichtschacht in die Neue Straße gerufen. Dort hatte sich Laub in einem Lichtschacht von einem Kellerfenster durch einen weggeworfenen Zigarettenstummel entzündet. Das Feuer konnte ohne großen Aufwand schnell gelöscht werden und die Kellerräume wurden mit einem Druckbelüfter belüftet, da sich der Rauch auch durch das Kellerfenster gezogen war.

Soweit nicht besonders spannend und außergewöhnlich, aber bei dem Notruf kam es zu Schwierigkeiten.

Vor Ort wusste keiner, dass man den Notruf über die europaweit einheitliche Telefonnummer 112 erreicht. Stattdessen wurde gegoogelt und sie riefen in unserem Gerätehaus an. Glücklicherweise war gerade noch jemand dort, aber dies ist bei einer freiwilligen Feuerwehr, wie wir es sind, alles andere als selbstverständlich.

stv. Kreispressewart Völlig niedergebrannt ist am Donnerstagmorgen ein Wochenendhaus im Buchholzer Ortsteil Seppensen. Mitarbeiter der Stadtwerke hatten auf der Suche nach der Ursache für einen nächtlichen Stromausfall eine starke Rauchentwicklung aus einem in Holzbauweise errichteten Gebäude in der Nähe des Amelungweges entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Personen in dem Haus aufhielten, alarmierte die Leitstelle in Winsen daraufhin mit dem Stichwort „Menschenleben in Gefahr“ die Ortswehren Holm, Buchholz und Sprötze. Die Anfahrt zum Einsatzort gestaltete sich für die Einsatzkräfte jedoch äußerst schwierig. Die unbefestigte und aufgeweichte Zuwegung über den Moordamm endete 100 Meter vor dem Brandobjekt. Bei dem Versuch, die Einsatzstelle über eine Wiese zu erreichen, blieb ein Einsatzfahrzeug in dem aufgeweichten Boden stecken. Zu diesem Zeitpunkt stand das verwinkelte Gebäude bereits in Vollbrand und war teilweise eingestürzt. Erste Erkundungen und Befragungen von Nachbarn ergaben zudem, dass sich keine Person mehr in dem Gebäude aufhalten sollte.

Buchholz‘ stellvertretender Stadtbrandmeister Christian Matzat veranlasste die Nachalarmierung der Tanklöschfahrzeuge aus Jesteburg und Bendestorf, um das Löschwasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle zu transportieren. Unter umluftunabhängigem Atemschutz nahm die Feuerwehr zwei Strahlrohre vor, und löschte die Reste des Gebäudes ab.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Buchholzer Polizei übernommen.

 

Am Nachmittag des 03. Januars 2019 um 15:07 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Buchholz und Sprötze zu einem Kellerbrand in der Steinstraße in Buchholz alarmiert. Da sich zu dieser Zeit oftmals viele Personen in dem Gebäude aufhalten und dementsprechend von einer großen Gefahr für eine Vielzahl von Personen ausgegangen werden muss, staunten die Buchholzer Bürger nicht schlecht, als sich die Feuerwehrfahrzeuge durch die gesamte Straße reihten und die Polizei ebenfalls mit einer Vielzahl an Einsatzkräften vor Ort war.
Glücklicherweise konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Zwar kam es aus ungeklärter Ursache tatsächlich zu einem kleineren Brand im Keller des Gebäudes, ein Anwohner konnte diesen jedoch bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte erfolgreich löschen und sorgte so dafür, dass sich die Flammen nicht weiter ausbreiten konnten. Hierbei atmete er jedoch die Rauchgase ein und wurde hierdurch leicht verletzt.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr entfernten das Brandgut aus dem Gebäude und sorgten anschließend mittels Druckbelüfter dafür, dass das Gebäude von dem schädigenden Brandrauch befreit wurde.

Die Einsatzstelle konnte rund 45 Minuten später wieder verlassen werden.

In der Nacht vom 03. Januar 2019 um 02:04 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Buchholz, Sprötze und Trelde in den Torfweg in Trelde alarmiert, da hier ein Wohnungsbrand gemeldet wurde.
Nachbarn eines Einfamilienhauses entdeckten Qualm, welcher aus dem Haus drang und nahmen verdächtige Geräusche war, welche auf einen Brand schließen ließen. Sofort alarmierten diese die Feuerwehr und unternahmen erste Versuche, den Brand einzudämmen.
Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten den Brand, welcher sich in einem Zimmer des Hauses ausgebreitet hatte, schnell unter Kontrolle bringen, konnten den vermeintlichen Bewohner des Hauses jedoch lediglich tot auffinden. Dieser wurde durch das Feuer so stark verbrannt, dass die Identität noch infolge der Emittlungen durch einen DNA Test sichergestellt werden muss.
Weitere Personen befanden sich nicht in dem Haus, sodass die Einsatzstelle gegen 03:15 Uhr verlassen und der Polizei übergeben werden konnte.

Die Brandursache konnte in der Nacht nicht mehr betitelt werden, die Polizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.

Am Mittwoch, den 12. Dezember um 16:13 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz in ein Neubaugebiet am Martin-Luther-Weg in Buchholz alarmiert. Als Einsatzstichwort wurde eine Pfählungsverletzung angegeben, welche sich ein Bauarbeiter zugezogen haben sollte. Aufgrund seiner Lage wurde die Alarmierung um ‘Personenrettung aus Höhe’ ergänzt. Bei Ankunft der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass sich ein Bauarbeiter auf dem Vordach eines im Bau befindlichen Gebäudes mittels Druckluftnagler eine Verletzung am Oberschenkel zugezogen hatte und nicht in der Lage war, das Vordach eigenständig zu verlassen, ohne die Verletzung zu verschlimmern.

Die Einsatzkräfte konnten mithilfe der Drehleiter einen Rettungsweg herstellen und den Rettungsdienst dabei unterstützen, die verletzte Person möglichst erschütterungsarm aus seiner Lage zu befreien.

Der Bauarbeiter wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht. Der Einsatz wurde gegen 17:00 Uhr beendet.

Jenov Jenovallen/@stock.adobe.com

Am 04. Dezember um 22:11 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz in die Lüneburger Straße alarmiert.

Hier wurde eine unklare Rauchentwicklung in einem dort ansässigen Geschäft gemeldet. Bei Ankunft der Einsatzkräfte konnte eine Brandentwicklung schnell ausgeschlossen werden. Stattdessen stellte sich heraus, dass ein Einbruchsicherungssystem des Unternehmens ausgelöst und hierdurch die Ladenfläche mit Nebel geflutet hatte. Dies erweckte den Anschein, hier wäre es durch einen Brand zu einer Rauchentwicklung gekommen.

Der Einsatz konnte rund 15 Minuten später beendet werden.

Lukas Gojda/@stock.adobe.com

Samstagnachmittag um 16:39 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz in die Maurerstraße in Steinbeck zu einem vermeintlichen Garagenbrand alarmiert.

Hier brannte abgestellte Sachgüter direkt an einer Garage. Das Feuer konnte noch nicht ins Innere vordringen.

Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, sodass auch weiterhin eine Ausbreitung in die Garage vermieden werden konnte. Das Innere wurde vorsorglich mittels Wärmebildkamera abgesucht, es konnte jedoch kein Hitzestau festgestellt werden.

Die Einsatzstelle konnte gegen 17:10 wieder verlassen werden.

Die Ortsfeuerwehr Buchholz wurde am Mittwochabend, den 17.10., um 19:12 zu einem Personenunfall am Bahnhof in Buchholz alarmiert. Hier wurden zwei Personen vom Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Beide Personen waren bei Ankunft der Feuerwehr ansprechbar.

Die Feuerwehrleute unterstützen primär den Rettungsdienst, indem die Einsatzstelle ausgeleuchtet und bei der Patientenbehandlung, sowie dem Transport dieser geholfen wurde.

Die beiden schwer verletzten Personen wurden vorerst vor Ort versorgt und schließlich zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Weitergehend wurden fünf Personen aufgrund von Schockzuständen vom Rettungsdienst behandelt. Die Feuerwehr konnte auch hierbei unterstützend wirken.

Die rund 320 Passagiere des Zuges wurden zudem von den Einsatzkräften, sowie vom hinzugezogenen Kriseninterventionsteam betreut. Der Bahnverkehr war zwischen Bremen und Hamburg in beide Richtungen für etwa 1 1/2 Stunden gesperrt.

Die Einsatzstelle konnte gegen 21:50 wieder verlassen werden.

Wie es zu dem Unfall kam konnte bisher nicht abschließend geklärt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.

Jenov Jenovallen/@stock.adobe.com

Am Dienstagnachmittag um 16:07 wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zum Bahnhof in Buchholz alarmiert, da hier ein am Gleis stehender Waggon qualmen sollte.
Früh konnte Entwarnung gegeben werden: Der Qualm wurde voraussichtlich durch eine festgesetzte Bremse verursacht. Ein Feuer konnte nicht ausfindig gemacht werden.

Die Einsatzstelle konnte bereits rund 15 Minuten nach Alarmierung wieder verlassen werden.

In der gestrigen Nacht, den 26. September, gegen 03:00 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Buchholz, Dibbersen und Sprötze in die Wenzendorfer Straße in Steinbeck alarmiert. Anwohner bemerkten einen Brand am benachbarten Gebäude und riefen sofort die Feuerwehr.

Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte wurde deutlich, dass sich ein Feuer an einem Holzunterstand, der Fassade, sowie in den Dachstuhl ausgebreitet hatte und diesen Weg rasch fortsetzte.

Die einzige im Haus befindliche Person konnten sich bereits vor Ankunft der Einsatzkräfte eigenständig befreien, zog sich jedoch eine Rauchgasvergiftung zu. Polizeibeamte durchsuchten das Gebäude auf etwaige weitere Bewohner und zogen sich hierbei ebenfalls Rauchgasvergiftungen zu. Der Anwohner, sowie die Beamten wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und anschließend in das Buchholzer Krankenhaus gebracht. Sie konnten noch in der selben Nacht wieder entlassen werden.

Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte schnell gestoppt werden, sodass ein Übergreifen auf die im oberen Bereich des Gebäudes gelegenen Wohnungen verhindert werden konnte.

Mittels Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte das Innere des Gebäudes auf Glutnester ab und konnten hier lediglich einen betroffenen Bereich lokalisieren, welcher anschließend eröffnet wurde, um die Ursache zu neutralisieren.

Die abschließenden Löscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hinaus. Mittels Druckbelüfter wurde das Gebäude vom Brandrauch befreit. Die Einsatzstelle wurde um 5:40 Uhr an die Polizei übergeben, welche die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm.

An der betroffenen Seite des Gebäudes entstand ein erheblicher Schaden im unteren sechsstelligen Bereich.