Am Samstagnachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einer brennenden Mülltonne an der Grundschule in Steinbeck alarmiert.
Zwei Jugendliche, einer selbst in der Jugendfeuerwehr, bemerkten die Rauchentwicklung an einer Grillhütte auf dem Gelände der Schule und alarmierten die Feuerwehr. Zwei in der Nachbarschaft wohnende Kameraden eilten direkt zur Schule und konnten mit einem Feuerlöscher die Mülltonne so weit abkühlen, dass keine Gefahr mehr für die angrenzende Grillhütte bestand.
Das kurz darauf eintreffende Löschfahrzeug übernahm die Nachlöscharbeiten, sodass der Einsatz konnte nach einer viertel Stunde bereits beendet werden.
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Am Diensttag Vormittag wurde unsere Ortsfeuerwehr Buchholz zu einer technischen Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall auf die K13 in Richtung Vaensen alarmiert. Vor Ort lag ein Trecker samt Anhänger neben der Straße auf der Seite.
Unsere Kameradinnen und Kameraden fingen auslaufenden Betriebsstoffe auf, klemmten die Batterie ab und sicherten den Anhänger, der nicht spannungsfrei auf dem Boden lag. Mit unserer Unterstützung übernahm der Eigentümer des Treckers die Bergung mit einem Holzrücker selbst.
Die Fahrerin wurde an den Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus gefahren. Für die Dauer des Einsatzes war die K13 zwischen Buchholz und Vaensen komplett gesperrt.
Am gestrigen Sonntag, den 11. Juli. gegen 18:10 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der K45 zwischen Sprötze und Kakenstorf.
Nach aktuellem Kenntnisstand kam ein Autofahrer mit seinem Audi in einer Kurve von der Fahrspur ab und geriet so in den Gegenverkehr. Auf dieser Höhe befand sich ein Rettungswagen (RTW) auf dem Weg zu einem Einsatz. Trotz des Versuches der Fahrerin des RTW, dem entgegenkommenden Fahrzeug auszuweichen, kollidierten beide Fahrzeuge nahezu frontal miteinander.
Sowohl der Fahrer des Audis, als auch die Fahrerin des RTW wurden bei dem Aufprall schwer verletzt und in den Fahrzeugen eingeklemmt. Die Beifahrerin des RTW konnte sich eigenständig befreien und begann damit, Erste Hilfe zu leisten.
Aus Buchholz wurde die Ortsfeuerwehr Sprötze, sowie die Ortsfeuerwehr Buchholz alarmiert. Aus der Gemeinde Neu Wulmstorf rückte die Feuerwehr Rade mit einem zusätzlichen Rüstwagen aus.
Die zuerst eintreffende Ortsfeuerwehr Sprötze begann sofort damit, sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen und die Rettung der verletzten Personen einzuleiten.
Die Einsatzleitung übernahm nach kurzer Zeit unser Stadtbrandmeister André Emme.
Alsbald kümmerte sich die Sprötzer Besatzung um die Rettung des Audifahrers, während die Ortsfeuerwehr Buchholz gemeinsam mit der Einsatzkräften aus Rade die Fahrerin des RTW rettete.
Hierzu mussten in beiden Fällen mittels hydraulischem Rettungsgerät Zugänge geschaffen werden – eine Maßnahme welche in solchen Fällen oftmals notwendig ist. Zeitgleich mussten die Fahrer von den hinzugezogenen Notärzten aufwändig medizinisch betreut werden. Durch die notwendige Abwägung zwischen Tempo und Sorgfalt ist eine Absprache mit dem medizinischen Personal vor Ort unabdingbar.
Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe wurde zusätzlich der Bereich um die Einsatzstelle großzügig mit Bindemitteln abgestreut und der Brandschutz sichergestellt. Insgesamt resultieren aus solchen Einsatzlagen neben der offensichtlichen Rettung der verunfallten Personen zahlreiche kleinere Aufgaben, welche von den Einsatzkräften übernommen werden müssen.
Nach rund 50 Minuten konnten die beiden Verunfallten schließlich aus den Fahrzeugen befreit werden und wurden mittels Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht.
Vor Ort befanden sich rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes. Unser Kreisbrandmeister Volker Bellmann verschaffte sich ebenfalls einen Überblick über die Lage.
Gegen 20:15 konnte die Einsatzstelle schließlich an die Polizei übergeben werden.
Am Mittwoch Mittag wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz und Holm zu einem Waldbrand am Boerns Soll alarmiert. Es brannten knapp 200 m² Unterholz in der Nähe von Buensen. Nachdem die Einsatzstelle genau lokalisiert war, wurden alle Fahrzeuge über Vaensen in Richtung Buensen umgeleitet. Nachdem sich die Fahrzeuge ihren Weg durch die engen und schlecht befestigten Waldwege gebahnt haben, war dann das Feuer schnell gelöscht. Auch die Nachlöscharbeiten waren im Anschluss zügig beendet. Nachdem dann alle Fahrzeuge vom Matsch der Wege befreit waren, konnten die Kameraden nach einer guten Stunde wieder nach Hause fahren.
In der Nacht von Freitag auf Samstag alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehr Buchholz. In der Bremer Straße soll ein Carport an einem Gebäude brennen.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es ein frei stehendes Carport auf dem Parkplatz des ehemaligen Raiffeisen-Marktes handelte. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz löschten das Carport zügig ab.
Am Mittwochmorgen den 24. März um 09:04 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz sowie die Ortsfeuerwehr Trelde mit dem Gerätewagen Gefahrgut (GW-G) in die Breite Straße in Buchholz alarmiert. In der Agentur für Arbeit wurde ein verdächtiger Umschlag mit einer unbekannten Substanz im Briefkasten gefunden, woraufhin die Polizei verständigt wurde.
Einheiten der Polizei und des DRK waren dementsprechend bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits vor Ort. Nach Absprache mit der Polizei wurde damit begonnen, das 2. Obergeschoss, in welchem sich der Umschlag befand, zu evakuieren.
Bereits auf Anfahrt zur Einsatzstelle wurde der Fachzug Spüren & Messen der Feuerwehr Jesteburg sowie der Fachberater Chemie des Landkreises Harburg – Andrè Piekuth – nachalarmiert.
Unter Leitung des Stadtbrandmeisterst André Emme lagen die Maßnahmen der Feuerwehr inbesondere darin, den Bereich um das Gebäude weiträumig abzusperren und auf eine nicht vorhersehbare Situation vorzubereiten. So wurde zusätzlich eine Dekontamination aufgebebaut und Einsatzkräfte bereiteten sich darauf vor, den Umschlag sicherzustellen.
Da nicht klar war, um welche Substanz es sich handelte und dies durch die Einsatzkräfte nicht ermittelt werden konnte, wurde die CBRN-Einheit (kurz für chemisch, biologisch, radiologisch und nuklear) des LKA mit ihrem mobilen Labor aus Hannover angefordert.
Sobald diese eintrafen, machte sich ein Trupp der Feuerwehr in speziellen Schutzanzügen und umluftunabhängigen Atemschutzgeräten auf den Weg in das Gebäude, öffneten dort den Umschlag und entnahmen die Substanz. Diese wurde schließlich der Spezialeinheit übergeben.
Nachdem die Analysen abgeschlossen wurden konnte endlich Entwarnung gegeben werden: Es handelte sich um eine ungefährliche haushaltsübliche Substanz.
Sobald dies klar war, konnte die Einsatzstelle zurückgebaut und schließlich gegen 11:30 Uhr verlassen werden.
Insgesamt waren über 60 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.
Woher der Umschlag kam und was die Hintergründe waren ist unklar und wird von der Polizei ermittelt.
Sonntag Mittag wurde zunächst der BVD zu überhitzten Strohballen alarmiert. Während der Landwirt mit seinem Trecker die 20 Ballen auseinanderzog, überwachte er die Temperatur des Strohs.
Nach kurzer Zeit wurde das HLF an die Einsatzstelle gerufen, da die Temperaturen höher waren als erwartet. Die Kameraden kühlten das ausgebreitete Stroh eine halbe Stunde lang mit zwei C-Rohren herunter.
Vergangenen Samstag wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz von der Polizei gemeinsam mit dem Rettungsdienst zur einer Türöffnung alarmiert.
Nachdem die Tür schnell geöffnet war, stand jedoch fest, dass die Person bereits länger verstorben ist. Aufgrund der örtlichen Begebenheiten bat die Polizei noch um unsere Mithilfe, um die Person aus der Wohnung zu bergen.
Mit Vollschutzanzügen und umluftunabhängigem Atemschutz ausgerüstet, gingen zwei Kameraden in die Wohnung vor und bargen die Person auf engstem Raum.
Heute Mittag wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem brennenden Auto auf der Canteleu-Brücke gerufen. Vor Ort angekommen war der Motorraum bereits von Passanten mit einem Feuerlöscher abgelöscht worden. Mit der Wärmebildkamera wurde überprüft, ob es noch eine Wärmeentwicklung gab. Es wurde jedoch nichts mehr festgestellt und unsere Kameraden fuhren zurück zur Wache.
Die Polizei sorgte anschließend dafür, dass das Auto von der Brücke in die Bahnhofstraße umgesetzt wurde. Auf dem Weg dorthin gab es laut Polizeiangaben einen Knall und Flammen schlugen aus dem Motorraum. Die zurückgerufenen Kameraden löschten daraufhin unter schwerem Atemschutz den Motorraum schnell ab. Nach einer erneuten Prüfung des Motorraums wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Dennoch blieb der BvD zur Sicherheit bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes vor Ort.
Am Samstagmittag um 12:20 wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem Garagenbrand in die Steinbecker Straße alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Doppelgarage, welche mit zwei Wohnhäusern verbunden war, bereits in Vollbrand. Das Feuer breitete sich zusätzlich über ein Vordach in den Dachstuhl eines der beiden Gebäude aus und drohte zudem, auch noch auf das zweite Gebäude überzugreifen.
Zu diesem Zeitpunkt stand bereits fest, dass sich keine Personen mehr in dem Gebäude aufhielten.
Schnell wurde die Ortsfeuerwehr Dibbersen und im Verlauf des Einsatzes die Ortsfeuerwehren Trelde und Holm nachalarmiert, um die benötigte Anzahl an PA-Trägern abdecken zu können.
Zusätzlich zu den vier der fünf Ortsfeuerwehren der Stadt Buchholz – eine Ortsfeuerwehr bleibt zur Sicherung stets einsatzbereit – wurden die Feuerwehren Bendestorf und Handeloh alarmiert – ebenfalls, um mit PA-Trägern zu unterstützen.
Der Dachstuhl vom ersten Gebäude konnte trotz aller Bemühungen nicht mehr gerettet werden und war bereits nach einer Stunde nahezu komplett ausgebrannt. Auch, wenn das Erdgeschoss des Gebäudes zu großen Teilen vom Feuer unberührt blieb, entstand auch hier erheblicher Schaden.
Noch bevor das Feuer das zweite Gebäude erreichen konnte, wurde es von den Einsatzkräften gelöscht. Der Dachbereich wurde vorsorglich auf Beschädigungen und etwaige Glutnester kontrolliert, es konnte allerdings keine Einwirkung festgestellt werden. Da durch den baulichen Verbund jedoch Brandgase in das Gebäude eindringen konnten, wurde dieses im Laufe des Einsatzes belüftet.
Im hinteren Bereich der Garage wurden die Einsatzkräfte nochmals gefordert: Hier lagerten große Mengen an Brennholz, welche nur mühsam zu löschen waren. Diese Löschmaßnahmen waren erst nach einiger Zeit erfolgreich.
Während der Löscharbeiten stürzte ein Feuerwehrmann in eine Grube in der Garage und wurde zur Kontrolle vom Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht. Einige Zeit später die Entwarnung: Des betroffene Mitglied hat sich bei dem Sturz nicht verletzt.
Der Einsatzort konnte schließlich gegen 18:15 Uhr verlassen werden. Die Brandursache ist noch unklar.
























